Pisa: Bayerns Schüler schneiden am Besten ab

Anonym 17.06.02 12:11

Ich war ja schon immer der Meinung, dass BW einfach super ist ;-)
Was denken die squeaker aus anderen Bundesländern ???

Beim innerdeutschen Schulleistungstest Pisa hat Bayern nach Medieninformationen mit deutlichem Vorsprung gegenüber allen anderen Bundesländern am Besten abgeschnitten. Das vorläufige Ergebnis wurde in Bayern mit Genugtuung aufgenommen.
Bei dem seit Wochen mit Spannung erwarteten bundesdeutschen Schul-Ranking landet Baden-Württemberg auf Platz zwei. Auf dem dritten und vierten Platz sind in etwa punktgleich Sachsen und Rheinland-Pfalz vertreten. Das berichteten am Samstag übereinstimmend "Spiegel", "Focus" sowie die dpa. Die innerdeutschen Ergebnisse sollen offiziell am 27. Juni von der Kultusministerkonferenz in Berlin bekannt gegeben werden.
Die Präsidentin der Kultusministerkonferenz (KMK), Dagmar Schipanski (CDU) aus Thüringen, wollte am Samstag die Meldungen weder dementieren noch BESTätigen. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) warnte vor "Parteiengezänk und Wahlkampf auf dem Rücken der Kinder" vor dem Hintergrund der Pisa-Ergebnisse.


Für den deutschen Vergleich hatten die Kultusminister der 16 Bundesländer die Schulleistungen von 50.000 Schülern im Alter von 15 Jahren testen lassen. Schwerpunkte bildeten dabei das Lese- und Textverständnis und die Kenntnisse in Mathematik und Naturwissenschaften.

Das bevölkerungsreichste Bundesland Nordrhein-Westfalen landet bei dem Leistungstest im Mittelfeld. "Schlusslichter" bilden das Saarland, Sachsen-Anhalt und Bremen. Die anderen beiden Stadtstaaten Hamburg und Berlin mit ähnlichen sozialen Problemen wie Bremen wurden bei der innerdeutschen Pisa-Gesamtwertung ausgeschlossen, weil ihre Schulbehörden nicht für eine ausreichende Testbeteiligung gesorgt hatten. Bremen hat von allen Bundesländern in Deutschland die höchste Zahl an Sozialhilfeempfängern.



Harte Auslese



Das bayerische Schulsystem ist nach den Erkenntnissen der Schulforschung von harter sozialer Auslese gekennzeichnet. In Bayern schaffen nur 20 Prozent der Schüler eines Jahrganges das Abitur. Im Bundesdurchschnitt sind dies 27 Prozent. In Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen legen 29 Prozent eines Altersjahrganges die Reifeprüfung ab. Insgesamt gelten diese deutschen Quoten gemessen an den Anforderungen des Arbeitsmarktes im weltweiten Vergleich der Industrienationen als viel zu gering. Das deutsche Schulsystem tut sich bei der Förderung von Kindern aus ärmeren und bildungsfernen Schichten besonders schwer.



Genugtuung in Bayern

Das Spitzenergebnis Bayerns ist von der Staatsregierung mit Genugtuung aufgenommen worden. "Trotz jahrzehntelanger harter politischer Angriffe von Seiten der SPD hat Bayern unbeirrt am Qualitäts- und Leistungsgedanken festgehalten", sagte Kultusministerium Monika Hohlmeier (CSU) am Samstag in München. Markenzeichen bayerischer Bildungspolitik seien ein hohes Leistungsniveau, zentrale Prüfungen, hohe Qualitätsstandards sowie Werteerziehung, sagte die Ministerin. Insofern sehe sie dem 27. Juni zuversichtlich entgegen. "Jedem muss klar sein: Dies ist der Tag, an dem auch eine Bilanz der Bildungspolitik zwischen den Unionsländern und den SPD-Ländern gezogen wird", sagte Hohlmeier.



