KPMG übernimmt die spezialisierte Strategieberatung Stratley

Anonym 22.07.14 14:25

Die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft KPMG AG übernimmt die auf die Chemieindustrie spezialisierte Strategieberatung Stratley.

Damit holt sich KPMG eine wichtige Expertise für die Chemiebranche, die nach Angaben von KPMG mit steigenden Rohstoff- und Energiekosten sowie erhöhten Auflagen hinsichtlich des Umwelt- und Klimaschutzes zurechtkommen muss.

Für KPMG ist dies innerhalb weniger Wochen nach CTG die zweite, spezialisierte Beratung, die sie übernehmen.

Was haltet Ihr davon? Ist ein dadurch entstandener Vorteil für KPMG oder Stratley größer oder profitieren Eurer Meinung nach beide gleich stark davon?

  1. age_akp 31.07.14 13:09

    Die Wirtschaftsprüfer bei den Big4 stecken ja nicht freiwillig zurück und überlassen den Beratern das Geschäft. Diese politischen Spielchen bremsen da vermutlich viel aus und werden auch nie aufhören.

    Zusätzlich lässt die Attraktivität sicherlich nach. Es hat ja in der Regel einen Grund warum ein Bewerber zu z.B. Stratley geht (vllt. weil er das spezialisierte, deutlich personalisiertere und offene Umfeld mag) und nicht zu einem Großunternehmen wie den Big4.

    Am Ende verlieren in meinen Augen beide. Die einzigen die gewinnen sind die Partner die das eingefädelt haben.

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  2. Anonym 22.07.14 16:46

    TellSell, BrainNet, CTG...hat ein bisschen was von Pacman was KPMG da macht :)
    Aber strategisch konsistent auch mit Blick was die anderen Big3 machen.
    Ich bin gespannt ob die Quallität (oder zumindest der Ruf) der Prüfer im Consulting jetzt an MBB ran kommt oder ob es einfach eine Diversifizierung ohne große qualitative Veränderungen/Verbesserungen mit sich bringt.
    Von den "Hidden Champions" nach Fink waren Stratley auch die stärksten, und im Energiebereich die stärkste Konkurrenz von McK wenn ich das richtig in Erinnerung habe.
    Daher mal sehr gespannt!

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  3. Squeaker 1 23.07.14 14:22

    Problematisch bei Consultancy-Zukäufen der BIG4 ist immer, dass man nicht prüfen darf, wen man berät, und nicht beraten darf, wen man prüft - Stichwort Enron. Speziell bei größeren Übernahmen (Booz ~ Strategy& und PwC) nimmt das Problem größere Dimensionen an. Da müssen langjährigen Kunden aufgegeben werden. Entschieden zwischen Advisory und Assurance wird meistens nach Umsatz, soweit ich weiß. Ich glaube, dass viel Marketing und Storytelling dabei ist: 'Von der Strategy bis zur Delivery...'

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