IBM & PwC

futurefunds 31.07.02 20:26

hallo squeaker,

als ich heute morgen von der nachricht "IBM kauft PwC" erfahren habe, hat mich das schon schwer erstaunt.
was denkt ihr über diese akquisition? macht das sinn, (für beide Unternehmen)?
ich bin der meinung, (wobei ich ibms global services sparte nicht kenne) dass deren unternehmenskulturen viel zu unterschiedlich sind. ich persönlich wäre als PwC-ma von der idee wohl absolut nicht begeistert. was denkt ihr darüber?
viele grüße
thomas

  1. futurefunds 31.07.02 20:30

    PwC meint natürlich "nur" PwC-Consulting ;-)

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  2. Anonym 31.07.02 23:05

    und was wird dann aus den schönen Plänen für Monday Consulting ?

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  3. Anonym 31.07.02 23:22

    Sinn macht es meiner Meinung nach schon, denn neben dem schwachen Markt leiden die Beratungssparten von Wirtschaftsprüfungsunternehmen unter einem Imageproblem, seit der Enron Skandal Enron die gesamte Branche in Verruf gebracht hat. Inzwischen haben alle fünf großen Wirtschaftsprüfer ihre Consulting-Töchter abgespalten und meist auch umbenannt. Accenture, ehemals Andersen Consulting, und KPMG Consulting sind börsennotiert. Ernst & Young verkaufte seine Beratungssparte an Cap Gemini und Deloitte Consulting will unter dem Namen Braxton selbstständig werden, ohne an die Börse zu gehen.

    Über die Unternehmenskulturen kann ich leider auch nur spekulieren aber in der Consulting Branche ist man ja kreativ und anpassungsfähig und deswegen denke ich mal, dass die Mitarbeiter sich schon verstehen werden - Die Zeit und der gemeinsame Erfolg (?) werden alle Wunden heilen...

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  4. dos... 01.08.02 07:53

    Ich denke es amcht Sinn das IBM die Übernahme der Beratungssparte von Pricewaterhouse-Coopers (PwC) zum jetzigen Zeitpnkt getätigt hat. Viele Anzeichen deuten auf eine Belebung der Konjunktur hin und mit einer deratigen Strategischen Übernahme verschafft sich IBM die Möglichkeit Kunden aus einer Hand zubetreuen, sozusagen für den Kunden ein rundum sorglos Paket zuschnüren.

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  5. kayak 01.08.02 09:19

    Die PwC Consulting soll mit der Business-Innovation-Sparte von IBM Global Services zusammengelegt werden. IBM Global Services beschäftigt 150 000 Mitarbeiter in 160 Ländern und ist mit einen Umsatz von 35 Milliarden Dollar inzwischen größer als die Computer- und Softwaresparten von IBM.

    IBM glaubt, dass die Kunden profitieren werden, da IBM aus einer Hand angefangen vom Consulting, über den Bau von Computersystemen bis zu ihren Betrieb alles anbieten kann.

    IBM, Hewlett-Packard und andere Technologiefirmen haben ihre Dienstleistungssparten in den letzten Jahren massiv ausgebaut, um bescheidenere Zuwachsraten im Computer- und Softwaregeschäft auszugleichen. IBM ist dabei besonders aggressiv und erfolgreich vorgegangen und hat mit dem Kauf der PwC Consulting ihre Strategie fortgesetzt.

    ABER MAL EHRLICH :::

    Etwas ungeschickt von PwC, sich ein paar Wochen nachdem man sich einen neuen Namen gegeben hat - Monday, wie einfallsreich! - übernehmen zu lassen. Neuer Name weg, geplanter Börsengang weg - und das Image? Wer andere in Strategiefragen berät, sollte seine eigene Strategie gut im Griff haben.

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  6. Glo... 06.08.02 11:24

    Allerdings ungeschickt!!! Dennoch stand auch hinter Monday eine neue Philosophie und wäre hätte sich denn auch damals Accenture als neuene Namen vorstellen können?

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  7. Anonym 01.08.02 16:10

    Cap Gemini hat doch so was aehnliches gemacht mit dem Consulting part von (ich glaube) KPMG, bloss, dass die nicht nur 0.7*den Umsatz des Unternehmens gezahlt haben, sonder 3* den Umsatz als Kaufpreis. Heisst also, IBM hat mal wieder ein Schnaeppchen geschlagen

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  8. cpo... 05.08.02 22:52

    Das macht in jedem Fall Sinn. Denn die Berater implementieren natürlich dann auch hauseigene Systeme.
    Nicht umsonst macht SAP einen großen Umsatzanteil allein durch die Beratung.

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  9. Glo... 06.08.02 16:11

    Der Economist (3rd August) schließt den Artikel über "Goodbye Monday" mit den Worten "it might have even easier if the brain had bought the body" ab ...

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