Hunde statt Schweine

Anonym 09.01.02 17:10

In letzter Zeit sind mir in einigen Zeitungen Artikel zum Thema "Hundfleisch in asiatischen Kochtoepfen" aufgefallen. Gerade im Hinblick auf die kommende Fussballweltmeisterschaft in Suedkorea und Japan ein heisses Eisen.
Hunde in den Topf oder doch lieber an die Leine? Duerfen wir anderen Menschen verschreiben was sie zu essen haben? Soll Korea das Essen von Hunden verbieten? Immerhin kommt das meiste Geld aus Europa und Amerika!!!

  1. TOM... 09.01.02 18:07

    Gelobt sei der Wirtschaftskolonialismus!

    Wie gut nur, dass nicht Indien eine Finanzweltmacht ist, sonst könnte ihnen einfallen, uns das Essen von Kühen zu verbieten (und dat sach isch als Vegetarier!)?. Doch glücklicherweise ist ja alles anders!

    Meine Meinung:
    Es gibt Misshandlungen, die überall geächtet werden müssen – auch bei Tieren. Doch wenn Kühe und Schweine einfach durch Hunde oder Pferde ersetzt und die betreffenden Tierarten nicht vom Aussterben bedroht sind, haben wir Zimperchen uns rauszuhalten. Wem’s nicht passt, der soll nicht hinfahren – oder sich ’nen paar Salzstangen mitnehmen!

    Gruß
    TOM

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  2. runaway 15.01.02 09:23

    für gewöhnlich stimme euch zu...sollen die Leute essen, was sie wollen...unsereiner isst ja auch, was anderen heilig ist....aber: vor Jahren hatte ich eine Dokumentation im Fernsehen über die "Zubereitung" von Hund-Delikatessen in einem fernasiatischen Land geschaut...da wurde der Hund bei lebendigem(!!!!) Leibe gegrillt....das sollte den Sinn haben, dass das Tier dadurch mehr Adrenalin ausstösst und damit das Fleisch viel besser schmeckt.....diese Horrorvision müsst ihr euch mal vostellen.....Fazit: Hundefleisch hin, Schweinefleisch her...so manche Völker können sich so manche ihrer kulturellen "Werte" sonst wo reinstecken....
    diesbezüglich sei auch erwähnt, dass ich vom muslimischen Schächten genausowenig etwas halte....

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  3. cpo... 09.01.02 18:11

    Warum sollte man den Asiaten den Genuß von Hundefleisch verwehren.

    Ich glaube kaum, daß die Inder so begeistert über unseren Rindfleischkonsum sind. Und wir essen immerhin heiliges Fleisch. Genauso essen wir Schweinefleisch, was in Islamischen Staaten und in Israel nicht gegessen werden darf.
    Daher verstehe ich auch nicht warum vermeintliche Tierschützer sich dagegen wehren, daß Hunde gegessen werden, nur weil es hier Haustiere sind.

    Über die Aufzuchtmethoden kann man sicherlich streiten.

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  4. Suesse 09.01.02 22:10

    Das sehe ich ebenso wie Tom & Christoph. Oh mann, Fleischfresser haben echt Probleme... ;-)

    Die Intoleranz und Verbohrtheit, die aus dieser Aufregung über andere Essgewohnheiten spricht, finde ich absolut empörend! Aber Offenheit für andere Kulturen scheint ja gerenell ein schwieriges Pflaster zu sein, nicht nur, was das Essen betrifft... (außer vielleicht es ist gerade so hip wie Sushi)

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  5. cpo... 09.01.02 23:43

    und gerade mit letzterem kannst Du mir nicht kommen.

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  6. Glo... 10.01.02 11:36

    mir aber, denn Sushi ist "Law" und wöchentliches Pflichtprogramm!

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  7. Anonym 10.01.02 13:30

    Aber Hunde sind doch so suess!!!

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  8. Suesse 10.01.02 13:40

    Zwingt dich ja niemand, sie zu essen ;-) Obwohl, das Fleisch soll sehr zart und muskulös sein, habe ich mir sagen lassen... Sicher einen Versuch wert - und ob du nun Schweine- oder Hundeleichen futterst, ist doch egal, oder? ;-)

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  9. Anonym 11.01.02 11:53

    soll wie haehnchen schmecken....

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  10. mas... 12.01.02 23:21

    ... mir schmeckt es. Und wenn man euch nicht sagen würde, daß das Geschnetzelte auf eurem Teller nicht Hund, Katze oder Ratte ist, würde es Euch allen auch schmecken. Es ist halt eine Sache der Pietät. Was ich vollkommen akzeptiere. Nun dann sollte man Toleranz von den anderen auch erwarten können.

