Schöders Image im Ausland stark beschädigt

Anonym 15.11.02 12:23

Der deutsche Kanzler wird in den ausländischen Medien stark angegangen. Heute titelt die Sun: "Schröder aufgeblasenster Mann in Europa" -"Deutschland mag im Griff der Rezession sein, doch sein politischer Führer scheint sich nur um sein Image zu sorgen." Der “neue Kaiser“ in seinem Berliner Elfenbeinturm habe jeden Kontakt zu den Sorgen der “hart arbeitenden Bevölkerung“ verloren.


Und die liberale Zeitung The Guardian schreibt: "Deutschland sieht mehr und mehr wie Großbritannien vor 20 Jahren aus.“

Die englische Presse geht schon immer mit Deutschland hart ins Gericht, aber sollten uns solche Nachrichten nicht nachdenklich stimmen?

In der letzten Woche schrieben andere internationale Zeitungen in ihren Kommentaren, dass die deutsche Regierung über kurz oder lang vorm Aus steht!

  1. meydo 15.11.02 12:33

    leider muss man nicht zeitung lesen, um das zu erkennen. es reicht ein blick aus dem fenster...

    gruss

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  2. Glo... 15.11.02 13:14

    Oh Gott, wo wohnst Du denn? ;-)
    Aber ich stimme Dir zu, alleine wenn ich mir nur mal den Arbeitsmarkt und seine kurzfristigen "Perspektiven" anschaue, wird mir schon ganz anders!

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  3. Anonym 18.11.02 12:59

    das will ich überhört haben! ;-)

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  4. runaway 15.11.02 13:14

    "hart arbeitende Bevölkerung" allerdings!! ...wurde mal Zeit, daß das jemand laut herausschreit, nur schade, daß es die englische Presse erst tun muss, die deutsche scheint sich ja in irgendwelchen lautlosen Analysen verloren zu haben...während die Armut + Depression ebenfalls im Stillen steigt.
    Merz hat schon recht: uns geht's besser als den Leuten in der Sahel-Zone..

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  5. dos... 15.11.02 13:16

    Leider ist das was die Ausländische Presse schreibt die Wahrheit und realität.

    Keine Konzepte oder Verwässerung von sinnvollen Strukturänderungen, siehe Vorschläge der Hartz-Komission.

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  6. Hen... 15.11.02 13:45

    Genial! I just love it!

    Die Sun mag zwar hart und voreingenommen sein, aber diesmal hat sie recht. Und wenn die ausländische zukünftige Schicksal der B-regierung Presse ähnlich kritisch sieht wie ich, mache ich mir keine Sorgen, sondern hoffe auf mittelfristige Besserung ;-)

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  7. rap... 15.11.02 18:05

    In einem Artikel einer großen britischen Zeitung wird ebenfalls die deutsche Regierung hart ins Gericht genommen. Doch nicht nur der Arbeitsmarkt gibt Grund dafür.

    Das Widerstreben Deutschlands sich an einem Öl-Krieg im Irak zu beteiligen wird als Handlung eines Feiglings bezeichnet der, wenn es Ernst wird, sich in die Hosen macht. Die Rede ist von Anti-Amerikanismus mit dem Schröder seine Wahl gewonnen hätte. Stimmt das denn wirklich? Läuft es denn nicht darauf raus, das wenn ein "Freund" nicht mehr die eigene Meinung teilt, dass man ihn dann beinahe schon als Feind bezeichnet?

    Klar macht unsere Regierung Fehler, sie sind jedoch nicht die Einzigen die für eine Reform Deutschlands verantwortlich sind, oder? Ist das wirklich alles so zentral steuerbar? Hätte ein Stoiber oder eine Frau Merkel wohl mehr hinbekommen?

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  8. dos... 15.11.02 18:42

    Hi Raphael,
    nochimmer finde ich es gut, das Schröder bei einem drohenden Irak-Krieg der Beteiligung wiedersagt.
    Wenn das deutsch/amerikanische Verhältnis tatsächlich eine Freundschaft sein soll, so werden auch die USA akzeptieren das wir deutschen nicht alles unterstützen was die USA fordert.
    Denn auf Vertrauen baut imho jede Freundschaft auf und nicht auf abwertende Äusserungen, wie in der engl. Presse geschehen.

