BILD Dir Deine Meinung!

Anonym 11.09.02 14:15

Aus www.n-tv.de:

Claus Strunz, Chefredakteur der "Bild am Sonntag", äußerte sich jüngst zur journalistischen Berufsehre in Zeiten des Wahlkampfs. Der schlimmste Vorwurf, den man einem Journalisten machen könne, so Strunz, sei der, er führe eine Kampagne. Vor diesem Hintergrund stellte die FAZ in ihrer Sonntagsausgabe vom 1. September unter dem Titel "Die lieben Kollegen" einer Reihe von Schlagzeilen und Zitaten der "Bild"-Zeitung die damit umschriebenen Fakten gegenüber. Diese Liste von Stefan Niggemeier sei hier mit freundlicher Genehmigung der FAZ dokumentiert und ergänzt.

"Am 27. August titelt die "Bild"-Zeitung auf Seite 1 mit Bezug auf das Fernseh-Duell vom Sonntag zuvor: "Stoiber Sieger ". Tatsächlich ergaben die meisten repräsentativen Umfragen, dass eine knappe Mehrheit der Zuschauer Gerhard Schröder für überzeugender hielt. Nur im "großen" (nicht repräsentativen) "Bild-TED" gab es eine "überwältigende Mehrheit " für den Kandidaten Edmund Stoiber.

Auf Seite 2 schreibt die "Bild"-Zeitung am gleichen Tag: "Ähnlich sah es die Forschungsgruppe Wahlen (ZDF): Hier bescheinigten 41 Prozent der Befragten Stoiber eine höhere Kompetenz als Schröder (13 Prozent)." Tatsächlich ermittelte die Forschungsgruppe Wahlen, dass die meisten Befragten Schröder glaubwürdiger und sympathischer fanden als Stoiber. Darüber berichtet "Bild" nicht. Auch ausdrücklich nach höherer Kompetenz fragte die Forschungsgruppe nicht. Ähnliche Ergebnisse wie "Bild " sie nennt ergaben sich lediglich auf eine Frage, die die Zeitung nicht zitiert: "Wer kann am besten neue Arbeitsplätze schaffen? "

Ebenfalls auf Seite 2 der Ausgabe vom 27. August schreibt die "Bild"-Zeitung: "Die Nachrichtenagentur AP urteilte unterdessen, dass Schröder 'seiner Entthronung als volksnaher Medienpolitiker scheinbar widerstandslos' zugesehen habe." Tatsächlich geht der AP-Text weiter: "Dafür gab er sich als Staatsmann, der in vollem Bewusstsein des Ernstes der Lage mit ernstem Gesicht das Steuer fest in der Hand hält. Möglicherweise ist dies der Grund, warum er in den ersten Umfragen als überzeugender bewertet wurde. " Dieser Teil fehlt in "Bild".

Am 28. August titelt die "Bild "-Zeitung auf Seite 1: "Kanzler-Berater: Tempolimit auf allen Autobahnen!" Tatsächlich sagte Volker Hauff der "Berliner Zeitung ": "Die einzelnen Verkehrsträger müssen besser verknüpft werden. Der Aufbau von Mobilitätsberatung in den Ballungsräumen ist vernünftig und richtig. Auch ein Tempolimit würde den Ausstoß von Treibhausgasen reduzieren. Allerdings sollten wir die Auswirkungen einer Geschwindigkeitsbegrenzung auf das Klima nicht überschätzen." Eine ausdrückliche Forderung nach einem Tempolimit auf allen Autobahnen findet sich nicht in seinen Antworten."

n-tv.de ergänzt:

Am 29. August titelt die "Bild"-Zeitung auf Seite 1: "Gleicher Trend bei allen Umfragen - Rot-Grün ohne Mehrheit ". Tatsächlich war der Trend bei allen Umfragen, dass Rot-Grün an Zustimmung gewinnt und Schwarz-Gelb neuerdings in der Sonntagsfrage bei einzelnen Instituten ohne Mehrheit ist.

Am 30. August titelt die "Bild"-Zeitung auf Seite 1: "Job-Alarm im August! 240.000 Arbeitslose mehr?" Tatsächlich gingen die Experten aber zu diesem Zeitpunkt bereits davon aus, dass die Arbeitslosenzahl gegenüber dem Vormonat leicht zurückgegangen ist. Der Anstieg um über 240.000 bezieht sich auf den Vergleich zum August 2001. Im Jahresvergleich hat sich die Erhöhung der Arbeitslosenzahlen damit weder dramatisch beschleunigt noch hat sie sich verlangsamt.

