Euroeinführung

cpo... 03.01.02 16:02

In den meisten Unternehmen wird ja schon seit 1-2 Jahren in Euro gerechnet. Seit drei Tagen darf nun auch die Privatperson heran.

Wie kommt Ihr damit zurecht? Auch noch immer alles mal 2 genommen oder munter drauf los gekauft?
Was mir allerdings nicht so besonders gefällt sind insbesondere die Münzen. Auch wenn die Scheine sehr handlich sind, so sehen die Münzen leider aus wie Spielgeld. Für mich hätten sie kontrastreicher sein können.

  1. Jan... 04.01.02 11:46

    "... so sehen die Münzen leider aus wie Spielgeld"

    Auch die Banknoten sind wie Spielgeld; viel zu klein und vor allem unpersönlich!!!

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  2. Jan... 04.01.02 11:46

    "... so sehen die Münzen leider aus wie Spielgeld"

    Auch die Banknoten sind wie Spielgeld; viel zu klein und vor allem unpersönlich!!!

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  3. Suesse 04.01.02 16:59

    Himmel, das ist einfach Geld, es stinkt sowieso und es ist völlig egal, wie es aussieht! Die ganze Aufregung um den Euro ist mir völlig unverständlich.

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  4. Jan... 04.01.02 18:09

    "Pecunio non olet!"

    Werte Kollegin! ;-)

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  5. cpo... 04.01.02 20:30

    Mein Latinum liegt schon eine Weile zurück aber heißt es nicht Pecunia ?

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  6. Jan... 04.01.02 21:52

    ich wollte nur überprüfen, ob alle auch aufpassen ;-) es hat wunderbar geklappt :-) Du bist schon die zweite Person!

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  7. Suesse 06.01.02 04:01

    ... genau, aber ich war so dezent, Jan nicht öffentlich dafür anzuprangern ;-) (Nominativ Singular auf -o gibt es eben einfach nicht...)

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  8. Glo... 05.01.02 23:04

    Suesse- ich find es gut und auch sehr wichtig, dass in solchen Foren - unter dem Schirm von squeaker - solche wirklich interessanten und auch essentiellen Themen diskutiert werden. Also bitte hier nicht eine "ach mir ist das alles so egal" Einstellung ...

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  9. Suesse 06.01.02 05:12

    Macht es einen Unterschied, ob ich mein Frühstück in Dollar, D-Mark, Lira, Punt, Yen oder eben Euro bezahle und ob die Scheine nun grün, blau oder bunt sind bzw. mehr oder weniger lappig? Man gewöhnt sich ganz einfach nach einer Weile daran (im Urlaub schaffen es doch auch alle!). Emotionen in Bezug auf ein Zahlungsmittel, also schlicht eine Krücke, mit der man die Gegenleistung für erhaltene Leistungen erbringt, kann ich nicht nachvollziehen - zumal hinter der Einführung schon der ECU und später des Euro ganz schlicht wirtschaftspolitische Überlegungen (bzw. das Ringen um weltwirtschaftliche Macht) stehen. Das europäische "Gemeinschaftsgefühl", das der Euro befördern soll, ist eher ein Werbegag, um Akzeptanz in der Bevölkerung zu schaffen - oder fühlt ihr euch Frau X aus Bottrop näher als Herrn Y aus Brüssel, allein weil sie zufällig auch mit D-Mark bezahlt? - Wie steht's mit dem Pragmatismus, Jungs?

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  10. Glo... 06.01.02 13:27

    Natürlich unterscheidet es sich nicht, ob der Konsument nun in$, DEM o.ä. bezahlt und ob die Scheine blau grün, etc. sind. Und es ist auch richtig, dass die Menschen es im Urlaub auch schaffen. Dennoch ist es für mich eine spannende Zeit, denn im Gegensatz zu meinen Großeltern/ - eltern, ist es meine erste Währungsumstellung. Natürlich reden wir in diesem Fall von einem Zahlungsmittel, bei dem es auch um wletpolitische Macht geht - warum übrigens auch nicht? - doch ich bezweifel, dass der EURO gegenüber dem US $ bestehen kann, zumindestens in den ersten Jahren! Für mich ist es definitiv kein Werbegag - wie du suesse es doch mit einem Hauch von Polemik formuliert hast - den ich bin der Überzeugung, dass u.a. durch eine einheitliche Währung eine Art Gemeinschaftsgefühl entstehen kann und hoffentlich auch wird. Was ist daran so abwägig???