Pisa (Programm for International Student Assessment) ist der bisher weltweit größte Schulleistungstest, an dem 32 Industrie- Nationen teilnahmen. Untersucht wird dabei nicht nur das Wissen der Schüler, sondern auch ihre Fähigkeit, dieses bei der Lösung lebensnaher Aufgaben anzuwenden. Neben den Leistungen werden zugleich familiärer und sozialer Hintergrund der Schüler erfasst. Weltweiter Veranstalter ist die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) in Paris. Die deutsche Auswertung obliegt dem Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin.


Bei der bereits Ende vergangenen Jahres vorgestellten weltweiten Wertung hatte die Bundesrepublik insgesamt miserabel abgeschnitten. Deutschland landete unter 32 Teilnehmer-Staaten abgeschlagen auf dem 21. Platz. Fast jeder fünfte deutsche Schüler erreichte beim Lese- und Textverständnis allenfalls die unterste Niveaustufe.



© dpa , © Illustration: dpa

  1. dos... 17.06.02 13:18

    Es ist mal wieder typisch, wir in Deutschland bilden fast überall das Schlußlicht in Europa und was fällt unseren Politikern ein: Eine "nationale" Pisa Studie, die beweisst wie toll doch die südlichen Bundesländern sind. An dem Problem des generell schlechten Abschneidens Deustchlands in der Pisa Studie wird nicht gearbeitet. Wo bleibt denn die Investition im Bildungsektor? Es werden immer noch nicht alle Scheine oder Studienabschlüsse in allen Bundesländern anerkannt, sogar teilweise unter den Uni's in einem Bundesland gibt es Unterschiede im Kursinhalt. Der erfüllte Schein an der Uni Bielefeld wird nicht an der Uni Köln anerkannt.
    Es ist schon seltsam in diesem Lande Deutschland ...
    Hinzu kommt das lt. diesem Artikel in Bayern die Messlatte ziemlich weit oben angesetzt wird, das schwächere Schüler keine Chance haben das Abitur zuerreichen, obwohl diese Schüler dann später hervoragende Studenten wären. Ich sehe das ganze als tollen Wahlkampf Gag an, der jetzt von der CDU/CSU ausgeschlachtet wird. Würde ein SPD regiertes Bundesland auf Platz 1+2 stehen, wäre dies mit Sicherheit genauso. Leider ist Wahlkampf und Partei GEZänk wichtiger als drängende Reformen und wichtige Gesetze zuverabschieden.

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  2. Anonym 17.06.02 14:24

    Ich war in Rheinland-Pfalz und in Hessen in der Schule und kann behaupten, dass es sowohl im einen wie auch im anderen Bundesland nicht besonders schwer war.
    Nichts gerafft und doch geschafft lautete die Devise allerorts. Insgesamt wäre es deshalb zu begrüßen, das Niveau in den Schulen ein bisschen anzuheben, denn so wie es ist, kann wirklich jeder Hohlroller seine Hochschulzugangsberechtigung erwerben. Schaut euch mal an deutschen Unis und FH's in den Anfangssemestern um - viele, vor allem in den beliebten Fächern BWL und Jura sind froh, wenn sie ihren Namen fehlerfrei aufsagen können.

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  3. dro... 17.06.02 17:13

    das klingt prinzipiell nicht schlecht, aber ob so eine pauschale Aburteilung des Problems Lösung sein kann, ist doch noch fraglich. Indem "wir" Anforderungsstandards in Schulen heben, backen wir uns ja keine besseren Schüler, und die unterdurchschnittliche Akademikerrate heben wir dadurch sicherlich auch nicht an. Ich glaube gar nicht so sehr, daß das allgemeine Schulniveau "so gravierend" (abgesehen von sicherlich markanten Differenzen in einigen Bereich) von dem anderer Länder abweicht. Vor allem das Problem der fehlenden Orientierung vieler Erstsemester (da gebe ich Dir vollkommen recht) liegt sicherlich verstärkt an anderen Faktoren, die die Studenten "erstmal rumprobieren lassen", was andererorts gar nicht möglich ist. Nur kann die Lösung nie das Aufbauen noch restriktiverer Maßnahmen sein, sondern kontruktive Förderung zweifellos bestehender Potentiale. Wie das genau aussehen soll... da muss auch ich leider passen. Aber heh, ich bin ja auch kein Politiker, nech?

