Back to School?

Promotion VWL - PhD oder bei UB?

KingSlim 28.07.07 14:09

Hallo squeaker!

Bislang war ich mir sicher, dass ich nach meinem Studium der Volkswirtschaftslehre in einer Unternehmensberatung arbeiten möchte. Ich habe mehrere praktische Erfahrungen gesammelt, und habe/werde Abi/Vordiplom/Diplom „sehr gut“ bestanden/bestehen.

Nun hat mir neulich ein Kommilitone den Floh ins Ohr gesetzt „Mit Deinen Noten könntest Du auch in die USA“. Es ist schon richtig, ich habe durchaus immer wieder mit einer Promotion geliebäugelt. Allerdings bin ich kein Fan meines Studienfaches bzw. habe wenig Lust, mit einer Forschungsarbeit ein weiteres Mal Daten zu mixen und noch ein Journal etwas dicker zu machen. Vielleicht täusche ich mich, aber da stelle ich mir eine Promotion beispielsweise im naturwissenschaftlichen Bereich, wo man „auch etwas zum anfassen“ hat, deutlich spannender vor.
Aus diesen Gründen käme es für mich auch überhaupt nicht in Frage, mich auf ein PhD-Programm im VWL-Bereich zu Bewerben – ich glaube, ich hätte nicht viel Nutzen davon, noch tiefer in die Materie einzusteigen bzw. würde nicht viel Neues lernen, und die dafür zu investierten Jahre wären mir zu schade!

Bislang hatte ich ebenfalls immer gedacht, ein Promotionsprogramm beispielsweise in einer UB zu nutzen: Nach rund zwei Jahren ist man promoviert – ein sehr effizienter Weg, möchte man rasch zu diesem Titel gelangen. Eine Frage an alle, die diesen Weg eingeschlagen haben: Welchen Anspruch haben diese externen Promotionen? Wie frei ist man in der Themenwahl? Und worin promovieren dort VWLer – alle in Finance-Themen?

Nach einiger Recherche habe ich jedoch festgestellt, dass einige der namhaften US-Universitäten auch interdisziplinäre PhD-Programme anbieten. So gibt es beispielsweise PhD-Programme im Bereich „Environmental Sciences“, wo Inhalte aus Naturwissenschaften, Ingenieurwissenschaften, Ökonomie und Sozialwissenschaften belegen kann – das wiederum fände ich sehr reizvoll – eine Promotion, bei der ich mich nicht ausschließlich in den eigenen Saft vertiefen müsste, sondern über den Tellerrand schauen und Neues dazulernen und beispielsweise im Bereich „Erneuerbare Energien“ forschen könnte – ein absoluter Schnittstellenbereich zwischen Naturwissenschaften und Ökonomie.

Der Haken an diesen Programmen: Mit dem zwangsläufig im Vorhinein zu absolvierenden Master dauern diese PhD-Programme – fünf (!) Jahre. Ich wäre 27, wenn ich ein solches Programm beginnen könnte – wenn ich zurückkäme, wäre ich 32, und hätte noch keinen Cent Geld verdient. Gewiss wäre ich perfekt ausgebildet mit einem guten Diplom in VWL und einem PhD-Abschluss einer namhaften Universität.
Aber ich hätte auch die Grenze der 30 deutlich überschritten – ganz zu schweigen von der privaten Lebensplanung - würde mich eine UB dann beispielsweise überhaupt noch nehmen? Andererseits – wie ist die durchschnittliche Verweildauer in einer UB – 4 Jahre?? Was kommt danach? Vielleicht wäre ein PhD eine gewinnbringende Investition in die gesamte Lebensspanne, die einem noch ganz andere Möglichkeiten und Türen öffnete?

Fragen an Euch:
-Worin promoviert ein VWLer?
-Wie laufen externe Promotionen (z.B. in Freistellung durch eine UB) ab?
-Wie seht Ihr das Chance-/Risiko- / (Opportunitäts-)Kosten-/Nutzen-Profil eines solchen PhD-Programms?
-Vielleicht habt Ihr eigene Erfahrungen mit einem PhD-Programm gemacht?

Für einige Anregungen und Erfahrungsberichte, gern auch aus bereits „gereifterer“ Sicht, wäre ich sehr dankbar!

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