Bundestagswahl 9/2002

Glo... 11.07.02 13:58

squeaker - wie schaut Eure Prognose für die Wahl im September diesen Jahres aus? Wer wird sich aus welchen Gründen durchsetzen und welche Konstellation wird sich demzufolge für die Republik ergeben? Bin gespannt auf Eure Prognosen!

  1. Anonym 11.07.02 14:17

    Ich bin der Meinung das Eins fest steht, und zwar wird die FDP an in jedem Fall mit in der Regierungskoalition von der Parie sein, da Westerwelle es schafft sowohl nach Rot als auch nach Schwarz zu schleimen und sich somit alle Optionen offen hält. Schlecht finde ich es nicht !

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  2. mac... 11.07.02 15:48

    Stoiber und Westerwelle ARM in ARM - der Wirtschaft tut es gut, aber der politischen Teilhabe des Volkes ... ich weiss nicht recht.

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  3. Sunny23 11.07.02 19:54

    ...dem kann man eigentlich nur zu stimmen...

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  4. dos... 11.07.02 16:09

    Ich befürchte das die CDU/CSU mit einem Kanzlerkandidat Stoiber die Mehreit bei der Bundestagswahl erhält und als Koalitionspartner sehe ich die FDP. Was mir aufgrund der 16 Jahre CDU/CSU/FDP Bundesregierung unter Bundeskanzler Kohl nicht gefällt, zuviel wurde damals ausgesessen. Zwar hat sich unter der Rot/Grünen Bundesregierung nicht soviel bewegt wie ich es mir gewünscht hätte, aber immerhin wurde am Anfang der Legislaturperiode doch einige Reformen durchgeführt. Ich bin dennoch der Überzeugung das eine Rot/Grüne Bundesregierung eine zweite Chance bekommen sollte, oder aber eine "Ampel-Bundesregierung" wäre eine Alternative.
    Ideal wäre für Deustchland meiner Ansicht eine Große Koalition für die nächsten 4 Jahre um endlich einige Reformen durchzuführen, die bisher aufgrund parteitaktischer Überlegungen im Bundesrat gekippt worden sind. Selbst wenn dadurch faktisch die Oposition im Bundestag handlungsunfähig wäre.

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  5. meydo 11.07.02 18:38

    denke auch, dass wir Schwarz-gelb sehen werden. ich hoff's zumindest.

    eine große koaltion wäre in meinen augen die schlechteste variante (der wahrscheinlichen varianten!!!). da würde wohl nichts konstruktives herauskommen. es würde nur streit geben (wer ist da s alpha-tier und so...). deshalb würde wohl auch der rest der welt die deutsche regierung als schwach ansehen.

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  6. Anonym 11.07.02 19:03

    Das Problem an einer grossen Koalition ist in der Tat, dass es schneller zu internen Streitigkeiten kommt und die Opposition zu schwach ist um Dinge zu kritisieren etc, was in solch einer Zeit auch notwendig ist

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  7. Anonym 12.07.02 15:31

    Na, Dosie, da würde mich wirklich interessieren welche Reformen bei Schröder durchgeführt wurden - muß ich wohl komplett übersehen haben. Oder meinst Du die Rechtschreibreform? Da haben die Kultusminister die Kohle aus dem Fenster geworfen, die sie dringend für eine erste Bildungsreform gebraucht hätten.
    "Das einzige, was die Roten vom Geld verstehen ist, daß sie es haben wollen. Und zwar von anderen", hat Adenauer mal gesagt und recht hatte er. Oder was haben die Damen und Hereen sonst noch zuwege gebracht als Preissteigerungen im großen Stil?
    Ich jedenfalls hoffe sehr, daß der Spuk im Herbst vorbei ist.

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  8. runaway 11.07.02 22:28

    ich denke, es wird sich nichts wesentliches ändern...rot-grün wird weitere 4 Jahre bleiben...nicht dass ich mir das wünsche...aber vieles deutet darauf hin, daß rot-grün auf das Kurzzeitgedächtnis der Bevölkerung spekuliert und die nächsten Monate vor der Wahl keine Krise aufkommen lassen wird..
    Westerwelle ist irgendwie der Wind aus den Segeln genommen worden; das ist nicht verwunderlich, wenn man von vornherein 82% der Bevölkerung faktisch ausschließt (nur wer nach den 99% greift, wird auf vernüftige Wähleranteile kommen)...
    die CDU leidet noch am Prestigeverlust ihrer letzten Regierungsjahre und klingt nachwievor nicht überzeugend...in vier Jahren könnte das anders aussehen: dann hätte auch jeder die Ausmaße der jetzigen schleichenden Pleitewelle vor Augen..neben den Schicksalen von großen Konzernen wird verkannt, wieviele mittelständische Unternehmen Insolvenz anmelden..ich halte derzeit Schwarz-gelb für erforderlich..aber die Mehrheit Bevölkerung scheint mir anderer Meinung zu sein..