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  4. meydo 17.06.02 15:51

    ich denke schon, dass das schulsystem in bayern wesentlich besser ist als das der übrigen und ich denke auch, dass die cdu/csu deshalb stolz auf sich sein kann und es auch zum wahlkampf einsetzen sollte!!!

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  5. Pin... 17.06.02 16:13

    Blödsinn, sowas gehört nicht in denn Wahlkampf;((
    Also, erstmal diese Pisa studio, was sagt die aus das nur die schulsysteme an besten sind wo der geringste ausländer anteil ist(und wehe es kommt mir jetzt einer und sagt immer die ausländer schuld) oder das die soziale schict dort anders ist, was natürlich denn ruf der 2 Klassen gesellschaft stärker werden läßt( und das scheint ja für die Politik auch zu gelten)
    Ich denke mann sollte das problem angehen und nicht wieder diskutieren, welche Partei zu welchen system steht, auch wundert es mich das di Ost deutschen länder schlecht abgeschnitten haben, da meiner meinung nach die schul auslese dort viel härter ist und wesentlich höher.
    Aber gut nur dies sollte kein Probaganda material für denn Wahlkampf sein sondern eher eine Lösung erfodern die von allen seiten geleichermaßen unterstützt wird, es ist halt wie immer viel glabber, ein paar dämliche komentare und das ergebnis gleich null;))

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  6. Sunny23 11.07.02 20:38

    ersteres stimmt wohl, letzteres eher nicht... denke nicht das sowas in den wahlkampf gehört... oder?!

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  7. Che... 17.06.02 17:12

    Mein Abi (in NRW gemacht) bezeichne ich nach wie vor als geschenkt. Es wurde auch nicht darauf geachtet, ein BEST. Niveau einzuhalten, sondern moeglichst alle durchzuschleifen - zu Lasten des Niveaus.
    Das fehlende Wissen habe ich dann an der Uni deutlichst zu spueren bekommen. Kollegen aus den suedlichen Bundeslaendern hatten durchaus weniger Schwierigkeiten.
    Das ist jetzt keine represaentative Beobachtung, aber sicherlich auch kein Einzelfall. Man stelle einfach mal die 3 6stuendigen Leistungskurse in Bayern gegen die 2 5(immer haeufiger auch 4)stuendigen LK in NRW.

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  8. eld... 17.06.02 20:15

    Es mag sein, dass das Niveau in Bayern höher ist als in anderen Bundesländern.
    Von den drei verschiedenen 6-stündigen Leistungskursen habe ich nichts gemerkt. Es sind wie woanders auch zwei 5-stündige LKs.
    Trotzdem haben mit mir auch einige das Abitur (in Bayern) gemacht, die eigentlich dafür nicht geeeignet waren.
    Deren Leistungsbereitschaft war für das Gymnasium zu gering. Was man sieht, wenn sie z. B. die Facharbeit in einer Woche schreiben.
    Um die Leistungsbereitschaft der Schüler von Anfang an zu erhöhen, sollte man meiner Meinung nach zumindest in den ersten sechs Jahrgangsstufen die Klassenstärke auf 15 Schüler limitieren. Dadurch wäre jeder Schüler in jeder Stunde gefordert und es gewohnt seine maximale Leistung zu erbringen.
    Dann könnte vielleicht auch Bayern, bei gleichbleibend hohem Niveau, den Bundesdurchschnitt an Absolventen schaffen.