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  11. Anonym 11.01.02 17:45

    nur woechentlich??? *grins*

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  12. Glo... 15.01.02 10:03

    ... es darf auch schon mal öfter sein ;-)

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  13. Anonym 10.01.02 13:38

    In Hong Kong hat mich ueberrascht, dass (auch wenn Verboten) viele Menschen auf Hundefleisch schwoeren. Es war fuer mich neu, da ich ja nur den deutschen Eintopf gewohnt war.
    In China werden Bernhardiener auf die 3fache groesse gezuechtet, um so mehr Fleisch zu produzieren. Fuer mich stellt sich die Frage, ob das dann noch natuerlich ist, oder doch keinen Eingriff in die Natur darstellt. (Ich weiss wir sollten uns an die eigene Nase packen, und was Dolly betrifft....!)

    Fuer mich, der sich nicht gerade Freund dieser sabbernden Tiere schimpft waere es eine interessante Sache gewesen mal Hund zu probieren. (Hatte nie die Gelegenheit gehabt!) Vielleicht haette ich dann doch ploetzlich Hunde gemocht!

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  14. Anonym 10.01.02 16:24

    Als Ergänzung zu dem bereits recht erschöpfend diskutierten Thema:

    Ich kann mich noch gut daran erinnern, daß es in meiner Nachbarstadt bis vor etwa 10-15 Jahren (oh Gott, bin ich wirklich schon so alt?) noch eine Pferdemetzgerei gab', wo man diese guten Pferde- und Eselwürste kaufen konnte. ;-)

    Ob ich deshalb Vegetarier geworden bin? ;-)

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  15. Anonym 10.01.02 21:55

    ...habe doch glatt das wichtigste vergessen:

    Bis vor wenigen Jahren sind die Hunde und Katzenkadaver in der Tiermehlfabrik gelandet und als Futtermittel wieder in die Ställe gekommen. So gesehen haben wir (zwischenverdaut) alle schoneinmal Hunde oder Katzen verzehrt. Selbst die Vegetarier sind über die Milch und die Eier nicht davon verschont geblieben...

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  16. Suesse 10.01.02 22:18

    Komisch, dass hier so viele VegetarierInnen schreiben, oder?

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  17. cpo... 10.01.02 23:59

    Also ich bin bekennender - wenn auch kontrollierter (d.h. nicht jeden Tag) - Fleischesser und möchte mich an dieser Stelle mal outen.

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  18. Anonym 11.01.02 11:55

    Ich esse auch mal gerne Salat!!!!

    Ich will gar nicht wissen was wir unbewusst so alles in uns hineinschlingen!

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  19. Anonym 23.01.02 21:53

    Ich glaube der passende Satz waere:
    "Andere Laender, andere Sitten" oder
    "When in Rome, do as the Romans do"

    Ich finde es eine Unverschaemtheit der westlichen Presse und Wirtschaft die Gepflogenheiten und Essensgewohnheiten der asiaten zu kritisieren. (obwohl ich auch ein Hundeliebhaber bin, aber es geht hier ums Prinzip). Diese Engstirnigkeit der Leute wenns um Fremde Kulturen geht! Schau auf Deinen eigenen Teller!

    Uebrigens, dies moechte ich ausdruecklich sagen, Hunde werden NICHT in Japan verzehrt. Also "Dog du Jour" gibt es nicht dort, sondern eher in Korea, Teile Chinas und Vietnam. Japaner sind eh nicht die grossen Fleiss-esser, da dies dort "schweine"-teuer ist, und die Grundnahrung zum Grossteil aus Fisch oder Meeresfruechten besteht.

    Nur weil die Fussballmeisterschaft in Korea stattfindet, heisst das doch lange nicht, dass die Koreaner ihre Essensgewohnheiten aufgeben muessen, oder? Ich bin mir sicher, dass andere Kulturen (wie z.B. die Hindus in Indien), es abscheulich finden, wenn wir deutsche Rindfleisch essen, aber sie verbieten doch ihren Leuten trotzdem nicht die Reise nach Deutschland oder in andere Laender wo Rindfleisch verzehrt wird, oder?

    Also, in diesem Sinne....

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  20. Lan... 24.01.02 22:58

    Ich finde es auch quatsch, andere Essgewohnheiten zu kritisieren. Andere Regionen haben einfach ganz andere kulturelle und religiöse Wurzeln. Vielleicht ist es auch ein bisschen unsere abendländliche Arroganz.
    Übrigens: Wir werfen Hummer doch auch ins kochende Wasser, weil frisch schmeckts doch am besten!? Oder Gänsestopfleber: Pervers, aber genauso pervers lecker!
    Hunde würde ich vielleicht nicht bewusst essen, aber wenn ich es "danach" erfahren würde und es hätte geschmeckt, dann würde bei mir auch nicht gerade eine Welt zusammenbrechen.
    Jede Kultur hat ihre eigenen Geschmäcker und Regeln.

    P.S.: Ich oute mich auch als Sushi-Freak. Fisch ist sowieso gesünder als Fleisch.

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