Jobwechsel

Nahtloser Erfolg: 10 Tipps für den Jobwechsel

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Geschmeidig bleiben! Damit dir der Jobwechsel elegant gelingt, zeigen wir dir in unserer Top 10 was du vor der großen Veränderung wissen solltest.

Berufungsfindung, Berufsfindung
Möglichkeiten für Berufsfindung und Karriereschritte
© Weigand

via Photocase

Traumhaft, dieser Job? Geschafft: Berufseinstieg gelungen! Ja, wenn es nur so einfach wäre. Tausend Gründe sprechen dafür, im Arbeitsverhältnis wach zu bleiben und ihn immer in Erwägung zu ziehen: den Jobwechsel. Es lohnt sich, die Führung über das berufliche Schicksal zu behalten, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Doch wann lohnt sich der Wechsel, die Vorbereitung und der Abschied am meisten? Warte nicht bis zur nächsten „Umstrukturierung“, sondern bleibe aktiv und nutze den zeitlichen Vorsprung! Wir zeigen dir in unseren Top 10 die wichtigsten Punkte, die du vor und während einem Jobwechsel beachten solltest. Und nach dieser Vorbereitung darfst du dann auch einmal die Füße hochlegen …

1. Keep Your Eyes On The Prize

Wohin soll die Reise gehen? Sich Ziele zu setzen, zeigt gesunden Ehrgeiz und zeugt von einer Begeisterung für die Sache. Sich im Consulting oder Banking Ziele zu setzen, ist schlicht überlebenswichtig. Vom Praktikanten zum Vorstand eines DAX-Titels? Gern, denn auch wenn weiter oben die Arbeitsplätze weniger werden und es nicht alle schaffen: Hauptsache ist deine Identifikation mit deiner Aufgabe. Vielleicht sind hochgesteckte Ziele oft zum Scheitern verurteilt, weil der lange Atem in puncto Selbstmotivation und Überblick fehlt. Aber ohne Ziele? Eben. Versuche, deine berufliche Ambition möglichst klar und präzise zu formulieren – für dich selbst. And keep this secret! Und verliere sie nicht aus den Augen. Unterteile die Karriereleiter in realistische Zwischenstufen. Nur dann weißt du, wann es dann Zeit ist, nach einer neuen Stelle zu suchen – und bald zu gehen. Ein Job ist kein Automatismus. Und dein Leben erst recht nicht. Da bestimmst du den Zeitplan.

2. Obacht: wenn der Wind sich dreht

Das ist ‚dein‘ Job, deine Zahlen sind verführerisch und der Chef hat deine Performance erst heute im Meeting hervorgehoben? Ziehe den Jobwechsel jetzt in Erwägung: denn dann könnte vielleicht dies der Moment sein, die Segel zu setzen. Niemand will zum sogenannten Nesthocker verkommen und Erfolg und Lorbeeren verleiten schon gern mal dazu. Manche Unternehmen haben eigene Spielregeln, die von der Konkurrenz so gar nicht honoriert werden. Also mal schnell raus aus der Komfortzone und den Blick auch mal über den Tellerand oder nach – huiii! – oben zu werfen. Mal ernsthaft: schadet es dir, statt bei Facebook zwischendurch auch mal in den Jobportalen oder auf squeaker.net abzuhängen? Nein. Marktwert checken, heißt es! Natürlich lässt du dich begeistert in deine Arbeit fallen und genießt den Erfolg. Aber dann ist da noch die Sache mit dem Ass im Ärmel und das mit der „Kosteneinsparung“. Da bist du dann für jeden Trumpf dankbar!