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  9. mac... 17.06.02 20:57

    Du solltest sicherheitshalber anmerken, dass eine "Facharbeit" in Bayern eine einjaehrige wissenschaftliche Arbeit darstellt, wohingegen in NRW damit lediglich eine 12seitige Arbeit zu einem weniger komplexen Thema gemeint ist.

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  10. eld... 17.06.02 21:17

    Das war mir so nicht bewußt.

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  11. eld... 17.06.02 21:18

    Apropos, wie ist dein Abi gelaufen?

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  12. mac... 17.06.02 21:55

    Oh ja, wir vergewaltigen das Forum als quick message-Substitut ;-)

    Ja, gell, 1.0, aber in NRW ;-) Unsere Schule wird von einer Stiftung getragen, ist aber nicht privat, was aber doch fuer eine gewisse Qualitaet sorgt.
    Und selbst ?

    Um beim Thema zu bleiben:
    Ich hatte mal eine Freundin in Muenchen, und die Frau musste permanent lernen, was ich so in dieser Form nicht kenne. Ich denke, es kommt einfach auf die Inspiration an, die ein Lehrer ausstrahlt, dann wird temporaeres Pauken durch permanente Reflexion ersetzt, was zumeist viel effektiver ist.

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  13. Che... 18.06.02 11:32

    Ich glaube nicht, dass die Antwort eine Reduzierung auf 15 Schueler ist.
    Meiner Meinung nach muss die Unsitte aufhoeren, dass Schueler zu Lasten anderer durchgeschleift werden.
    Es kann ja nicht jeder studieren, aber heute will es ja jeder. Die Schule (und nicht die Uni) muss diesen Leuten aufzeigen, ob Sie fuer die Uni (oder allgemein fuer welche Weiterbildung) man geeignet ist.
    Meine Vorschlag ist nach dem Modell der Hoeheren Handelsschulen die Sekundarstufe 2 schon an die spaeteren Weiterbildungen anzupassen. Wieso gibt es nur Oberstufen fuer Wirtschaft oder kreative Faecher? Waer doch praktisch wenn fuer naturwissenschaftler eine spezialisierte Oberstufe existiert, die einem a) aufzeigt, ob man wirklich kann, was man will und b) wirklich befaehigt, zu studieren (das sollte das Abi ja eigentlich sein) - damit faellt man auch nicht mehr durch das Mathe-Sieb der Uni zB. - meiner Meinung nach anwendbar fuer viele Weiterbildungsrichtungen.

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  14. mac... 18.06.02 11:52

    Ich plaediere auf mehr Evaluation und Eignungstests !

    Nach der Grundschule schicken die meisten Eltern ihre Kinder auf das Gymnasium, weil es es sich ziemt. Aber im Grunde genommen hemmen sie das Klassenniveau, klare Sache.

    Daher sollten fuer die weiterfuehrenden Schulen Evaluationsverfahren eingefuehrt werden, die eine gewisse Qualitaetssicherung bieten - auch fuer die Realschule, wo fortan nur noch Leute geschult werden sollen, die zwar keine akademische Karriere hinlegen wollen, aber motiviert genug sind, um den Realschulabschluss ohne vorhersehbare Probleme zu erhalten.

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  15. dos... 18.06.02 13:50

    Klarer Fall, ich würde mein Kind - sofern es denn wollte - ebenfalls auf ein Gymnasium schicken. Dort ist das Niveau einfach besser. Ich selber war damals auf einer Gesamtschule, heute muss ich leider sagen das war eine schlechte Entscheidung. Was ich alles während der FOS12 gernt habe ist meiner Meinung nach teilweise Stoff von Haupt,- Realschule.

