Bildungsmißstand

cpo... 09.01.02 21:02

Nicht erst seit der Pisastudie wird der Bildungsstand der deutschen Schüler aber auch Studenten angekreidet. Man hat auch gleich die Erklärung parat: Natürlich sind die geringen Etats für Bildung in Deutschland der Grund für diese Mißstände. Schlecht ausgebildete, unmotivierte oder zu wenig Lehrpersonen, mangelhaftes Lernmaterial, etc...
Alles richtig und hier muß etwas getan werden.

Über was jedoch niemand spricht sind jedoch die Eltern. Gerade in der heutigen Zeit werden doch Kinder und Jugendliche immer mehr stärker allein gelassen. Wieviel Eltern haben den noch Zeit und Interesse mit ihren Kindern gemeinsam zu üben oder sie zu motivieren mal etwas anderes zu tun als fernseh zu schauen...

O.k. dieses ist sicherlich auch ein wenig polemisch. Es gibt mit Sicherheit noch genügend Ausnahmen. Aber vielfach ist die Tendenz sehr erschreckend. Doch ich finde, daß im eigenen Elternhaus vielfach die Basis gelegt werden muß.
O.k., jetzt kommt der Einwand mit der ungleichen Chancenverteilung. Aber für mich geht dieser Aspekt in der heutigen Diskussion einfach komplett unter.
Es ist ja auch viel einfach den Staat für alles verantwortlich zu machen.

  1. Suesse 11.01.02 20:58

    Aber schon seltsam, dass der Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung und die 16. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks unabhängig voneinander die Ergebnisse der PISA-Studie stützen, nicht, Jan? Sicher ein sehr unseriöser Haufen, diese OECD... ;-)

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  2. Suesse 11.01.02 21:19

    Aber schon seltsam, dass der Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung und die 16. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks unabhängig voneinander die Ergebnisse der PISA-Studie stützen, nicht, Jan? Sicher ein sehr unseriöser Haufen, diese OECD... ;-)

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  3. Suesse 11.01.02 21:21

    Aber schon seltsam, dass der Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung und die 16. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks unabhängig voneinander die Ergebnisse der PISA-Studie stützen, nicht, Jan? Sicher ein sehr unseriöser Haufen, diese OECD... ;-)

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  4. Suesse 11.01.02 21:24

    Aber schon seltsam, dass der Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung und die 16. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks unabhängig voneinander die Ergebnisse der PISA-Studie stützen, nicht, Jan? Sicher ein sehr unseriöser Haufen, diese OECD... ;-)

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  5. Suesse 11.01.02 21:30

    Aber schon seltsam, dass der Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung und die 16. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks unabhängig voneinander die Ergebnisse der PISA-Studie stützen, nicht, Jan? Sicher ein sehr unseriöser Haufen, diese OECD... ;-)

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  6. Suesse 11.01.02 21:45

    Aber schon seltsam, dass der Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung und die 16. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks unabhängig voneinander die Ergebnisse der PISA-Studie stützen, nicht, Jan? Sicher ein sehr unseriöser Haufen, diese OECD... ;-)

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  7. Suesse 11.01.02 21:49

    Aber schon seltsam, dass der Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung und die 16. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks unabhängig voneinander die Ergebnisse der PISA-Studie stützen, nicht, Jan? Sicher ein sehr unseriöser Haufen, diese OECD... ;-)

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  8. Suesse 11.01.02 21:49

    Aber schon seltsam, dass der Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung und die 16. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks unabhängig voneinander die Ergebnisse der PISA-Studie stützen, nicht, Jan? Sicher ein sehr unseriöser Haufen, diese OECD... ;-)

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  9. Suesse 11.01.02 21:50

    Aber schon seltsam, dass der Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung und die 16. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks unabhängig voneinander die Ergebnisse der PISA-Studie stützen, nicht, Jan? Sicher ein sehr unseriöser Haufen, diese OECD... ;-)

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  10. Jan... 12.01.02 01:03

    auch so kann man seine Punkte sammeln. ;-)
    *nichtbösegemein* *g*

    Ich weise nur darau, dass man dass was die herausgefunden haben, in den richtigen Kontext setzen sollte.

    Ich halte immer wenig von Studien, bei denen ich nicht genau weiss wie sie manipuliert worden sind. ;-)

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  11. Anonym 12.01.02 17:15

    Du hast aber deinen Punkt jetzt klar und deutlich herausgestellt!