3. Was lockt: Welchen Karriereschritt bietet der Jobwechsel?

Zugegeben: es ist ein Aufwand, den Job zu wechseln. Eine neue Arbeitsumgebung, der Abschied von den netten Kollegen, vielleicht ein Ortswechsel, all das ist zeitlich, finanziell und emotional eine Herausforderung. Fest steht: Du solltest wechseln – nur lohnen muss es sich dann auch. Das kannst du zum Beispiel an einem der drei Punkte ablesen: Bringen deine Exit-Optionen einen Gehaltssprung, eine langersehnte Erweiterung deiner Aufgaben oder bringt sie dich sogar ein eine Führungsposition? Beantwortest du eine der Fragen mit Ja? Go! Zumindest die Aussicht auf eine Verbesserung sollte da sein. Eine mittelfristige Steigerung sollte drin sein. Und wenn du dich doch für die schöne Stadt oder eine familienfreundliche Variante entscheidest und z.B. im sicheren Erstjob bleibst: dann sei dir dessen bewusst und koste es aus. Alles kann, nichts muss…

4. Carpe Diem: Erst recherchieren, dann wechseln

Grade, wenn du aus einer festen Stelle heraus deine Jobsuche beginnst, hast du einen großen Vorteil: die Zeit ist mit dir. Du kannst dir eine gründliche Recherche zum nächsten Traumjob und Wunsch-Arbeitgeber leisten. Das beginnt mit einer gründlichen Suche im Web und endet idealerweise mit dem Knüpfen erster Kontakte über dein Network. Kennst du vielleicht jemanden im Umkreis des Ziels deines Jobwechsels? Auf diesem Weg kannst du überprüfen, ob z.B. gute oder schlechte Presse im Web gerechtfertigt ist oder nicht. Vielleicht bietet eben eine negative Schlagzeile einen guten Ansatzpunkt? Und ja, ist das Netzwerk erst geknüpft, passiert der Karrieresprung schon fast von allein. Und du erkennst, ob es sich für dich lohnt.

Insider-Tipp

Du hast Lust auf Investmentbanking? Hier findest Du das Ranking der beliebtesten Investmentbanken auf unserem Portal: 

 1Deutsche Bank
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 2Goldman Sachs Folgen
 3J.P. Morgan
Folgen 
 4UBS
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 5Morgan Stanley
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 6Credit Suisse
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 7Rothschild
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 8HSBC Trinkhaus & Burckhardt
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 9Bank of America Merrill Lynch
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 10Lazard
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5. Eine Frage der Kultur

Zu einer guten Recherche über deine neuen Kollegen und Chefs gehört das Durchleuchten der gesamten Unternehmenskultur: wie ticken die? Wie arbeiten die, wann arbeiten die, was ist deren Credo? Wichtig ist da z.B. die Frage, wie Teams strukturiert sind (Zu viele Chefs = zu viel Arbeitsdruck – zu viele Kollegen = zu viel Ellenbogen). Schau dir auf Xing und LinkedIn an, wie die Lebensläufe ehemaliger Mitarbeiter verlaufen: warum haben sie aufgehört? Und es geht hin bis zu profanen Fragen nach der Arbeitszeit und dem Gehalt. Tippe etwa nur dann das Anschreiben an eine Investmentbank, wenn du dir im Klaren bist, dass dort etwas länger gearbeitet wird…

6. Jobwechsel ja oder nein? Sprich darüber

Du bist ja nicht allein auf dieser Welt. Falls doch, sprich darüber. Falls nicht, sprich darüber … Deine Fähigkeit zu Selbstreflexion in Ehren, aber: Eine zweite Meinung ist Gold wert. Du hast Vertraute in der Branche: perfekt! Sie schätzen dich objektiver und bieten dir damit die Chance, dich noch zu verbessern. Da der Jobwechsel oft ein Karrieresprung nach oben ist, wird er sich auf deine Familie und deine Freunde auswirken. Es wäre also nett von dir, die alle da mit ins Boot zu holen bei der Entscheidung. Klar, klar, du bist der Captain, aber kein Schiff steuert sich mal eben so von allein. Mit anderen Worten: Vertraute in der unmittelbaren Umgebung, die dich stützen und anfeuern, stärken auch deine Performance im Beruf. Sei es, damit du den Rücken sozusagen „frei hast“ oder die richtigen Berater dir zur richtigen Zeit eine ehrliche Meinung sagen können: Kommuniziere!

Insider-Tipp

Lieber Dauerbrenner als Durchlauferhitzer? Für viele Consultants sind kleine Hidden Champions eine echte Alternative zu den Big Playern.