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  16. mac... 18.06.02 14:29

    Haettest Du einen Eignungstest nach der Grundschule mitgemacht, waere unter Umstaenden herausgekommen, dass Du eher fuer das Gymnasium geeignet bist. Mein Vorschlag zielt ja nicht darauf ab, weniger Leute auf das Gymnasium zu schicken, sondern die richtigen zu finden.

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  17. mar... 20.06.02 09:29

    Das Schulsystem in Bayern ist auf jeden Fall sehr viel besser als in NRW.
    Dort bin ich 12 Jahre zur Schule gegangen und wenn man sich mal überlegt, was dort allein wg. Krankheit der Lehrer für Unterrichtsstunden ausgefallen sind. Da kommt schon eine ganze Menge zusammen. Ausserdem bin ich zu der überzeugung gelangt, dass über 50% der Lehrer keine Ahnung haben wovon Sie überhaupt reden und das finde ich wirklich traurig. Ich denke das Sie einfach nicht in der Lage sind das Wissen so zu vermitteln das die Schüler es auch behalten.
    Von der Schule in Bayern bin ich Total begeistert.
    Hier wird vor allem teamfähigkeit gesetzt. Und meiner Erfahrung nach kommt immer mehr dabei raus, wenn mehrere Personen zusammenarbeiten.
    Ausserdem sind die Leher hier (zumindest die, mit denen ich zusammenarbeite) alle super drauf.
    Die geben sich echt Mühe den Stoff verständlich rüberzubringen.
    Und da die Bayern so gut abgeschnitten haben, kann man wohl davon ausgehen das diese Sorte von Lehrer in Bayern weitverbreitet ist. Wobei ich das für die anderen Bundesländer echt schade finde.
    Den wir Schüler können uns unsere Leher ja leider nicht aussuchen!

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  18. mac... 20.06.02 11:20

    Sorry, aber bei derartigen Pauschalisierungen mit selbstbestaetigenden Unsinnsstatements kriege ich Ausschlag.
    Haetten sie Dir in Bayern beigebracht, was Rechtschreibung bedeutet, wuerde ich Dir jetzt nicht entruestet antworten, gell ?

    Davon mal ganz abgesehen: Der Schueler ist, was er auch sich selbst macht ! In meinen Augen ist es ein unglaubliches Trittbrettfahrertum, wenn man glaubt, man koenne nur so gut sein, wie die Lehrer einem den akademischen Pfad vorbauen.

    Und vor dem Hintergrund dieser Kriterien, ist es egal, wo man sein Abi gemacht hat.
    Ausserdem hoert sich das auch so an, als koennten sich staatliche Studenten ueber ihre Bildung beklagen, nur weil die staatlichen Unis den privaten teilweise hinterherhaengen ... so, jetzt duerfte der thread zur Genuege wiederbelebt worden sein.

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  19. mac... 20.06.02 11:21

    auch = aus

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  20. mar... 21.06.02 08:35

    Ich weiß ja nicht an welcher Krankheit du leidest, aber es muss doch schon ziemlich schmerzhaft sein.
    Die von mir dargestellten Dinge basieren nun mal auf meiner eingenen Erfahrung und hat nichts mit Pauschalisierung zu tun.
    Und auch wenn ich dir gerne zustimmen würde, bzgl. das der Schüler das ist, was er aus sich selber macht, aber wenn wir mal realistisch sind, ist das nun mal nicht so.
    Wir sind nun mal abhängig vom gutdünken der Lehrer und auch von allen möglichen anderen Leuten um wirklich was im Leben zu erreichen.
    Wenn du meinst du würdest das alleine - mit deiner eigenen Personen - schaffen. Dann solltest du mal eine Prise Realität schnuppern und nicht solchen Unsinn von dir geben.