    Zu den Reformen die Deutschland benötigt um wieder an die Weltspitze zukommen hat die Politik aber die Rahmenbedingungen zubestimmen, dies tut sie leider zur Zeit mehr schlecht als recht.

    Für ein gelingen der Reformen sind neben der Bundesregierung auch andere Kräfte notwendig, bsp. die Oppositionsparteien (hier sehe ich schlichtweg eine Verweigerungshaltuung in alles was die Bundesregierung vorschlägt) oder Gewerkschaften, Unternehmer (besonders die Kapitalgesellschaften die ihre Verluste im Ausland mit Steuerbegünstigungen in Deutschland wettmachen) solltehn ihren Beitrag leisten und auf liebgewordenes verzichten - was zu Wirtschaftswunderzeiten verteilt werden kann, muss in schlechten Zeiten auch wieder rückgängig gemacht werden können.

    Ein Herr Stoiber, Herr Merz oder Frau Merkel reden derweil verdammt altklug daher. Sie haben ja nicht das Problem die Schuldenlöcher zustopfen - auch gut so. Denn das was CDU/CSU alles vor der Wahl versprochen haben und nicht gesagt haben wie das finanziert werden soll hätten wahrscheinlich sofort sämtliche versprechen gestrichen.
    Und der Hessische Ministerpräsident Roland Koch, der will allenernstes prüfen lassen ob die rot/grüne Bundesregierung Wahlbetrug am Wähler begangen hat und die Haushaltslöcher schon vor der Wahl bekannt waren - wiedermal reine Parteitaktik es ist ja soweit ich weiss bald Landtagswahl in Hessen. Nur nützt dieses vorgehen nicht im Geringsten der Beseitgung der Probleme die wir in Deutschland haben.

    Gruss
    Dosi

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  9. Suesse 18.11.02 15:36

    ... wundersame Dinge geschehen hier... Seit wann sind wir der gleichen Meinung, Dosie?!? ;-)

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  10. dos... 19.11.02 11:59

    Vieleicht ja der Beginn einer wundersamen Freundschaft ;-)

    Aber mal im Ernst, ich habe neben all den Diskussionen und Statements das Gefühl das alles schlecht geredet wird. Halt typisch deutsch - schwarzmalerei.

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  11. Glo... 19.11.02 14:20

    Schwarzmalerei oder einfach nur ehrlich?

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  12. Suesse 20.11.02 00:30

    Ersteres!

    Zu destruktiver Kritik und Schwarzmalerei seitens der Union passt dann auch noch hervorragend der von dieser und der FDP geplante Untersuchungsausschuss zum angeblichen Wahlbetrug durch die Regierung bzgl. des Haushaltslochs... Als ob es momentan nichts dringenderes gäbe!!

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  13. dos... 20.11.02 07:04

    Hey Suesse, du hast mir die Wörter aus dem Mund genommen :-)

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  14. Suesse 20.11.02 13:54

    das wird ja langsam unheimlich ;-))

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  15. Hen... 25.11.02 01:07

    na dann trübe ich dieses bild der einigkeit mal: der untersuchungsauschuss ist tatsächlich etwas bedenklich - aber das sind tatsächlich die meisten, da sie mittel der politischen auseinanderstzung sind und keine echten juristischen Verfahren...

    die politische kultur scheint in den letzten jahren einen ziemlichen niedergang gemacht zu haben -- aber da ist dieser ausschuss auch nur ein element unter vielen... und alle parteien haben dazu beigetragen... was zur cdu zu sagen ist, hier scheint so etwas vorzuherrschen: so jetzt machen wir genau das was die andren mit uns gemacht haben ... ob das politisch klug ist na ja? aber psychologisch verständlich!

    anyway die rot-grüne regierung soll sich nicht aufregen, wenn ich mir ihr untersuchungsauschuss-verhalten anschaue.

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  16. Anonym 18.11.02 13:06

    Das mit der Anti-Kriegshaltung der SPD war doch nichts weiter als wahltaktische Demagogie! Warum sind denn deutsche Spezialeinheiten in Kuwait??? Urlaub? Das kann mir keiner erzählen. Das einzige was die Amerikaner an aktiver Hilfe benötigen sind die Mienenräumer...und wenn es zum Bodenkrieg kommt - sind die Deutschen dabei...
    Außerdem finde ich die Frage interessant, ob amerikanische Truppenverbände Deutschland als Umschlagsplatz nutzen dürfen...Und schon nehmen wir passiv am Kreig teil...