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  11. Suesse 06.01.02 21:54

    Wie bereits erwähnt verfolgten die EU-Mitglieder mit der Einführung von ECU bzw. Euro allein wirtschaftspolitische Ziele, so dass "Gemeinschaftsgefühl" allenfalls als - vielleicht sogar politisch erwünschter - Nebeneffekt entstehen könnte. Prinzipiell sind dafür eher andere Faktoren, etwa gemeinsame Sprache, Kultur, Geschichte (und Interpretation derselben) maßgeblich. Ich möchte nicht in Abrede stellen, dass durch das Erlebnis eines gemeinsamen Zahlungsmittels so etwas befördert werden kann - aber sicher nicht allein dadurch.

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  12. cpo... 07.01.02 11:16

    Ich gebe Dir Recht, daß der Hauptgrund mit Sicherheit wirtschaftspolitsche und nicht die Überbrückung von kulturellen Schranken sind.
    Aber ist es denn nicht irgendwie genial an solch einem Ereignis teilzunehmen? Ich finde da kann auch beim Geld mal die Emotionen höherkochen.

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  13. Glo... 07.01.02 11:24

    Ich stimme mit Dir überein Christoph! Und warum soll nicht auch mal ein Zahlungsmittel mein Herz höher schlagen lassen?!? Suesse, nicht immer so skeptisch sein ...

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  14. Suesse 08.01.02 17:33

    Christop & HansChristian: Meine Emotionen kochen eben bei anderen Dingen als Geld höher, das hat mit Skepsis gar nichts zu tun. Für mich ist die Euroeinführung einfach nur die konsequente Fortführung eines bereits Ende der 50er Jahre eingeschlagenen Weges - und ich bin zufällig eines der Versuchskaninchen ;-) - was ich übrigens sehr wohl spannend finde. Aber Freudentänze muß ich deshalb nicht vollführen, oder? Ich finde es ja nett, dass diese Gemeinschaftsgefühl-Kiste wenigstens bei ein paar Leuten einschlägt... Und nur weil ich eure Euphorie nicht teile, sehe ich noch lange nicht alles negativ!

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  15. Glo... 09.01.02 16:32

    Nein, Du musst sicherlich keine Freundentänze aufführen und auch nicht Mitglied der Gemeinschaftsgefühlkiste sein/ werden, doch würd mich an dieser Stelle schon interessieren, wann "bei welchen anderen Dingen Deine Emotionen höherschlagen?"

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  16. Anonym 08.01.02 17:13

    Da ich vor dem Studium als Bankkaufmann gearbeitet habe, wollte ich mir dieses "Ereigniss" natürlich nicht entgehen lassen und habe bei meinem früheren Arbeitgeber in den Weihnachtsferien angeheuert. Das ich nach dem dritten Tag diesen Entschluß leise bereut habe, könnt ihr euch sicherlich denken ;-)

    Nach den ersten 100.000 EUR zählen sich die Scheine nicht anders als DM, wenn auch verwunderlich ist, daß die meisten Kunden auf 100,- EUR Scheine bestehen, obwohl der 200,- DM Schein ein absoluter Flop war. Treu geblieben sind sich alle beim 5,- EUR Schein. Der ist fast genauso unbeliebt wie der alte 5,- DM Schein ;-)

    Mit den Münzen kommt man nach einer Zeit auch ganz gut zurecht, Probleme machen nur noch die 1 Cent und 2 Cent Münzen, aber wenn das Geld nicht mehr so stark "blendet", wie bei den neuen Münzen wird das auch einfacher.

    Fehlkäufe sind mir nur im letzten Jahr passiert. Da Karstadt die Waren bereits mit großen EUR Beträgen ausgezeichnet hat, ist Weihnachten etwas teurer geworden. Wer dreht an der Kasse schon um, wenn er zwei Stunden nach dem passenden Geschenk gesucht hat und 20 Minuten an der Kasse angestanden hat?

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