7. Jobsuche 2.0: erstklassige Bewerbung schreiben mit Upgrade

Als Young Professional hast du klare Vorteile beim Jobwechsel: du bringst erste Erfahrungen mit und idealerweise nachweisbare Erfolge im Job. Du formulierst nach den ersten drei Jahren im Beruf eigenständig deine Ziele und Vorlieben. Der Einblick in eine Branche oder eine Position macht sich in Zahlen auf deinem Konto bemerkbar. Und diese Vorteile solltest du sichtbar in der Bewerbung verwandeln: es ist beispielsweise völlig legitim, sich ein Zwischenzeugnis ausstellen zu lassen (was deine Leistungen auflistet). Und ab da zählt eben nicht mehr nur, was du willst, sondern, was du bietest. Kurz: nutze nicht deine Bewerbungsunterlagen von früher. Heute weißt du, worauf es ankommt. Um bei Banken oder Unternehmensberatungen durchzustarten hast du jetzt die nötigen Tools zu Hand. Die Erfahrungsberichte unserer Mitglieder mit Vorlagen und Tipps zu den Bewerbungsunterlagen für High Professionals werden dir weiterhelfen.

8. Du alter Hase. Das Vorstellungsgespräch beim Jobwechsel

Zugeben, es ist auch eine Typfrage. Lampenfieber vor Bewerbungsgesprächen wird manch einer von uns immer haben. Und das ist ja ein Erfolgsrezept. Schließlich reizt Adrenalin zu Höchstleistungen. Eine der großen Chancen beim Zweitstart heißt aber doch: meist wirst du beim Jobwechsel weniger aufgeregt sein als beim Berufseinstieg. Ab hier kannst mit professionellem Auftreten und einem beruflichen Background im Vorstellungsgespräch überzeugen. Du wirst im Interview Fragen stellen können, die zeigen, dass zu weißt, wovon du sprichst – und was du willst. Du kennst Zahlen und Fakten. Die gute Nachricht heißt da nämlich: das sind jetzt Gespräche auf Augenhöhe. Von nun an „bewerben“ sich die Recruiter auch bei dir.

9. Nicht ohne mein Netzwerk!

Ohne unser gutes Netzwerk wären wir alle nicht da, wo wir heute sind, und wenn es sich um den Tipp in einer Bar handelte, über den du von einem Praktikumsplatz erfahren hast. Bei einem Jobwechsel geschieht dann nochmal etwas Wunderbares mit deinem Network: es wird erweitert, erhält frische Neuzugänge und verjüngt sich. Gleichzeitig bietet es die Chance, alte Kontakte zu pflegen und Synergien zu nutzen. Vielleicht bist du ja jetzt der Türöffner für einen Freund aus deinem ersten Arbeitsumfeld? Eine Hand wäscht die andere. Ein Netzwerk will gepflegt werden. Dein neuer Arbeitsplatz inklusive neuer Stadt, neuen Sportclubs, etc. bieten dafür zahlreiche Gelegenheiten. Ab jetzt wird es spannend. Bau dir dein eigenes „Team“ auf und hol dir deine Leute an Bord! Ab hier kannst du nur gewinnen.

10. Oder aber … Bleib doch zu Hause

Und wenn Plan B, die Job-Alternative, doch nicht der Hit ist? Nun gut, niemand zwingt dich, zu gehen. Und es ist nicht unrühmlich, zu bleiben. Vielleicht hat dein gegenwärtiger Chef aufgrund eines geforderten Zwischenzeugnisses Wind bekommen und ahnt, dass du dich nach einer neuen Herausforderung umsiehst. Und dann ist eben dies der Moment, aufeinander zuzugehen. Zum Beispiel mit dem Gespräch über eine Neupositionierung um Unternehmen oder zum Beispiel mit einer Gehaltsverhandlung. Wer weiß, am Ende zeigt sich durch die Verhandlung doch eine Aufstiegsmöglichkeit, die vorher verbaut war. Keine Sorge, was wir alle wissen: gehen kann man immer. Ein Aufstieg im alten Job macht sich auch 2016 noch gut im Lebenslauf. Wozu die Hetze? Bleib doch einfach noch ein bisschen. Aber nur ein Bisschen…

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