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  9. dos... 12.07.02 09:41

    Ich weiss nicht ob Schwarz/gelb eine Alternative zu rot/grün bildet. Du schreibst, das rot/grün vermutlich wiedergewählt wird und auf das Kurzeitgedächtnis der Bevölkerung spekuliert, aber genau da ist der Punkt, hast du vergessen das IMHO gerade die Regierungsjahre 1994 - 1998 der Schwarz/gelben Koalition eine einzige Katastrophe waren. Es wurde mehr ausgesessen als regiert, oder hat man etwas gegen die Arbeitslosigkeit getan? Neien, man hat abgewartet und so getan als wäre alles in bester Ordnung jetzt aber tönen das die Hartz Kommision nicht weit genug geht. Ich weiss zwar bisher immernoch nicht wie ich wählen werde, fakt ist das ich wählen gehe - und wenn die Stimme nicht ungültig ist dann aufjedenfall demokratisch - vieleicht ja eine Bürgerechtspartei.

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  10. Glo... 12.07.02 10:45

    Ich stimme run zu, denn es wird wohl keinen Wechsel geben. Die Menschen in der Republik sehen dafür keinen wirklichen Bedarf und außerdem ist der Schröder doch wirklich ein Medien Kanzler. Mein Eindruck ist allerdings auch, dass sich Stoiber äußert schlecht verkauft, was mir immer mehr ein Rätsel wird, denn Pressetrainings und Kommunikationskurse gibt es doch nun wirklich wie Sand am Meer. Große Koalition halte ich ebenfalls für nicht sinnvoll - keine wirklichen Entscheidungsinstanzen. Alles bleibt alles beim Alten und Hartz wird es richten ;-)

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  11. runaway 12.07.02 13:45

    Schwarz/gelb hat zumindest offene Ohren für Unternehmen gehabt, kleine, mittlere wie große.. Steuer- und Abgabenentlastungen für Unternehmen lassen sich derzeit nicht vermeiden...es sei denn, die Pleitewelle soll anhalten..rot/grün reagiert nicht, nicht effizient..Wie soll die Arbeitslosigkeit aufhören zu wachsen, wenn ständig Unternehmen schließen?
    Das große Manko von Stoiber bei der Wahl wird sein, daß er sich zu sehr mit seinem bayerischen Modell aufspielt ("ich war der bessere Ministerpräsident, ich werde der bessere Bundeskanzler sein...blabla"), obgleich er es nicht nötig hätte; die Bundes-CDU hat zu schlechteren Zeiten ihre Kompetenz stets bewiesen(Stichwort: Wiedervereinigung). Ich weiß nicht, ob das im Norden so zusagend ist; wage es aber zu bezweifeln. Ich finde aber, daß derzeit die Notwendigkeit zu handeln in der Wirtschaft liegt, nicht unbedingt in Umwelt, Sozialstaat oder Ähnlichem. Daher sind Stoiber und Westerwelle sicherlich die bessere Alternative. Aber Fakt ist, daß wir in einer Demokratie leben und damit leben werden, was gewählt wird. Ich bereite mich seelisch auf diverse alternative Konstellationen vor, wähle aber nach meiner Überzeugung..

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  12. Glo... 12.07.02 13:48

    Run - schenk doch mal einigen Leuten in der BRD Dein Gedankengut und dann wirst sich auch das gewünschte Ergebnis einstellen. In diesem Sinne, auf (k) eine Veränderung!

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  13. dos... 12.07.02 19:00

    Stimmt unter rot/grün wurden die Unternehmen in ihrer flexibilität eingeengt (Stichwort: Betriebsverfassungsgesetz) Immerhin gab es einn Steuerreförmchen, ich bemerke zwar von den Entlastungen nichts, da der Bruttobetrag gegenüber den Nettobetrag doch eine erhebliche Differnz aufweist. Ich denke die rot/grüne Bundesregierung hat zuwenig für den Mittelstand in der Wirtschaft getan, stattdeßen die Grossindustrie gestärkt.
    Zur Wiedervereinigung gebe ich dir insoweit Recht, das es einen Kanzler Kohl brauchte, die SPD hätte schlichtweg diese Möglichkeit verschlafen. Aber Kohl hat auch die Früchte geerntet, die vorherige Bundeskanzler gesäät haben, ohne Adenauer und seine Westintegration und ohne Brandt mit dem Dialog nach Ost Europa, sowie den kleinen Schritten sämtlicher Farben an Bundesregierung wäre auch unter Kohl keine Einheit möglich gewesen. Nichtzuvergessen sei hier die Weltpolitische Situation, auch ohne Gorbatschow, Bush, uw. hätte die CDU die Einheit nicht umsetzen können.
    Was Stoiber anbelangt, meiner Meinung ein Windhund - wie auch Schröder - viel Versprechen, nicht sagen wie das alles finanziert werden soll und nach dem Motto verfahren "Was interessiert mich das Geschwätz von gestern". Beide Herren sind nicht allzuweit vom Rentenalter entfernt und haben wahrscheinlich nicht damit zukämpfen das es in 30 Jahren nicht genügend Arbeitskräfte gibt, Deustchland als rote Laterne in jeder Kategorie (Bildung, Wirtschaft) ist oder unsere Umwelt soweit zerstört ist, daß das Leben fast unmöglich ist. Erinnere dich mal an den Anfang der 80'er da war in keinem Wahlprogramm die Rede von Umweltschutz, erst mit dem erstarken der Grünen sind unsere Volksparteien aufgewacht um mit dem Thema Umweltschutz politik zumachen.

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