Praktikum erfolgreich gestalten

Die 10 besten Tricks: mach aus deinem Praktikum ein Jobangebot

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Wie du ein Praktikum in deinen Traumjob verwandelst und deine Karriere zur Erfolgsstory machst.

Chef Vorgesetzter Führungsposition
© Sör Alex

via Photocase

Bei Nachwuchsconsultants und angehenden Juristen lautet das Credo „vom Tellerwäscher zum Millionär“ übersetzt „vom Praktikanten zum Junior Consultant bzw. Associate“. Immerhin zwei Drittel der Praktikanten bei Unternehmensberatung erhoffen sich von Ihrem Gastauftritt nicht nur einmal in die Branche „hinein zu schnuppern“, sondern den unmittelbaren Karriereeinstieg ohne den Umweg über mehrstufige Bewerbungsverfahren und Assessment Center. Und auch Unternehmensberatungen, Banken und Kanzleien nutzten ihre Praktikantenprogramme aktiv, um Young Professionals zu gewinnen. Doch ohne Fleiß und eine tolle Performance kein Preis. Wir verraten dir in unseren Top 10 Tricks, wie du dein Praktikum unmittelbar in ein Jobangebot verwandelst. 

1. First Things First: Die Wahl des richtigen Unternehmens

Spekulierst du wie beispielsweise zwei Drittel der Praktikanten in Unternehmensberatungen darauf vom Praktikum zum Job zu gelangen, solltest du dir bereits bei deiner Bewerbung über deine Stärken und dein Wunschunternehmen im Klaren sein. Nutze die zahlreichen Erfahrungsberichte auf squeaker.net, um herauszufinden, ob die große Managementberatung oder Inhouse Beratungen, eine Investmentbank oder die traditionelle Bank die richtige Adresse für dein Praktikum und darüberhinaus ist und erfahre, welche Unternehmen zur Zeit Praktikanten suchen.     

Insider-Tipp

Mit diesem Gehalt kannst du als Praktikant einer Unternehmensberatung rechnen: Praktikanten-Gehalt Unternehmensberatung 

2. Marketing in eigener Sache

Zunächst einmal: Glückwunsch zum bezahlten Praktikum. Mit dem Erhalt der Praktikumszusage ist die Zeit des Selbstmarketings jedoch nicht vorbei, sie beginnt nun erst richtig. Täglich solltest du nicht nur durch dein Tun und Handeln das Unternehmen in seiner Personalentscheidung bestätigen, sondern deinen Vorgesetzten auch zeigen, dass in dir ein vielversprechendes Talent für größere Aufgaben schlummert. Also, lass die Mauerblümchen zuhause und zeige dem Unternehmen, wer du bist und was du kannst. Schließlich entsteht Erfolg nicht im geheimen Kämmerlein, sondern auf dem Marktplatz, sprich während der Besprechung, der Projektabwicklung und der Mittagspause innerhalb des Unternehmens. Hier gibt es viele passende Anlässe, um deine Erfolge in aller Sachlichkeit ins Gespräch zu bringen. Wenn du dich unsicher fühlst in Sachen Selbstmarketing, ist es hilfreich dich schon einmal vorab über die Softskills für Young Professionals zu informieren und dir die Techniken anzueignen.

3. Get Together: Richtig netzwerken

Direkt vom ersten Tag an solltest du den Kontakt zu deinen Vorgesetzten, Kollegen und auch anderen Praktikanten suchen. Konzentriere aber beschränke dich nicht nur auf die eigene Abteilung. Auch der Blick über den Tellerrand kann sich lohnen. Der nette Kollege aus der Marketing Abteilung könnte zum Türöffner werden. Außerdem erhältst du so die Möglichkeit mehr über die Unternehmensstruktur zu erfahren und dein Wissen über deinen Wunscharbeitgeber bei einem Mittagessen ganz einfach zu erweitern. Doch schrecke auch nicht vor hochrangigen Führungskräften zurück. Oftmals fühlt sich der „Big Boss“ durch das Interesse junger Praktikanten geschmeichelt und nimmt sich gerne Zeit für dich. In jedem Fall solltest du dich auf jedes Gespräch vorbereiten und nicht mit der Tür ins Haus fallen, sondern mit konkret formulierten Fragen interessante Gespräche beginnen. Und falls es diesmal trotzdem nicht geklappt hat, bleibe über Online Karrierenetzwerke und Social Media mit den nettesten und vielversprechendsten Kollegen in Kontakt: Man weiß ja nie, was noch kommt.Eine Jobsuche mit Netzwerk ist immer erfolgreicher.