Die "Bild am Sonntag" titelt am 1. September auf Seite 2: "Arbeitslosen-Schock! Jede 2. Firma im Dax plant Job-Abbau". Tatsächlich belegen die von "Bild" vorgelegten Daten allenfalls für acht der 30 Dax-Unternehmen einen signifikanten Stellenabbau. Im Fall von Siemens werden bereits seit April 2001 laufende Stellen-Kürzungen in die Rechnung einbezogen, vier Firmen setzt "Bild" mit dem Vermerk "Stellenabbau nicht ausgeschlossen " mit auf die Liste.

Am 2. September schreibt die "Bild"-Zeitung zu Wahlkampfauftritten von Schröder und Stoiber auf Seite 1: "12.000 Unions-Anhänger feierten in Düsseldorf Kanzlerkandidat Edmund Stoiber mit stehenden Ovationen. Stoiber erklärte, bei der Wahl gehe es um eine 'Richtungsentscheidung zwischen weiter abwärts oder endlich wieder aufwärts'. Am Vortag hatte der Kanzler vor 6.000 Anhängern in Hamburg vor einem Erstarken des Rechtspopulismus gewarnt." Tatsächlich beschäftigte sich die Rede Schröders in Hamburg mit allen Themen des Wahlkampfs. Die Bemerkung zum Rechtspopulismus stand eher am Rande und im Kontext des Auftritts von Hamburgs Innensenator Schill im Bundestag am Donnerstag zuvor.

Am 5. September titelt die "Bild"-Zeitung auf Seite 2: "Neue Wahl-Umfragen immer verwirrender". Tatsächlich hat sich an der Tatsache, dass die Umfrage-Ergebnisse der verschiedenen Meinungsforschungs-Institute zum Teil um mehrere Prozentpunkte differieren, seit Wochen nichts geändert. Einzige Änderung im Vergleich zu den Vorwochen ist der bei allen Instituten zu konstatierende Trend einer wachsenden Zustimmung für Rot-Grün.

Auf derselben Seite betitelt die "Bild"-Zeitung das Portrait von Edmund Stoiber: "Seit Wochen auf dem ersten Platz, derzeit mit leichten Verlusten: Kanzlerkandidat Edmund Stoiber (60, CSU)." Tatsächlich hat Unions-Kanzlerkandidat Stoiber bei den persönlichen Umfragewerten bisher noch bei keiner repräsentativen Umfrage an der Spitze gelegen. Im Gegenteil gibt es seit Beginn der Umfragen zur Bundestagswahl eine Schere zwischen der Zustimmung für die Union und der mehrheitlichen Ablehnung Stoibers.

Am 6.September titelt die "Bild"-Zeitung auf Seite 1: "Wieder über 4 Mio Arbeitslose". Tatsächlich war die Zahl der Arbeitslosen im August verglichen mit dem Vormonat um 28.000 leicht zurückgegangen. Zwar wurde dadurch die 4-Millionen-Grenze auch nicht unterschritten; ein neuer Trend nach oben jedoch war dies nicht. Auf die Tatsache, dass die Arbeitslosigkeit in Bayern im August gegen den Bundestrend besonders stark gestiegen ist, verweist die "Bild"-Zeitung dagegen nicht. Tatsächlich trug der Freistaat - freilich mit immer noch niedriger Arbeitslosenquote - mit mehr als einem Viertel zur bundesweiten Zunahme der Erwerbslosen im Vergleich zum Vorjahresmonat bei. Den Hinweis hierauf überlässt "Bild " auf Seite zwei einem auf Andeutungen reduzierten Zitat Franz Münteferings am Ende des Artikels.

Ebenfalls am 6. September titelt die "Bild"-Zeitung auf Seite 2: "Wirbel um Verteidigungsminister Struck - Soldaten sollen SPD wählen ". Tatsächlich hatte der Bundesverteidigungsminister zwar eine umstrittene Unterstützungs-Aktion unter dem Titel "Soldaten für Schröder" initiiert; ein Aufruf zur Wahl der SPD richtete Struck jedoch nicht an die Truppe.

Am 10.September meldet die „Bild-Zeitung“ auf Seite 2 unter der Überschrift „165.000 riefen beim großen Bild-TED an“: „Ganz Deutschland diskutiert: Schröder oder Stoiber – wer war besser beim TV-Duell“ und kommt zu dem Ergebnis: „79,8 Prozent der Anrufer fanden Stoiber besser. Nur 20,2 Prozent überzeugte dagegen Kanzler Schröder“. Tatsächlich zeichneten die Meinungsforschungsinstitute ein anderes Bild: Die Forschungsgruppe Wahlen ermittelte eine Zustimmung für Schröder von 49 Prozent, nur 26 Prozent sahen in Stoiber den Duell-Sieger. Bei Infratest Dimap fanden 50 Prozent Schröder, 29 Stoiber besser.