    So oder so Schröder wird auch sein letztes Wahlversprechen brechen......

    Die Aussage von Stoiber entsprach wenigstens der Wahrheit. Keinen Kreig ohne UN Mandat.

    Unser Problem liegt doch ganz klar in der Dummheit der deutschen Bevölkerung!

    Die Frage die sich mir stellt ist, warum soviele Leute über Schröder motzen....mindestens 38,5% haben ihn doch gewählt...

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  17. Hen... 18.11.02 13:51

    Unser Problem liegt doch ganz klar in der Dummheit der deutschen Bevölkerung!
    *ggg* ohne Worte *ggg*

    Aufklärung tut not -- insbesondere was politische ud wirtschaftliche Zusammenhänge angeht... so langsam verstehe ich was bei meinen Auslandsaufenthaltn mit Bemerkunegn über dt. Idealismus gemeint war...

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  18. dos... 18.11.02 14:09

    Schröders nein zu einem Irak-Krieg bezog sich ausschliessluch auf den Irak und nicht die anderen militärischen Aktivitäten wie bsp. die Leitung der Multinationalen Truppe in Afghanistan. Das Angagement seitens der Bundeswehr in Afghanistan finde ich persönl. auch gut, denn dort hat man sich Gedanken gemacht was nach der Befreiung von den Taliban durch die Anti-Terror Koalition mit Afghanistan geschehen soll, es sollen demokratische Vorausetzungen geschaffen werden.

    Nur ein paar Fakten was im nahen Osten ungeklärt ist:
    - Konflikt zwischen Israel und den auto- nomen Gebieten in Paläsina. Hier wird seit Jahren ein Konflikt ausgetragen, der imho vieleicht beendet werden könnte wenn man UN-Blauhelme in diesem Gebieten stationieren würde um erstmal wieder Verhabndlungen ohne Gewalt zuermöglichen.
    - Nach dem Golfkrieg II (Desert Storm - 1991) wurden von allen Seiten bekundet man muss jetzt dafür sorgen, das im Nahem Osten die Probleme nicht vergssen werden und es muss eine Lösung der Probleme voragetrieben werden.
    Es ist jetzt 11 Jahre her und nicht das Geringste ist umgesetzt worden, man hatr den Nahen Osten wiedemal sich selber überlassen.

    Wo bleiben denn die Vorhaben, wenn man wirklich Saddam Hussein mit einem Krieg gestürtzt hat? Ist es nicht wichtiger die Anti-Terror Koalition zusammenzuhalten um gemeinsam gegen den Terror agieren zukönnen?

    Ich sehe die Gefahr, das bei einem mil. Angriff auf den Irak die Anti-Terror Koalition zerbricht und dadurch Fundamentalisten und reaktionäre Kräfte im Nahen Osten mehr zulauf bekommen.

    Wenn ich mir nun ansehe das man seitens der USA Sadam Hussin stürzen will, warum hat man dies nicht schon 1991 getan?
    Oder warum hat all die Jahre nicht versucht die Waffeninspektoren der UN im Irak zulassen? Es war wohl einfacher diese ausweisen zulassen.
    Hinzukommt, das es gibt bisher keine Beweise dafür das es eine Verbindung zwischen dem Irak und den Taliban oder Osama bin Laden gibt. Also warum ein Krieg gegen den Irak um Sadam Hussein zustürzen.

    Warum geht man nur gegen den Irak mit Waffeninspektoren vor? Gegen viele selbsternannte Atomächte wird nichts unternommen, bsp. Nordkorea, Indien, Parkistan.

    Unser Problem liegt doch ganz klar in
    der Dummheit der deutschen
    Bevölkerung!
    Wer ist für dich dumm? Diejenigen die rot/grün gewält haben?
    Ich würde nicht sagen, das man eine politische Einstellung als Dummheit bezeichnen sollte.
    Letzendlich entscheidet die Wahlentscheidung der Bundesbürger die sich am Wahltag ins Wahlokal begeben haben wie sich das Paralment zusammensetzt. Und da wurde nunmal am 22.September 2002 entschieden das die rot/grüne Bundesregierung wie sich die Mehrheiten für die nächste Legislaturperiode zusammensetzt.

