Erfahrungsberichte Wirtschaftsprüfung

Wirtschaftsprüferexamen

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Ist der WP-Titel Voraussetzung für einen Manager bei den Big Four?

Im Allgemeinen ist dies sicher eine Voraussetzung, aber es wird immer individuell beurteilt. Im meinem Fall waren u.a. meine Erfahrungen aus der betriebswirtschaftlichen Beratung ein zusätzliches Kriterium. Dies heißt jedoch nicht, dass ich an den Berufsexamina vorbeikomme. Ich stehe zurzeit in den Vorbereitungen für meine Steuerberaterprüfung.

Also ist der Titel Wirtschaftsprüfer auch auf deiner Agenda?

Definitiv. Mit dem Bestehen der Steuerberaterprüfung hat man bereits eine Klausur für den WP-Titel abgedeckt, so dass ich die WP-Klausuren im Sommer 2011 schreiben kann.

Nach Deinem Praktikum bei Deloitte bist du nicht direkt als Berufseinsteiger bei Deloitte eingestiegen, sondern erst einige Zeit später.

Dadurch, dass ich schon einen Kontakt zu Deloitte hatte, war die grundsätzliche Option, bei Deloitte fest einzusteigen, natürlich gegeben. Auf einer Absolventenmesse habe ich ehemalige Kollegen getroffen und meine zukünftigen Vorgesetzten aus dem Bereich internationale Wirtschaftsprüfung kennen gelernt. Hier habe ich erkannt, dass wir auf einer Wellenlänge waren. Anschließend wurde ich zu einem Gespräch mit meinem zukünftigen Partner und dem Kollegen von der Messe eingeladen. Das war ein ganz normales Bewerbungsgespräch, welches ein bis zwei Stunden dauerte. Daraufhin habe ich ein Angebot erhalten.

Also verlief der Bewerbungsprozess ohne das klassische Anschreiben und den Lebenslauf?

Glücklicherweise hatte ich diese Unterlagen auf der Messe dabei, sodass ich sie den Messestandvertretern von Deloitte direkt übermitteln konnte. Im Allgemeinen läuft eine Bewerbung jedoch klassisch über das Onlinebewerbungsportal von Deloitte.

Wurden Dir Fachfragen gestellt?

Es wurden auch Fachfragen gestellt, um den allgemeinen Kenntnisstand des Studiums zu erfragen. Zu der Zeit war ich auch fast fertig mit meiner Diplomarbeit, sodass man hier schon Gesprächsstoff hatte. Auch wurden mir Fragen zu typischen Bereichen des Berufs gestellt, um meinenKenntnisstand zu prüfen und zu erfahren, wo ich noch Hilfestellung benötigen würde. Ich hatte stets das Gefühl, dass die Fragen fair waren.

Wieso hast Du Dich nicht für eine andere Big-Four-Gesellschaft entschieden?

Damals hatte ich die Möglichkeit, alle Big-FourGesellschaften miteinander zu vergleichen, weil ich bei allen Bewerbungsgespräche geführt hatte und von allen vier ein Vertragsangebot bekommen habe. Somit hatte ich Einsicht in alle vertraglichen Konditionen und stellte fest, dass sich die Gesellschaften im Wesentlichen nicht voneinander unterscheiden. Das Ausschlaggebende für Deloitte waren für mich zwei Aspekte: Die bereits genannte interessante Mandatsstruktur und mein Bauchgefühl, dass mir sagte, mich zukünftig gut mit der Firmenphilosophie von Deloitte identifizieren zu können.

Was gefällt Dir gerade bei Deloitte am meisten an der Position des Managers?

Als Manager hat man die Möglichkeit Projekte eigenverantwortlich zu leiten. Man hat Führungsverantwortung und man steht imdirekten Kontakt mit seinen Mandanten, was wirklich eine spannende Angelegenheit ist.

Also hast du dich auch nie allein gelassen gefühlt.

Nein, ganz und gar nicht. Es ist tatsächlich so, dass man sich im Team gut aufgehoben fühlt. Wenn man nicht direkt eine Lösung parat hat, bzw. sich seiner Sache nicht sicher ist, hilft es oftmals, Probleme im Team zu diskutieren, um dadurch auch mal andere Sichtweisen zu bekommen.

Höhere Positionen beinhalten viel Verantwortung, und wo viel Verantwortung steckt, stecken noch mehr abgeleistete Arbeitsstunden.

Natürlich ist es in jedem Job so, dass die Arbeitsbelastung während der „Busy Season“ oder Projekten groß ist. Nichtsdestotrotz, hat man die Möglichkeit, seine Work-Life Balance aufrecht zu erhalten. Bei Deloitte gibt es ein Arbeitszeitmodell, das auf Vertrauen basiert. Wenn Projekte durchgeführt werden, muss man selbstverständlich die gesetzten Zeitziele erreichen. Wenn man allerdings nicht in einem Projekt eingebunden ist, kann man auch von zu Hause die nötigen Aufgaben bearbeiten. Man wird in diesem Modell nicht gezwungen, für acht Stunden ins Büro zu kommen.


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