MBA-Erfahrungsberichte

MBA-Bewerbung: Toefl, Essays, Recomendations, Stipendium

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Botanischer Garten der Cambridge University
Image by Niall Taylor via Wikimedia

Wie sah es mit dem TOEFL-Test aus?

Den musste ich auch ablegen. Mein Englisch war jedoch bereits stilsicher. Die ein oder andere Grammatikregel wurde nochmals aufgefrischt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand an diesem Test scheitert.

Wie hast du deine Essays geschrieben?

Das Essayschreiben nimmt sehr viel Zeit in Anspruch. Ich hatte mich an fünf verschiedenen Business Schools beworben und hatte den Eindruck, dass sich die Fragen nicht grundlegend verändern. Fragen nach den größten  Zielen  und den größten Enttäuschungen oder Fehlern kommen immer. Die Wortanzahl verändert sich jedoch - manchmal sollen die Essays 500 Wörter umfassen, bei einer anderen Hochschule sind es dann 1000. Man verbringt sehr viel Zeit damit, denselben Sachverhalt in unterschiedlicher Wortanzahl darzustellen.

Wer stellte deine Empfehlungsschreiben aus?

Die habe ich von meinem Ex-Chef aus meinem ersten Job und von Kollegen, mit denen ich, während ich selbständig war, zusammengearbeitet habe.

Hast du ein Stipendium bekommen?

Man hat mir interessanterweise ein Stipendium angeboten, obwohl ich nicht danach gefragt hatte. Nach meiner Bewerbung in Cambrigde und dem positiven Verlauf des Interviews, was übrigens in Cambrigde stattgefunden hat, wurde mir die Zusage geschickt. In Cambridge gibt es ein sogenanntes Directors Scholarship, was den Bewerbern, die besonders gut gefallen, angeboten wird: Dieses Angebot habe ich wahrgenommen.

Gibt es besonders positive oder negative Dinge, die dir in Cambridge aufgefallen sind?

Cambridge ist ein sehr familiärer Ort. Der Name ist relativ groß, der Ort selbst ist eher klein, vergleichbar mit einem Vorort von Köln. Dem ein oder anderen meiner Kommilitonen war das Nachtleben zu kleinstädtisch. Für mich war der Nightlife-Aspekt irrelevant, weil ich gemeinsam mit meiner Familie nach Cambridge ging. Eine Sache, die ich unterschätzt habe, als ich rüberging, war die Koordination meiner Familie. Das MBA-Studium ist sehr aufwändig und der Partner verlangt natürlich auch Aufmerksamkeit - gerade, wenn er oder sie im Studienort wohnen. Einige meiner Kommilitonen sind auch mit ihren jeweiligen Partnern nach Cambridge gezogen und mussten feststellen, dass es unter Umständen anstrengend sein kann, alles unter einen Hut zu kriegen. Dieses Phänomen ist jedoch nicht Cambridge-spezifisch, sondern eher eine Problematik des Studiums.

Besonders gut hat mir das College-System in Cambridge gefallen. Das hat nichts mit dem amerikanischen College-System zu tun: Als Universität ist man Mitglied als eins von ca. 20 Colleges. Als Student wohnt und lebt man in den Colleges. Das bedeutet, man ist mittendrin und bekommt sehr viel von anderen Studienrichtungen mit: Studiert man z.B. bei INSEAD, bekommt man Kontakt zu 800 anderen MBA-Studenten, in Cambridge bekommt man Kontakt mit Doktoranden, Atomphysikern und Sozialwissenschaftlern. Genau wie Oxford ist Cambridge extrem breit aufgestellt, gerade im Bereich der Geisteswissenschaften und Naturwissenschaften. Im Gegensatz zum deutschen Bildungssystem gibt es in Cambridge kein Fach Betriebswirtschaftslehre. Zukünftige Investmentbanker studieren in Oxford oder Cambridge englische Geschichte. Besonders negativ ist mir persönlich nichts aufgefallen: Man unterschätzt sehr leicht den Aufwand, den ein solches Studium mit sich bringt.

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Inhalt

  1. Einleitung: Cambridge Judge Business School
  2. MBA-Bewerbung: Toefl, Essays, Recomendations, Stipendium
  3. Insider-Tipps zur Judge Business School

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