Alternative Karriere

Interview zum Berufseinstieg ins Inclusive Business

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Während des Studiums

Zum Thema "Inclusive Business" haben wir Martin Herrndorf interviewt. Während seines Studiums hat sich Martin bei oikos,einem Studentennetzwerk für nachhaltiges Wirtschaften, engagiert und arbeitete zudem am Wuppertal Institut, einem Think Tank zur nachhaltigen Entwicklung, das sich vor allem mit Energie- und Klimafragen beschäftigt. Dort war er bei der Ausgründung eines gemeinsamen Zentrums für die United Nations (UN) beteiligt. Seit 2008 promoviert er an der Universität St.Gallen im Bereich „Unternehmensstrategie in Armutsmärkten“ und war in diesem Rahmen als Mikroversicherungsexperte für die Allianz und die Zurich Gruppe tätig. Neben seiner Promotion ist er für endeva tätig, ein Beraternetzwerk aus Berlin, das private und öffentliche Auftraggeber zu unternehmerischen Ansätzen in der Armutsbekämpfung berät. Im Folgenden nun einige von Martins Anmerkungen zum Thema Inclusive Business.

Martin, welche innovativen Konzepte gibt es für Inclusive Business?

Viele Konzepte im Bereich des Inclusive Business befinden sich noch am Anfang ihrer Entwicklung. Trotzdem gibt es schon erste Erfolgsgeschichten von Vorreitern auf diesem Markt – bekannt zum Beispiel im Bereich der Mikrokredite, aber auch im Mobilfunk oder im Bereich Energie. Hier gibt es zum Beispiel die Firma d.light, mit Sitz in Delhi, die Solarlampen herstellt und lokal vertreibt. Neben dem sozialen Effekt – mehr Licht, weniger Verschmutzung und Kosten durch Kerosinlampen  – wird hier auch die Umwelt geschont. Ein weiteres Beispiel ist Selco, ein Unternehmen das in Indien, im Bundeststaat Karnataka, im ländlichen Raum Solar-Kleinstanlagen vertreibt. Das Unternehmen hat mit minimalem Startkapital ein Konzept entwickelt, das langfristig ökonomisch tragfähig ist, und jetzt auch in anderen Bundesstaaten von Unternehmern kopiert wird.
Inclusive Business steht noch am Anfang – dementsprechend sind Experten rar, und es gibt noch keine wirklich festgelegten Ausbildungswege. Auf Dauer wird sich das ändern – ähnlich wie im Bereich von Cleantech-Unternehmen, wo sich auch erst über die Jahre spezialisierte Ausbildungs- und Studiengänge entwickelt haben.


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