    Mich kotzt es jedenfalls an das diejenigen die offensichtlich cdu/csu oder fdp gewählt haben grundsätzlich ihre statements so schreiben, als ob derjenige der spd, bü90/grüne gewählt hat der Depp der Nation ist. Man wird sehen welche Taten die Bundesregierung vollbringt und in 4 Jahren werden wir wieder einen Bundestagswahltermin haben, da kann das Wahlergebnis dann auch ganz anders aussehen.

    Übrigens wurde seit jeher im Wahlkampf gelogen was das Zeug hält. Egal ob bei Adenauer, Brandt, Kohl, Schröder oder Stoiber, so zumindest der Beitrag von SWR3 im Topthema.

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  19. Hen... 18.11.02 22:09

    Unser Problem liegt doch ganz klar in
    der Dummheit der deutschen
    Bevölkerung!
    Wer ist für dich dumm? Diejenigen die rot/grün gewält haben?

    Nun da ich mir diese Aussage auch zu Eigen gemacht habe:

    Wähler die ihren Politikern Versprechen durchgehen lassen die über einen gewissen Zeithorizont hinaus nicht gedeckt sind -- das gilt für das gesammte Establishment der letzten 15-30 Jahre (je nach dem was man als Kriterium verwendet, und wie man die alternativ mögliche Entwicklung einschätzt).

    Die Aussage, dass sich die Kinder noch mal ganz heftig gegen das verwahren werden was die damalige Generation politisch macht ist glaub ich in en Achtzigern gefallen... und langsam merkt die junge Generation = Wir! was unsere Eltern so zugelassen bzw aktiv verzapft haben...

    Natürlich ist noch nicht alles verloren, aber es traurig, dass der Wagen erst so richtig und mehrmals mit viel Gas gegen die (finazielle) Wand fahren musste.

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  20. dos... 19.11.02 09:29

    Das Problem sehe ich nicht unbedngt darin für welche Partei man sich bei der Wahl entscheidet, sondern wie die Politik, bzw. die Politiker Regierungs,- oder ihre Oppositionsarbeit machen. Bei beiden Politikzentren (Regierung und Opposition) sehe ich zur Zeit auf Bundesebene wenig chancen für eine Besserung der wirtschaftl. und finanziellen Probleme.
    Der letzte Wahlkampf war imho ein einziger Schaukampf in denen keiner der beiden pol. Lager die Wahrheit gesagt hat.

    Deutschland hätte bereits in den 90'ern anfangen sollen den Umbau voranzutreiben wie es in anderen Europäischen Staaten auch geshehen ist.
    Aber letzendlich ist es so wie es ist und damit müssen wir nun leben, egal wie schmerzhaft es wird.
    Daher find ich auch je nach pol. Coleur Schuldzuweisungen absolut nicht hilfreich. Wir haben in Deutschland extreme Probleme die nur gemeinsam gelöst werden können, was aber passiert ist das jede Partei (Regierung/Opposition/Gewerkschaft/BDI/etc)
    nur auf ihr eigenes Wohl oder Wählerstimmen aus sind und imho kein Gemeinschaftsinn haben, nämlich ein "Für unsere Land"

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  21. Anonym 20.11.02 16:05

    Na super! Woher weisst Du, dass keiner der entsprechenden Lager die Wahrheit gesagt hat?! Man muss sich an Fakten halten. Und die sind eindeutig! Die SPD hat ihre Wahlversprechen wieder nicht gehalten. Zum zweiten mal nach 1998 (man denke an die "Garantiekarte")!

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  22. dos... 20.11.02 19:10

    Was hätte deiner Meinung nach denn die CDU/CSU gemacht wenn sie die Bundesregierung zur Zeit stellen würde? Du hast doch bestimmt eine Vorstellung wie ein Kanzler Stoiber die Probleme angehen würde!
    Würde eine CDU/CSU/FDP geführte Bundesregierung keine Steuern erhöhen? Würde eine deratige Bundesregierung keine Neuverschulung über die 3% des Bruttoinlandproduktes aufnehmen?

    Im Wahlkampf der CDU/CSU war bereits die Rede von Neuverschuldung.
    Aber deratige Diskussionen welche Partei eine bessere Bundesrgierung stellen würde halte ich mittlerweile für müssig. Es ist wichtiger das die Probleme die Deustchland hat gelöst werden und das geht nunmal nur *gemeinsam*
    Aber offensichtlich ist es bequemer auf der jetzigen Bundesregierung herumzuhacken und imho unkooperativ sein, anstatt für unser Land Reformen durchzuführen.