Na, wer von Euch wählt nach BILD-Lektüre?

  1. dos... 11.09.02 14:38

    Ich bestimmt nicht! Bild gehört in meinen Augen, wie auch Express, zu den miserablesten Zeitungen Deutschlands.

    So wie ich Jounalismus verstehe sollte Bild von keinem Menschen mehr gekauft werden. Diese Blatt verkörpert für mich äußerst schlechte recherche, Tatsachen werden verdreht oder komplett aus dem Kontext gerissen so das ein anderer Sinn ensteht.

    BILD dir Keine! Meinung mit Bild

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  2. runaway 11.09.02 16:21

    also, für mich sieht die Rangfolge eindeutig wie folgt aus:

    an 1.Stelle kommt natürlich die FAZ, dann folgen die (noch) seriösen Tages-/Wochenzeitungen dieser Welt....dann kommt lange Zeit garnichts...irgendwann kommt das Charmin-Deluxe-Toilettenpapier gefolgt von marktüblichem Toilettenpapier...dann kommt wieder mal sehr lange Zeit garnichts....dann kommen die Analphabetenzeitungen Bild/Express...

    so viel zu der Bild-Lektüre..

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  3. cha... 12.09.02 09:24

    Diese Rangfolge finde ich gut, absolute zustimmung. jaja, traurig das zu lesen und dann zu sehen, dass die bild die höchsten auflagen hat.

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  4. Glo... 12.09.02 10:47

    Damit kannst Du Dich gern mal an das deutsche Volk wenden und schauen, ob Du einen Stimmungswechsel realisieren kannst. Ich stimme run in seiner Bewertung +/- zu, aber im Urlaub kann es geradezu eine Wonne sein, die Bild zu lesen ;-)

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  5. runaway 12.09.02 11:12

    nagut GP, ich sollte meine Aussage relativieren...ich spreche von Leuten, die ausschließlich Boulevard-Presse lesen (die Ausgangsfrage war ja im Hinblick auf politische Meinungsbildung gestellt), nicht von dem übermüdeten Urlauber, der nur "Bild"er lesen will ;-)

    Auch ich finde es traurig, daß in jedem (!) Land die Boulevard-Presse die höchsten Leserzahlen hat; nicht nur zur Urlaubssaison.

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  6. Hen... 04.11.02 11:54

    Viel schlimmer ist das Bild und Co tatsächlich auch eine Karrieretation auf dem Weg eines Journalisten sein können, insbesondere in Reichtung Spiegel, Stern und Fernsehen. Und was die hier so lernen, wird später auch noch angewandt... Von den letzten Blättern alssen sich auch intellektuellere Menschen beeinflussen.

    Der negative Eindruck den diese Medien von Politik und Gesellschaft vermitteln (schlechte Nachrichten verkaufen sich besser als gute, da sie mehr Aufmerksamkeit erregen -- siehe z.B. die Forschungen von Kahneman und Tversky) verringeren auch die dringend nötige Reformfähigkeit unserer Politiker, da sie Angst haben müssen von iregendjemand niedergeschrieben zu werden.

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  7. cha... 12.09.02 12:21

    nun ja, da stellt sich dann aber doch die Frage, wer ist denn eigentlich der klassische bildleser und somit der adressat des "bild wahlkampfes"? der bierbäuchige, feinripunterhemdtragende, unrasierte ruhrpöttler mit der bierflasche oder doch der anzugtragende in der faz die bild versteckende "interlektuelle", oder aber der nach unterhaltungslektüre ausschauende urlauber?

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  8. mac... 12.09.02 14:37

    FAZ ist Muss. Tag fuer Tag.

    Aber "intellektuell" hat immer noch zweimal zwei "l".

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  9. cha... 12.09.02 15:20

    tschuldigung, das kommt davon, wenn ich schneller denke, als ich tippen kann ;-) habe nachsicht!

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  10. mac... 12.09.02 15:32

    Moechtest Du Dich jetzt aus Deinem BILD(ungs)-Niveau herausretten ? ;)

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  11. cha... 12.09.02 16:23

    war doch ein versuch wert, oder?

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  12. cha... 12.09.02 16:25

    ups, schon wieder so ein fieser fehler, meinte natürlich einEN versuch. oh weia, wird zeit das ich feierabend mache, das wird sonst immer schlimmer mit mir ;-)

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  13. mac... 12.09.02 17:27

    "(...)wird zeit, dass(...)", meintest Du doch, oder ? ;-) Hach, ich liebe das ... nichts fuer ungut.