4. Viele Wege führen ans Ziel: Sei offen für Neues

Wahrscheinlich warst du dir schon bei deiner Bewerbung über gewünschte Aufgaben, Abteilung und Ziele deines Praktikums im Klaren. Und es spricht auch nichts dagegen, gewisse Schwerpunkte während deines Praktikums zu formulieren und zu verfolgen. Aber bitte mache nicht den Fehler und bleibe in diesem engen Radius haften. Viele Praktika funktionieren ohnehin nach einem Rotationsprinzip bei dem du mehrere Stationen durchläufst. Also, sei offen für Vorschläge und neue Themenbereiche. So kann es beispielsweise sein, dass du deine Leidenschaft für einen ganz neuen spannenden Schwerpunkt für dich entdeckst oder du beispielsweise deine Leidenschaft für M&A durch besonderes Engagement im Kapitalmarktgeschäft erst zum Ausdruck bringst.  

5. Gutes Zeitmanagement ist (fast) alles

Es kann gut möglich sein, dass dir spätestens in der Intensivphase, der zweiten Phase deines Praktikums, ein großes Langzeitprojekt anvertraut wird – alleine oder im Team. Dieses Projekt solltest du unbedingt als eine Art Abschlussarbeit sehen, da du deine Ergebnisse am Ende – oftmals im Rahmen einer Präsentation einem Gremium von Kollegen und Kunden – aufzeigen musst. Besonders aufregend wird es, wenn gleich ein internationales Team dabei ist: „Zum Abschluß des Praktikums fand noch ein Treffen der Price-Manager aus Europa, Amerika und Asien statt. Dieses wurde zu großen teilen von den Praktikanten vorbereitet.“, Torro über den Abschluss seines Praktikums bei BMW. In jedem Fall zählt hierbei jetzt nur noch: ein gutes Zeitmanagement und eine perfekte Organisation. Dazu gehört auch, dass du dir nicht von allen Seiten zu viel Arbeit aufdrängen lässt. Es mag zwar löblich sein, deine Kollegen und Vorgesetzten zu unterstützen, aber letzten Endes hinterlässt du keinen guten Eindruck, Aufgaben zwar anzunehmen aber nicht pünktlich und qualitativ hochwertig erfüllen zu können. Also, trau dich und lehne auch mal eine Aufgabe mit einer stichhaltigen Begründung ab.

6. Dein Arbeitsethos: Sorgfalt bis ins kleinste Detail

Was so feierlich klingt, kann auch einfach bedeuten, dass du eine quantitative Analyse sorgfältig ohne Zahlendreher erstellst oder, im schlimmsten Fall, Unterlagen für deinen Vorgesetzten sauber kopierst. Für ein exzellentes Zeugnis oder sogar ein Jobangebot solltest du auch kleineren und langweiligeren Aufgaben mit größter Sorgfalt begegnen. „Die Arbeit ist (...) sehr Excel-lastig und für Ungenauigkeit ist kein Platz“, so ein Praktikant auf squeaker.net über seine Aufgaben bei Deloitte in Luxemburg. Hast du deine Sorgfalt auch bei den typischen Praktikantenaufgaben unter Beweis gestellt, werden dir schon bald spannendere und größere Aufgaben übertragen.

Insider Tipp

Nur ganz selten kommt es vor, dass du in einem Praktikum in großen Unternehmensberatungen, Banken und Großkanzleien ausschließlich für die Erledigung lästiger Aufgaben herangezogen wirst. Wirf vor deiner Bewerbung einfach einen Blick in die Erfahrungsberichte auf squeaker.net. Hier erfährst du aus erster Hand, welche Aufgaben dich erwarten und wo sich ein Praktikum besonders lohnt.

