Umfrage: Mehrheit hält Ausländeranteil für zu hoch

Anonym 22.03.02 09:47

Eine Mehrheit von 52 Prozent der Deutschen ist nach einer aktuellen Umfrage der Ansicht, dass es zu viele Ausländer in Deutschland gibt. Dennoch sprachen sich 57 Prozent der Befragten dafür aus, ausländischen Arbeitskräften den Zuzug zu erleichtern, wenn sie in Deutschland gebraucht werden.

Für die Erhebung befragte die Forschungsgruppe Wahlen 1920 stimmberechtigte Wähler. Die Ergebnisse der Studie wurden am Donnerstagabend im in der ZDF-Sendung „Berlin-Mitte“ erstmals vorgestellt.

Nur 4 Prozent der Befragten waren der Ansicht, dass zu wenig Ausländer in Deutschland leben, 39 Prozent halten die Anzahl der Ausländer im Land für gerade richtig. Ebenfalls 39 Prozent der Befragten sprachen sich gegen eine Erleichterung des Zuzugs ausländischer Arbeitskräfte aus.

Angesichts der für diesen Freitag erwarteten Abstimmung im Bundesrat über das geplante Zuwanderungsgesetz waren 46 Prozent der Befragten dafür, dass die Unionsparteien dem Gesetz zustimmen. 36 Prozent rieten der Union zum Nein, 17 Prozent waren unentschlossen.

Also die 52% haben mich doch sehr überrascht !!! Ich kann gar nicht glauben, dass so viele Menschen in Deutschland Denken wir hätten zu viele ausländische Mitbewohner. Bei mir im Studiengang sind 50 % Ausländeranteil vorgeschrieben !!! Die deutsche Bevölkerung ist doch eh schon vom Aussterben bedroht ! Wie soll die deutsche Wirtschaft denn funktionieren, wenn nicht mit Hilfe von gut ausgebildeten Mitarbeitern aus dem Ausland ?? Was denken denn die anderen squeaker darüber ??

  1. runaway 26.03.02 07:42

    Ich sah das Problem darin, daß die Opfer der Geschehnisse stets keine Hilfe von der Öffentlichkeit erhalten haben, obgleich einiges bei Tag und in belebten Gegenden war. Selbst wenn die Lage aussichtslos anmutet, manchmal muß man helfen, selbst auf die Gefahr hin, daß es einen selbst auch trift. Letzten Sommer habe ich in der Kölner Altstadt um halb drei Nachts mich von ca. 12-13 pöbelnden Idioten zusammenschlagen lassen, um 5 Mädels, die von ihnen bedrängt wurden, zu helfen. Selbst wenn ich mit geplatzter Lippe und einigen Tritten im Nierenbereich noch glimpflich davon kam, die Hilfe hat ihre Wirkung gezeigt: als sie die Polizei herannahen hörten, hauten sie alle ab. Leider lassen sich solche Ereignisse nur durch ein entsprechendes Verhalten im Einzelfall regulieren. Ansonsten würde ich mir eine striktere Verfolgung von dubiosen Jugendorganisationen wünschen, und das alternative Angebot hierfür in konsequenter Jugendarbeit erhöhen. Erhöhte Strafen halte ich für überflüssig, da sie die Täter in ihrer Einsicht nur noch verfestigen, dann lieber mehr Sozialarbeit.

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  2. Suesse 26.03.02 11:05

    Mit der Sozialarbeit sprichst du einen ziemlich schwierigen Punkt an. Umpolen lassen sich solche Typen meistens nicht, aber es ist gefährlich, ihnen auch noch Räume zu bieten.

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  3. Pin... 26.03.02 14:55

    Ja ich weiß, ich kenne bin wegen meiner Schwerhörigkeit auch im Krankenhaus gelandet, weil irgendwelche Hohlköppe meinten einen auf Nazi zu machen.
    Ich denke das ist ne Frage der Erziehung und des Grenzen setzten, die jugendlichen von heute haben keinen Respekt mehr.
    Das soziale umfeld lasse ich bewußt aussen vor, da auch Kids aus guten häusern, jemanden zusammen schlagen.
    Ja mann muß mehr Jugendarbeit betreiben, ich denke immer gib denn Leuten was , womit sie sich beschäftigen können, dann geben sie ruhe.
    Und die Intoleranz in diesen Land ist echt der Hammer du kannst auf der Straße verrecken und keinen interessierts.

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  4. rap... 26.03.02 12:30

    "gut ausgebildeten Mitarbeitern aus dem Ausland..."

    Ich denke nicht, dass es die gut qualifizierten Fachkräfte, welche die Leute dazu gebracht haben so abzustimmen!

    An der Hauptschule im Ort hat es 80% Ausländeranteil, das ist mehr als an der FH RT vorgeschrieben (-;

    Die Probleme sind vorprogrammiert....
    (das ist nicht ausländerfeindlich sondern realistisch gemeint.)

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