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  14. mac... 12.09.02 17:28

    Und wenn Du magst, schreibst Du die "Zeit" auch gross. Apropos, wunderbare Ueberleitung zu dieser latent-sozialistischen Wochenzeitung, oder ? ;)

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  15. cha... 13.09.02 09:53

    also mit der gross- und kleinschreibung kriegste mich nicht, denn ich schreib aus faulheit eh alles klein :-), aber ich muss zugeben, die überleitung zur zeit (hah, ein wortspiel) ist dir wirklich toll gelungen ;-)

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  16. Hen... 04.11.02 12:04

    Zeit = latent sozailistich oh ha... leichte perspektivische Verzerrung oder Provokation?

    Linksliberal ja, Wirtschaftsredaktion auch gerne nur liberal.

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  17. Che... 11.09.02 18:28

    Man beachte bei der hier erwaehnten Boulevardzeitung auch folgendes:
    Wo kommt der Stoiber-Berater her?

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  18. Anonym 12.09.02 12:10

    Da kann man auch gegenhalten, so kommt Regierungssprecher Bèla Nicolai
    Anda her???

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  19. Suesse 12.09.02 13:42

    Nunja, sie werden beide wissen, warum sie gegangen sind ;-) Bei dem einen oder anderen lässt sich daran anscheinend auch eine persönliche / journalistische Weiterentwicklung ablesen... (und damit meine ich nicht den Stoiber-"Berater"!)

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  20. docdudetheman 12.09.02 17:00

    Liest Du Bild, Express oder vergleichsweise Sun in England, weisst Du was das "gemeine Volk" interessiert. Unter Umstaenden auch nicht verkehrt - aber das hier ist ja eine "Karierreplattform". hehe. Hier liest man FAZ oder FT.
    BTW Hans Olaf Henkel zum Beispiel hat waehrend seiner Zeit bei IBM jeden morgen die Bildzeitung gelesen ... und der ist im Gegensatz zu den meisten hier schon was weiter gekommen. Vielleicht gar nicht so unwichtig, was in der Bild Zeitung steht.
    cheers.

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  21. Che... 12.09.02 21:21

    Muss dazu sagen, wenn bei uns in der Kaffee-Kueche ne Express rumliegt (Bild bringt keiner mit) les ich die auch,
    Lustig finde ich immer wieder das (wie mein Deutschlehrer es nannte) 'Tschibo-Deutsch', dass hier gepflegt wird.
    macb3th und ein Rotstift haetten bestimmt einen riesen Spass.
    Interessant sind auch immer diese gegenseitigen Sticheleien der Koelner und Duesseldorfer Express.
    Um auf den ersten Absatz zurueckzukommen: Das 'gemeine Volk' interessiert also primaer: Skandale (insbesondere der Prominenten), Aerger von Oma Ilse mit Gemuesebauer Harald und Spocht... und einen Haufen fragwuerdiger Inserate.
    Fortbildung nenn ich das allerdings nicht, dazu lese ich lieber den KStA und die Welt (die mir, seit sie auf der Arbeit rumfliegt, eigentlich ganz gut gefaellt).

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  22. Che... 12.09.02 21:25

    ... und was sich reimt ist gut ;-)

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  23. mac... 12.09.02 23:19

    Chefpampel,

    Polemik kommt nur dann gut, wenn man nicht zeitgleich beweist, dass man selbst nicht der Situation ueberlegen ist; denn Du hast ueber das "Tschibo-Deutsch" gesprochen, "das" (mit einem "s") hier gepflegt wird ... und nichts da von wegen "dass". Verbloedet man beim Lesen der Express ? Offenbar.

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  24. Che... 13.09.02 16:01

    Da sich meine Werke keinem zahlenden Publikum offerieren, verzichte ich gerne auf eine erhoehte Sorgfalt beim Verfassen, auch wenn dies eine augenscheinliche Verbloedung meinerseits offenbaren sollte.

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  25. runaway 12.09.02 21:27

    wichtig oder unwichtig...das ändert nichts an dem Niveau..
    keiner verlangt ein Volk von Investmentbankern und Politologen, die hochkomplizierte Sachverhalte, Kreisläufe und Zustände durchschauen; aber auch kein Volk, das auf Stimmungsmache, bewußte Fehlinterpretation, Übertreibung und Ausblendung wesentlicher Informationen angewiesen ist..solche Völker gab es ja genug in jüngerer Geschichte...

    naja, und Olaf Henkel wird sein fundamentales Wissen bestimmt nicht aus der Bild bezogen haben.. und dieses blabla von "er ist weiter gekommen als ihr" ist sinnlose Polemik...Henkel entstammt einer anderen Generation mit anderen, vielleicht einfacheren Aufstiegsmöglichkeiten..

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