7. All Eyes on You: Die gelungene Präsentation

Eine Präsentation während deines Praktikums ist eine erstklassige Gelegenheit, Kollegen und Vorgesetzte für dich zu begeistern. Schließlich gehören Präsentationen zum 1x1 des Berufsalltags in Unternehmensberatungen oder Banken. Also, einmal tief durchatmen und unsere Tipps für eine smarte Performance beherzigen: von der richtigen Technik über clevere Diagramme bis hin zu kleinen Tricks.

8. Achtung, Fertig, Los: Voller Einsatz ab der ersten Minute

Niemand erwartet, dass du gleich am ersten Tag sämtliche Arbeitsschritte und Strukturen kennst und deinen Kollegen viel Arbeit abnehmen kannst. Das Unternehmen wünscht sich aber, dass Du als Nachwuchsbanker oder Nachwuchsconsultant von Anfang an, Enthusiasmus und Neugierde an den Tag legst und proaktiv nach Aufgaben suchst und auch Fragen stellst, solltest Du eine Aufgabe mal nicht sofort verstehen. Und dann legst du los: Versuche die Aufgaben aus dem Tagesgeschäft souverän und kompetent zu lösen und Deine Kollegen spürbar zu entlasten – auch wenn es schon einmal nach 18 Uhr sein sollte. Sammle Extrapunkte, indem Du auch kurzfristig Dinge erledigst und Informationen beschaffst, die für dich auch mal zusätzlichen Aufwand oder Überstunden bedeuten können. Schließlich wirst Du auch als Young Professional einer Unternehmensberatung keinen Nine-to-Five-Job haben und bereits im Praktikum sind 50h-Wochen keine Seltenheit. Erledige zusätzliche Aufgaben daher auch unter Zeitdruck oder Stress so präzise wie möglich – ohne dich zu beschweren. Dann winkt womöglich schon bald nach dem Praktikum die Festanstellung. 

9. Zeig den Teamplayer in dir

Auch wenn die Consultig Klischees anders lauten, Young Professionals bei Banken, Großkanzleien und Unternehmensberatungen müssen, um erfolgreich zu sein, auch erfolgreich im Team sein. Ein freundlicher und inspirierender Umgang unter den Kollegen ist schließlich auch eine wichtige Voraussetzung dafür, dass man auch bei langen Arbeitszeiten und unter Stress gut miteinander arbeiten kann. Daher werden auch deine Vorgesetzten während deines Praktikums deine Teamfähigkeit auf Herz und Lunge prüfen. Für dich bedeutet das: Lass’ den Einzelkämpfer zuhause, sei umgänglich und freundlich zu anderen Praktikanten, Kollegen und Vorgesetzten und suche gleich zu Beginn deines Praktikums nach Möglichkeiten, deine Mitmenschen im Büro zu unterstützen.

10. Die Hoffnung stirbt zuletzt: Wenn es nicht geklappt hat

Händedruck und ein Zeugnis? Zunächst einmal: Jedes Praktikum ist eine wertvolle Karriereinvestition. Und außerdem: Bloß nicht verzagen. Es mag viele Gründe geben, warum der Plan vom Praktikanten zum Junior Consultant & Co. diesmal noch nicht aufgegangen ist. Immerhin wünschen sich zwei Drittel aller Consulting Praktikanten den direkten Einstieg nach einem Praktikum, ein Drittel schafft es jedoch nur. Nun heißt es, eventuelle Fehler zu rekapitulieren und sich auch ehrlich einzugestehen, wenn das Aufgabenspektrum dir doch nicht zugesagt hat. Vielleicht bist du generell in einer Boutiqueberatung, einem Start-up oder einer mittelgroßen Wirtschaftsprüfung einfach besser aufgehoben als bei den Big Playern der Branchen. Wenn du dir sicher bist, dass du nach wie vor zu den Großen willst, lohnt sich oftmals auch der „Umweg“ über die Hidden Champions wie Bain & Company: „Ich hatte über Kommilitonen schon viel über Beratungen gehört und habe dann über ein Praktikum den Einstieg gefunden. Mein Praktikum in einer kleineren Beratung hat so viel Spaß gemacht, dass ich nach der Uni plante, fest in die Beratung einzusteigen“, Susann Baeck, Beraterin bei Bain & Company.

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    Aly Zaazoua, Squeaker und angehender Praktikant bei Siemens Management Consulting
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