Einblicke

Das Insider-Interview - Über den Einstieg bei SMC

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Steffanie Drerup

 

Stefanie Drerup, 33 – Wirtschaftsingenieurin von der Universität Karlsruhe. Projektleiterin bei SMC.

"Seit meinem Einstieg habe ich die unterschiedlichsten Branchen und Regionen kennengelernt, mein Projektfokus lag stets im Energiesektor, vor allem Projekte im Bereich Wind Power und Power Generation."

1. Bei welcher Beratung sind Sie eingestiegen und was ist heute ihre Aufgabe/Position?

Nach dem Studium des Wirtschaftsingenieurwesens bin ich bei SCM als Beraterin eingestiegen. Als Berater lernt man von Beginn an einen Mix aus allen Projekttypen kennen – von Benchmarking über Reorganisation bis hin zu Wachstumsprojekten. Auch der Kontakt zu den unterschiedlichsten Industrien macht es sehr spannend. Vor allem aber bekommt man von Beginn an die Verantwortung für ein Projektmodul, an dem man mit seinem Kundenteam arbeitet. Heute berate ich als Projektleiterin mit meinem Team Kunden, wie sie sich im zunehmenden Wettbewerb besser positionieren können. 

2. Warum haben Sie sich für SMC entschieden?

Mir gefiel schon immer die Kombination zwischen Technologie und Wirtschaft. Auf der einen Seite stehen spannende Produkte wie Windturbinen, Industriesteuerungen oder Züge – auf der anderen Seite müssen diese in der zunehmend globalisierten Welt den Anforderungen unserer Kunden entsprechen und natürlich wirtschaftlich am Markt platziert werden. Bei SMC ist uns außerdem sehr wichtig, dass die Ergebnisse unserer Projekte nachhaltig umgesetzt werden. Dabei arbeiten wir während des Projekts Hand in Hand mit unseren Kunden – was für mich von Anfang an ein wichtiges Kriterium war. Und auch nach Projektende bleiben wir in regem Austausch. 

3. Welche Aspekte des Beraterlebens werden in der Öffentlichkeit oft falsch dargestellt, was kommt zu kurz?

Es wird oft behauptet, Berater erstellten komplexe Konzepte und diese seien dann nicht implementierbar. Das stimmt aber so nicht. Natürlich versuchen wir erst einmal, die Situation des von uns zu beratenden Geschäfts zu verstehen. Wir führen Analysen durch und bilden uns durch Interviews mit unseren Kunden und Industrieexperten ein genaues Verständnis. Danach besprechen wir gemeinsam mit dem Kunden mögliche Lösungen, wägen ab und entscheiden schließlich gemeinsam, was wir umsetzen. Noch während des Projekts erarbeiten wir einen detaillierten Implementierungsplan mit klaren Verantwortlichkeiten und sind auch nach Projektende noch nah dran. Zum Beispiel durch unsere 10.000-Meilen-Checks, in denen wir nach einigen Wochen oder Monaten nochmal über den Implementierungsfortschritt diskutieren und ggf. nachschärfen. Dabei identifizieren wir Lessons Learned und mögliche weitere Verbesserungsfelder. Diese können wir dann auch bei anderen Kunden für ähnliche Fragestellungen einbringen.

4. Was haben Sie in ihrer Studienzeit gelernt, das ihnen in den ersten Monaten als Berater besonders geholfen hat?

Während meines Studiums habe ich vor allem gelernt, komplex scheinende Probleme zu strukturieren und die Themen nacheinander abzuarbeiten. Das hilft mir vor allem in der Diskussion mit meinem Kunden. Ich habe gelernt, viele Informationen schnell zu verarbeiten und die Kernpunkte zu identifizieren. Dafür sind uns unsere Kunden, die im Tagesgeschäft stark gebunden sind, sehr dankbar. Außerdem das „Out-of-the-box“-Denken: Bei manchen Fragen kommt man oft mit gesundem Menschenverstand weiter. Und auch im Studium habe ich schon in Teams gearbeitet.

5. Wie sind ihre Erfahrungen bei einer Unternehmensberatung? Welche drei Dinge reizen Sie an ihrem Job?

Ich arbeite gerne in hoch motivierten und interdisziplinären Teams zusammen. Gemeinsam meistern wir jeden Tag neue Herausforderungen. Daneben kommt nie Langeweile auf: Meist weiß man am Morgen nicht zu 100%, wie der Tag verläuft. Bei Siemens habe ich die Möglichkeiten, die unterschiedlichsten Geschäfte kennenzulernen und ein breites Wissen aufzubauen. Der Mehrwert für unsere Kunden besteht natürlich auch darin, dass wir innerhalb von Siemens ein breites Netzwerk haben und somit in Projekten auf Erfahrungen aus anderen Bereichen aufbauen können.  

6. Was verdient man bei SMC?

SMC zahlt branchenübliche und wettbewerbsfähige Gehälter. Mit Erfahrung und Seniorität steigen das Gehalt und der entsprechende Bonus. 

7. Welchen Karrieretipp haben Sie für angehende Berater?

Authentisch bleiben, neugierig sein und eine große Begeisterung für ständig wechselnde Fragestellungen mitbringen. Um für den Bewerbertag fit zu sein: Case Studies üben und sich ein gutes Bild über die Beratung an sich machen. Einen Kriterienkatalog anlegen: Welche Faktoren sind mir bei der Beratungsfirma wichtig – Größe, Internationalität, Industrie, Funktion, etc.? Und zu guter Letzt: Im Bewerbungsgespräch stellt man sich gegenseitig vor.  

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