Einstellungstest & AC
Assessment Center
Assessment Center (AC) sind immer häufiger Teil einer Bewerbung bei großen Unternehmen. Zur Vorbereitung kannst du am besten an echten Assessment Center Übungen trainieren. Welche Aufgaben dich beim Einstellungstest erwarten, erfährst du hier.
Aus welchen Teilen besteht ein Assessment Center (AC)?
Eine Assessment Center Einladung nutzen Unternehmen gern, um Persönlichkeit und Fähigkeiten eines Bewerbers näher kennenzulernen. Denn Assessment Center Tests sind Gruppenverfahren. Nicht nur dein Fachwissen ist gefragt, sondern vor allem deine soziale Kompetenz im Umgang mit anderen und deine Soft Skills. Assessment Center Testverfahren können einige Stunden oder mehrere Tage dauern. Richte dich darauf ein, dass du während der ganzen Zeit beobachtet wirst, auch in den Pausen. Je nach Größe der Gruppe sind hierfür 3-6 Beobachter, so genannte Assessoren, zuständig.
Die möglichen AC-Übungen lassen sich grob in drei Kategorien einteilen:
• Einzelübungen
• Partnerübungen
• Gruppenübungen
Präsentation
Bei einer Präsentation – oder einem Kurzvortrag – solltest du zeigen, dass du ein Thema in kurzer Zeit erfassen, strukturiert aufbereiten und deinen Zuhörern verständlich vermitteln kannst. Hierbei wird vor allem dein didaktisches Geschick bewertet: Bist du in der Lage, den roten Faden zu finden und deine Argumente logisch aufzubauen? Aber auch deine Selbstdarstellung ist wichtig: Wirkst du selbstsicher, wenn du frei redest? Kannst du dich kurz und unmissverständlich ausdrücken? Nicht zuletzt zählt die Interaktion mit deinem Publikum: Hältst du z. B. Blickkontakt zu deinen Zuhörern?
Postkorbübung
Stell dir vor, du bist ein viel beschäftigter Manager. Vor einem wichtigen Termin hast du gerade noch eine einzige Stunde im Büro, um deine überfüllte Mailbox zu leeren. Hier stapelt sich Berufliches und Privates. So oder so ähnlich sieht meist die Ausgangssituation der Postkorb-Übung im AC aus.
Der squeaker.net-Tipp: Ordne anhand der Kriterien „Wichtigkeit“ und „Dringlichkeit“. Behalte dabei immer die Auswirkungen auf das Unternehmen im Blick. Als grobe Faustregel gilt: Berufliches geht vor Privatem. Was wichtig und dringlich ist, musst du in jedem Fall selbst entscheiden. Wichtige, aber weniger dringliche Aufgaben können warten bis nach deiner Rückkehr. Für weniger Wichtiges, aber Dringliches findet sich bestimmt unter deinen Mitarbeitern jemand, an den du es delegieren kannst. Was weder wichtig noch dringlich ist, so genannte Zeitfresser, musst du gar nicht bearbeiten.
In einigen Fällen kann es vorkommen, dass du im Anschluss an diese Übung deine Entscheidungen in einem Interview noch einmal erläutern musst. Wenn der Ton deines Gesprächspartners hierbei gereizt oder aggressiv ist, lass dich nicht davon irritieren. Es kann sein, dass es sich um ein verdecktes Stressinterview handelt. Bleib einfach sachlich und lass dich nicht aus der Ruhe bringen.
