Holzmann oder wie Politiker sich sympathien erkaufen

Anonym 22.03.02 12:20

Wer kann sich nicht noch an die Bilder erinnern, als unser Bundesschrödi im Winter 1999 die Rettung Holzmanns bekanntgab und eine Welle der Sympathie ihm und seiner Partei entgegenschwappte!
Jetzt will sich Schröder die Stimmen von Brandenburg mit Bundeshilfen für angeschlagene Unternehmen für das Zuwanderungsgesetz erkaufen, nebei bei gehen die Geretteten nach 2 jährigem baden!

In wieweit soll sich die Politik und / oder der Staat in die Wirtschaft eines Landes einmischen. Wieviel Staat brauchen wir?

  1. eve... 26.03.02 18:14

    ich sehe jedoch bei union keinen, der ernsthaft in der lage wäre, in der heutigen zeit, dass amt auszufüllen.

    dann eher der ehemalige hamburger wirtschaftssenator mirrow. der hat zu mindestens mehr gehirn als kalk im kopf und macht auch mal vernünftige vorschläge. ich denke nur so an seine maßnahmen zur unterstützung der existenzgründer.

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  2. Lan... 26.03.02 20:15

    Die SPD hat die Wahl in HH aber verloren.

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  3. Lan... 26.03.02 20:17

    Vielleicht wirds Roland Berger. Der steht ja der Union recht nahe und versteht nun zweifellos etwas davon.

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  4. Anonym 27.03.02 13:19

    Roland Berger? Wieder einen Quereinsteiger? Ich fand den ersten Kandidaten als Wirtschaftsminister recht gut, der war ja uach der CDU näher als der SPD! Aber wie hieß der nur?...

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  5. Anonym 28.03.02 17:56

    Persönliche Meinung: jedes noch so gute Frühwarnsystem kann nicht jede Eventualität berechnen. Meiner Meinung ist es völlig normal das Unternehmen auch mal an die Wand fahren, sonst würden ja Risikoaufschläge keinen Sinn machen.

    Das ganze Thema ist eine Frage der Mentalität. Man darf in solchen Fällen (leider) nicht mit persönlichen Schicksalen der Holzmänner argumentieren. Ein Unternehmen, daß nicht rentabel ist, kann auch von der Politik/Banken nicht gerettet werden. Und es gibt keinen Grund warum ein Unternehmen nicht auch mal Pleite gehen sollte.

    Es sind wahrscheinlich schon genug Arbeitsplätze vernichtet worden, dadurch, daß Holzmann überhaupt 2 Jahre weiter existieren durfte...

    Und zu den Menschen, die jetzt ihren Job verlieren, kann ich nur sagen: Es wird ja nicht aufgehört in Deutschland zu bauen, irgendeiner wird eben mittelfristig die Baustellen übernehmen und auch dafür Leute brauchen... (sorry für die soziale Härte, die in diesen Worten steckt, aber es ist leider die Wahrheit)

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  6. wh1... 05.04.02 20:23

    Ich denke kaum, dass es primär im Interesse einer Bank liegt und auch nicht liegen sollte, dass angeschlagene Unternehmen aufgefangen und unter extremem Kapitalaufwand gerettet werden. In der Tat ist es für die Banken, da sie im Endeffekt auch nur ein Unternehmen darstellen, am sinnvollsten den größtmöglichen Profit oder den kleinstmöglichen Verlust einzufahren. Banken machen keinesfalls das, was für sie selbst und für die Gruppe am besten ist, sie beschränken sich größtenteils auf sich selbst.

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