Wahl in Sachsen-Anhalt

cpo... 21.04.02 18:50

Laut den ersten Hochrechnungen geht die CDU und die FDP als die klaren Sieger der Wahl in Sachsen-Anhalt hervor. Dagegen verliert die SPD deutlich an Boden.

Kann man diese Wahl als erstes Indiz auf den Ausgang der Bundestagswahlen im September sehen oder eher als Sondersituation von Sachsen-Anhalt.

Ich möchte mit dieser Diskussion aber nicht die unnütze Kommunikation Anti-SPD bzw. Anti-CDU führen, die wir schon aus einigen Foreneinträgen vorher kennen.

  1. Pin... 21.04.02 20:55

    Nein ich denke es ist noch zu früh allerdings verwundert dieses ergebnis mich doch ein bißchen, aber vielleicht und das ist zusehen ist es ein trotz reaktion auf die anhaltene schlechte wirtschaftslage, im Osten, tja und die Leute sind halt Konsequent.
    Aber denke das es noch nicht ausschlaggeben ist.

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  2. Anonym 21.04.02 22:12

    Ne, ich möchte wiedersprechen. Die Leute sind nicht konsequent, sondern einfach nur dumm. Und wenn es noch schnell genug einen Skandal aufzufinden ist, den Schröder nutzen kann, dann ist wieder alles beim alten. Mit politischen Leistungen hat Polotik heute nichts mehr zu tun :)

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  3. Che... 22.04.02 09:02

    Ich gehe auch davon aus, dass viele Menschen nicht mehr nach politischen Leistungen waehlen. Die Verantwortlichkeiten werden auch gerne verwaschen (meine Meninug), d.h. wenn die Bundesregierung 'scheisse baut' faerbt sich sowas immer gerne auch auf regionale Wahlen ab.
    Andererseits (sollte dem nicht so sein), was die Vorzeichenrolle von S.-A. angeht, rein rechnerisch gesehen kann ich mir nicht vorstellen, wie 2 Mio. Waehler (oder warens Einwohner) die Bundestagswahl entscheidend beeinflussen koennen.

    Aber wie StanJ schon gesagt hat, in der heutigen RTL-Gesellschaft brauchts wirklich nur der entsprechenden positiven Praesenz in den einschlaegigen Medien...

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  4. Anonym 22.04.02 01:35

    Ich denke, daß Bundespolitik durchaus eine Rolle gespielt hat, schon aufgrund der starken Präsenz von G. Schröder und E. Stoiber vor Ort. Allerdings zweifle ich angesichts der katastrophalen Wahlbeteiligung und angesichts des schwachen Gegners Höppner ("S.A. hat die meisten Denkmäler in Deutschland") von einer Bedeutung für den Ausgang der Bundestagswahl.

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  5. Glo... 22.04.02 10:31

    Ich denke wir haben zumindestens einen ersten Eindruck bekommen können, wo sich der Zug im September hinbewegen könnte! Stimme Markus zu, daß durch sie starke Präsenz St und Schr es schon ein kleiner Wink mit dem Zaunpfahl gewesen sein kann . let´s see!

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  6. Lan... 22.04.02 14:08

    Denke auch, dass durch die starke Wechselwählerschaft im Osten (Sachsen/Thüringen mal ausgenommen) die Wahl nur ein Indiz für die Stimmung auf Bundesebene sein kann. Gleichwohl BESTätigt die Wahl die Tendenzen, die sich in den Umfragen abzeichnen. Aufgrund der katastrophalen Daten (auch im Vergleich zu den anderen ostdeutschen Ländern) von S.-A. war ein Regierungswechsel allerdings absehbar.

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  7. cpo... 22.04.02 17:15

    Was mich am meisten gewundert hat, ist das hohe Ergebnis für die FDP, da diese Partei bisher eigentlich immer sehr schwach in den neuen Bundesländern abgeschlossen hat.

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  8. Anonym 22.04.02 20:27

    Das Ergebnis macht Hoffnung :)

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  9. Lan... 22.04.02 23:25

    Die FDP ist traditionell sehr stark in Halle (Genschers Geburtsstadt) und das färbt auf das Land ab. Ausserdem ist bundesweit ein FDP-Trend zu spüren.

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  10. runaway 23.04.02 18:07

    Mehr als alle anderen Bundesländer messen die ostdeutschen ihre Regierungen an der Arbeitslosigkeit-Bekämpfung. Das ist nur zu verständlich; vor allem dann, wenn die blühenden Landschaften nicht oder zu langsam blühen. Eine Landesregierung, die es nicht schafft Investoren anzulocken, wird abgewählt; und - wie ersichtlich - nicht zu knapp.
    Wenn Böhmer die schlechte Arbeitslage nicht bessern kann, wird er womöglich genauso deutlich abgewählt.
    Die 4,8 % der Schill-Partei finde ich bekümmernd, selbst wenn sie nicht in den Landtag gewählt wurden. Ein Sicherheitsproblem wie in Hamburg dürfte Sachsen-Anhalt nicht haben, also warum die 4,8 % für den Populisten aus Hamburg??
    Als Indiz für die Bundestagswahl würde ich die Wahl jedoch nicht halten. Ich finde, rot-grün wird - wenn auch vielleicht etwas knapper als das erste mal - wiedergewählt. Die Unzufriedenheit ist mit ihr ist nicht unbedingt größer als die Zufriedenheit mit ihr, zum. in der Wählerschaft. Durch einige politische Bonbons in den nächsten Monaten könnte die Zufriedenheit noch gesteigert werden. Der Spenden-Skandal hat gezeigt, wie resistent die Regierung wirklich ist; sie mußte noch nicht mal einen Bauernopfer bringen.
    Mich persönlich erfreuen die 13 % der FDP.

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  11. Anonym 23.04.02 20:01

    westerwelle 4 bk :)

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  12. Lan... 24.04.02 11:59

    Denke, dass das Problem von Schröder die Grünen sind. Die FDP wird so stark, dass sie mit der CDU koalieren könnten. Ob die SPD stärker als die CDU wird, ist fraglich - sieht jedenfalls im Moment nicht danach aus. Jedenfalls denke ich, dass die FDP nächster Koalitionspartner wird. Ob SPD o CDU, wir werden sehen, wer stärker ist.
    Denke und hoffe, dass das grüne Chaos bald vorbei ist und mit der FDP wieder Kompetenz Einzug hält.

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