War der französische Amok-Banker schuld am Börsencrash? Eure Meinung ist gefragt

Janja 26.01.08 13:23

War der französische Amok-Banker schuld am Börsencrash?
Von Anselm Waldermann

Gerüchte, Verdächtigungen, Spekulationen: Hat der Milliardenvernichter Jérôme Kerviel den weltweiten Börsencrash ausgelöst? Einiges spricht dafür - doch Experten sind skeptisch.

Hamburg - Die Ereignisse liegen verdächtig nah beieinander. Am Wochenende entdeckt die französische Großbank Société Générale, dass ihr 31-jähriger Mitarbeiter Jérôme Kerviel einen Milliardenverlust angehäuft hat. Am Montag stürzen weltweit die Aktienkurse ab, allein die Firmen im deutschen Dax büßen innerhalb weniger Stunden 60 Milliarden Euro an Wert ein. Am Dienstag fallen die Kurse weiter, bis sich die US-Notenbank Fed schließlich genötigt sieht, die Notbremse zu ziehen und die Zinsen massiv zu senken.


DPA
Dax-Anzeigetafel am Montag: Die Anleger gerieten in Panik

Wie hängt das alles zusammen? Ist der junge Mann schuld am größten Börsencrash der letzten Jahre? Hat er die angesehene Fed unter ihrem Chef Ben Bernanke zu etwas gezwungen, was diese eigentlich gar nicht tun wollte?

Die Theorie existiert zumindest. Beim Weltwirtschaftsforum in Davos machen Gerüchte die Runde, wonach die Société Générale der Auslöser für die Turbulenzen dieser Woche gewesen sein soll. Demnach habe die bank die schlechten Positionen, die sie am Wochenende entdeckt hat, am Montag massenweise auf den Markt geworfen. Frei nach dem Motto: Lieber gleich reinemachen, als später noch größere Verluste zu erleiden.

Bei den verkauften Papieren soll es sich um sogenannte Futures gehandelt haben, also Wetten auf künftige Kursentwicklungen. Möglicherweise waren darunter auch Dax-Futures - was erklären würde, warum der deutsche Leitindex so massiv einbrach. Verstärkend kam hinzu, dass am Montag wegen eines Feiertags in den USA nur wenige potentielle Käufer am Markt waren. Wegen der fallenden Kurse gerieten die Anleger in Panik, verkauften ihrerseits Aktien und lösten damit die Abwärtsspirale aus.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,531076,00.html

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