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  23. Anonym 20.11.02 21:02

    Also es tut mir leid: Das Lesen des CDU-Regierungsprogrammes kann und will ich Dir nicht ersparen.

    Das Thema Neuverschuldung ist nach der Hochwasserkatastrophe zur Sprache gekommen. Das wollte die SPD nicht, es wurde als unserioes dargestellt.
    Trotzdem wollte und will die CDU weiterhin die EU-Kriterien erfuellen.

    Wer erhoeht jetzt die Neuverschuldung? Und wer verletzt den Stabilitaetspakt? Die SPD!

    Aber von Steuererhoehungen ist nie die Rede gewesen! Im Gegenteil. Es sollten Steuern gesenkt werden. Und es sollte eine so bloedsinnige Steuer wie die Oekosteuer nicht weiter erhoeht werden.

    Warum soll man die Diskussion ueber die Regierung nicht fuehren? Weil es gegen die SPD und gegen die Gruenen ist?
    Nein, die Diskussion MUSS gefuert werden. Es gibt doch so einen Satz, der heisst "Wer schweigt, stimmt zu".

    Und Probleme gemeinsam loesen heisst nicht "schweigen"!

    Am allerbequemsten waere es, sich an Deinen Vorschlag zu halten und die Diskussion abzubrechen.

    Am unbequemsten ist es, sich politisch zu engagieren. Ich gehe den unbequemsten Weg.

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  24. dos... 21.11.02 07:20

    Um nur einen Punkt der "blödsinnigen" Steuern herauszunehmen. Darf ich dich daran erinnern das die Ökösteuer die Rentenbeiträge der arbeitnehmenden Bevölkerung halbwegs im Rahmen hält. Ob man nur diese Steuer Okösteuer nennt oder anderswie ist egal. Jedoch wird mit dieser Steuer der Faktor Arbeit nicht noch weiter belastet.

    Das nicht alles gut ist was rot/grün so gerade an Gesetzen und Steuern erlässt ist wohl klar. Meiner Meinung nach sollten eher die Steuern gesenkt werden als erhöht werden, um den Faktor Arbeit zuentlassen und damit eine Reduzierung der Arbeitslosen zuermöglichen und den Konsum wieder ankurbeln.

    Ich meine nicht mit gemeinsam Lösungen hervorbringen, das die Opoosition schweigen sollte, aber Vorscghläge kommen derweil auch nicht seitens der Opposition.
    Im Gegenteil, ein Herr Merz setzt sich am Sonntag bei Sabine Christiansen hin und hält sich erstmal damit auf zuerwähnen das man Finanzminister Eichel die Haushaltslöcher vorhergesagt hat.
    Auch auf die Frage was eine CDU geführte Bundesregierung anders machen würde kamen nur ausweichende Antworten.

    Zu dem Thema Regierungsprogramm, ich beurteile seit jeher die Arbeit der Parteien während der Regierungs,- oder Oppositionszeit und was dort an Vorschlägen unterbreitet wird und nicht irgendwelchen theor. Parteiprogrammen, die imo nur wohlklingende Worte sind und wenn überhaupt eine grobe Richtung vorgeben können.

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  25. Anonym 21.11.02 15:18

    Warum soll Herr Merz das nicht bei Frau Christiansen machen? Das ist doch Fakt, dass die SPD vor der Wahl die Unwahrheit gesagt hat. Und warum sollte man das denn verschweigen?

    "Ökosteuer": Genau weil sie nicht "öko" ist, ist sie m.E. völlig sinnlos. Es werden in Deutschland Steuern fuer Sachen erhoben, die nur andere Sachen querfinanzieren. Und Querfinanzierung ist keineswegs Entlastung!

    Der Spruch der FDP "Rasen für die Rente - Rauchen für den Frieden" trifft den Sachverhalt wirklich genial!

    Die Oppositionsparteien haben ihre Vorschläge vor der Wahl in ihren Regierungs- bzw. Parteiprogrammen dargelegt. Sie sind jedem politisch interessierten bekannt. Ich wuesste nicht, was die Opposition an neuen Vorschlägen bringen sollte...

    Genau! Man muss die Politik an den erbrachten Leistungen messen. Und genau deswegen bin ich für eine CDU-Regierung!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

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