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  21. eld... 20.06.02 21:27

    Da muss ich doch mal kurz widersprechen.
    Leider weiß ich nicht, woher Du Deine Beurteilung der bayerischen Lehrer beziehst.
    Ich war 13 Jahre lang auf bayerischen Schulen und auf die Gattung von Lehrern, die Du nennst bin ich nur teilweise gestoßen. Die Teamarbeit kommt hier, wie wahrscheinlich in allen anderen Bundesländern, zu kurz. Es giebt natürlich einige Lehrer, die sich bemühen, den Stoff rüberzubringen, aber auch einige, von denen man das Gefühl hat, sie warteten nur auf den Gong.

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  22. mar... 21.06.02 08:42

    Deinen Widerspruch kann ich durchaus nachvollziehen, aber es basiert halt auf meiner persönlichen Erfahrung.
    Hier in Bayern bin ich halt nur / erst über eine "solche" Gattung von Lehrer gestoßen.
    Vielleicht ändert sich das ja auch irgendwann.
    Aber es fällt halt schon ziemlich krass auf, wenn man von NRW wo sich die Lehrer um rein gar nichts gekümmert haben nach Bayern kommt und die Lehrer hier alle ziemlich gut drauf sind.
    Und ich finde es echt schade, auch für die Lehrer, das es scheinbar doch nicht mehr von der Sorte gibt.

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  23. runaway 20.06.02 13:28

    Bei aller Notwendigkeit solcher Studien kann man die persönliche Erfahrung nicht ausklammern. Mein Schulleben hat seit jeher in NRW stattgefunden und ich bin in keinster Weise unzufrieden darüber.
    Jedoch habe ich in der Oberstufe gemerkt, daß in dem einem Leistungkurs Geschichte nur gepowert wurde, während im anderen Leistungskurs Chemie der Unterricht und die Anforderungen nicht so hoch waren. Das letztere lag nicht zuletzt an fehlender Ausstattung in den Chemie-Räumen bzw. an fehlenden öffentlichen Geldern.
    Da ich aber ohnehin kein Chemie studieren wollte, kam ich - wenn man so will - glücklich davon. Ansonsten hätte es immens an praktischer Erfahrung gefehlt.
    Das Lehrer-Kollegium war auf dem von mir besuchten Gymnasium recht gut. Daß der eine oder andere Mitschüler von damals in Oxford promoviert hat, dürfte einiges über die Qualität der Fremdsprachen-Ausbildung aussagen.

    Es ist natürlich die Frage, ob man nur auf das Gymnasium abstellen kann.
    Mein Eindruck von Gesamtschulen hingegen war+ist nicht so berauschend und die gibt's in NRW nunmal haufenweise.

    Zu Bayern kann ich nur sagen: die Arbeits- und Leistungsmoral scheint mir dort höher, vor allem harmonischer, zu sein. Dennoch denke ich nicht, daß die Bayrischen Schüler anderen Schüler etwas voraushaben. Jene, die ich kenne, erscheinen zu sehr wohlbehütet und zu lange bemuttert zu sein. Das ist bequem+wünschenswert, kann aber auch Nachteile haben.

    Vielleicht wäre es an der Zeit, die Erziehung (untersteht den Ländern) zur Bundessache zu machen. Das widerum hat Vor- und Nachteile.

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  24. Pin... 20.06.02 15:22

    Also warum denn nicht so wie im Osten, alle lernen bis zur 10 Klasse dasselbe mit dem selben Niveau die es nicht schaffen kommen auf eine Unter stufen form diese Leisteungsgrenze, und dann erste eine prüfung die es ermöglicht Abi oder Arbeit;)))

    Aber einen test für die Grundschule ist doch blöädsinn iel zu früh, manche kommenn doch erst später auf denn geschmack;)))

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  25. mac... 20.06.02 15:51

    Pinocchio, Du Licht meiner Lebensfreude, ich sprach von Eignungstests NACH der Grundschule. Und ueberhaupt: Ich kenne niemanden, dessen intellektuelles Potential sich mit den hoeheren Schulklassen "ausweitet" - kognitive Faehigkeiten sollen ja nicht im test abgefragt werden.

    Danke.

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