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  12. runaway 13.01.02 20:27

    Tanja, wird das eine klassische Konditionierung??

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  13. Suesse 13.01.02 21:07

    Lästert nur alle! Den Trick, nen Beitrag nur 1x zu schreiben und dann veröffentlicht er sich alle paar Minuten nochmal von selbst, müßt ihr mir erstmal nachmachen ;-)))

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  14. runaway 11.01.02 14:45

    wenn sie keinen Satz schreiben konnten, dann Frage ich mich, wie sie in die 10te kamen....
    wie auch immer, ich bin für eine konsequente Durchsetzung des Leistungsprinzips: niemand soll im späteren Leben über- oder unterfordert werden...dass man leistungsschwachen (oder meinetwegen auch in einer Doppelstunde allen) Schülern eine Ausbildung nahelegt, kann ich verstehen, aber als Kriterium inländisch/ausländisch zu nehmen und in einem weiteren Stadium über die Niveaulosigkeit der ausländischen zu meckern, ist blödsinnig.
    Ich finde nicht, dass den heutigen Schülern der Respekt fehlt. Sie sind genauso wie wir in ihrem Alter auch waren. Es fehlen den Lehrern die Impulse, sie scheinen demotivierter zu sein als zu unseren (Schul-)zeiten. Das liegt aber eben an dem Fall, den du zuletzt geschildert hast: die Schule steht nicht hinter dem Lehrer, wenn doch, steht das Land(-esministerium) nicht hinter der Schule. Die Schulformen Gymnasium/Gesamtschule stehen sich mittlerweile wie politische Parteien gegenüber. Hauptschule hingegen ist der Anfang vom Ende. Die Realschule irgendwas dazwischen.

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  15. Suesse 11.01.02 20:48

    Runaways miese Erfahrung kenne ich auch so aus meinem Freundeskreis, nur dass man da nicht die Schüler, sondern deren z.T. nur schlecht deutsch sprechende Mütter beim Elternabend gepackt hat, die natürlich glaubten, dass ihnen die Lehrer da einen vernünftigen Tip gaben, als sie sagten, dass Quali und Lehre schon ok sind...- mit dem Ergebnis, dass sich einige meiner kroatischen und slowenischen Freunde umständlich über 1,0-Hauptschulabschluß, Lehre, Mittlere Reife an der Abendschule und Abi auf dem 2. Bildungsweg bis an die Uni durchkämpfen mussten. Frei nach dem Motto: Die nicht-deutsche Plebs möge doch bitte da bleiben, wo sie ist... das kann ja wohl nicht wahr sein!!! Vor diesem Hintergrund wird Thielmanns Satz von der "Vererbung des Desinteresses" vollends zur Farce!

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  16. Anonym 07.04.02 23:21

    Die Problematik, das wir zu schlechte Schüler haben sehe ich als nicht ausreichend bewehrtbar, viel eher sollte jeder Schüler individuell gefördert werden. Nicht erst abwarten und zusehen, wenn jemand sitzen bleibt, obwohl er nur eine Lernschwäche hat und dabei gar nicht dumm ist. Viele die das Ergebniss hätten verbessern können erhalten gar nicht die Chance. Als ich in der 7. Klasse auf´s Gymnasium wechseln wollte, wurde auf mich eingeredet, ich wäre zu schlecht in der Schule und würde in Mathe auf drei stehen. Jedoch hatte ich die 10. Klasse in Mathe und Physik mit 1,0 abgeschlossen und mußte auch noch später feststellen, das ich hochintelligent bin und lediglich Probleme mit Sprachen habe (Rechtschreibung). Wäre ich als Schüler damals individuell betrachtet und getestet wurden auf Leistungsfähigkeit, hätte ich bereits mein Abitur (Mache jetzt Fernstudium) in der Tasche. Ich jedoch hatte kein vergleich wie intelligent ich bin und diese Problem haben viele andere auch. Anderseits muss gesagt werden, das viele Kinder auf´s Gymnasium von ihren Eltern geschickt werden um eine Tradition aufrecht zu erhalten. Viele sind nähmlich auf´s Gymnasium und haben es mit müh und not bestanden. Bei einem ist der Vater im Landtag und Chef vom Krankenhaus und der Sohn studiert bereits an seiner dritten Uni ohne wirklich nennenswerte Ergebnisse.

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