ebs oder bucerius???

flameboy85 20.07.04 16:30

noch eine sache: ein freund ist an der EBS als auch an der bucerius genommen worden. ich fänds natürlich besser, wenn er mit zur EBS geht ( falls ich auch gehe). gibt es gründe , die ganz klar für di EBS sprechen würden oder ist die buceius einfach ne nummer besser und ich werd sie ihm nicht ausreden können????

  1. gyp... 20.07.04 17:08

    Die Bucerius ist eine Law School und die EBS eine Business School, d.h. der Vergleich hinkt. Es hängt also davon ab, was der Kumpel von Dir machen möchte. Wenn er BWL oder Wirtschaftsinformatik studieren möchte, dann wird er sicherlich zur EBS gehen. Gibt es BWL bei Bucerius??? Habe ich noch nie gehört.

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  2. furby 20.07.04 17:10

    EBS und Bucerius sind nuneinmal zwei Paar Schuhe: Jura oder BWL (auch wenn es den Schwerpunkt Wirschaftsrecht gibt). Ich denke danach sollte man zuerst Fragen, da sich beide Studiengänge im Aufbau ganz klar unterscheiden.

    Ich persönlich habe durch Bekannte von der EBS eher Schlechtes gehört und würde die WHU klar vorziehen. Von der BLS hingeben kann ich durchweg nur positve Dinge berichten und die hat noch einen "einmaligen" Status in D. Aber wie gesagt, er sollte klären, was er grundsätzlich will.

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  3. meydo 20.07.04 18:09

    hat die bucerius jetzt eigentlich schon einen ersten jahrgang auf den markt geworfen? bevor das nicht passiert, kann man ja nicht wirklich eine gute prognose abgeben...

    letzten monat war ich dort auf einer veranstaltung und habe nichts schlechtes feststellen können und von anderen leute habe ich sonst auch nur gutes von der bls gehört.

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  4. trc... 20.07.04 19:10

    Naja, ich habe nicht viel gutes von der Bucerius gehört. Es müssen wohl sehr viele durchs erste Staatsexamen gerasselt sein. Das ist halt das Problem wenn die Prüfung staatlich ist. Da kann man nicht so mit den Noten tricksen wie an den privaten Schulen.

    Trotzdem ist ne Private immer noch besser als die überfüllten öffentlichen Unis. Da hast du zumindest die Chance bestens auf dein Examen vorbereitet zu werden.

    Wenn man dann aber bedenkt, dass die Leute an den öffentlichen fast zu 100% Repetitoren bezahlen. Von daher ist beides ein bisschen ein Privatstudium.

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  5. furby 20.07.04 19:52

    Anmerkung: Die Ergebnisse des 1. Staatsexamens nicht noch nicht bekannt, der 1. Jahrgang hat aber bereits geschrieben.

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  6. Jan... 20.07.04 22:46

    Naja, ich habe nicht viel gutes von der Bucerius gehört. Es müssen wohl sehr viele durchs erste Staatsexamen gerasselt sein. Das ist halt das Problem wenn die Prüfung staatlich ist. Da kann man nicht so mit den Noten tricksen wie an den privaten Schulen.

    Woher kommt Deine Quelle, wenn ich mal Fragen darf?

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  7. Frosties77 21.07.04 01:26

    Ich denke weder EBS noch Bucerius sind eine gute Wahl...Die EBS hat in den letzten Jahren einiges an Reputation verloren, denoch starkes Alumni-Netzwerk und akzebtable Gebühren, achja und schöne Lage...Bei der Bucerius kann man noch nicht viel sagen, ich weíß aber, das die Personaler einer große Strategieberatung einem Freund der vor der Entscheidung WHU vs. BLS eindeutig zur WHU geraten haben...entspricht auch mehr den Anforderungen eines Beraters...

    Achja...im übrigen gibt es noch zahlreiche gute/sehr gute staatliche Unis...da muss man sich halt durchbeissen.

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  8. trc... 21.07.04 10:46

    Von einem der dort studieren anfängt bzw. im 1. Semester ist. Ist ja interessant.

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  9. webgott 25.07.04 09:54

    Interessant, dass Ihr nur die Deutschen Privaten anguckt. EBS ist in letzter Zeit immer mehr Anlaufstelle fuer nicht dumme, aber arrogante Millionaerskids geworden. Die WHUler empfinde ich als einen Tick weniger arrogant.

    Aber wer wirklich intellektuell was drauf hat, geht nach England (insb. Oxford, Cambridge noch ok), nicht an eine "Business-Uni" hierzulande.

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  10. Anonym 25.07.04 10:09

    naja, in sachen management sind oxbridge & co nun wirklich nicht die großen leuchten...

    darüber hinaus haben auch diese als wissenschaftlich besonders anspruchsvoll bekannten unis das problem, bisweilen falsche leute anzuziehen. das problem haben EBS, WHU u.a. auch. interessanterweise haben wir das problem in ansätzen bereits auch bei "Philosophy & Economics" in Bayreuth in den jüngeren jahrgängen. es geht viel zu schnell, dass die leute sich etwas auf leistungen einbilden, die ihre vorgänger, profs oder gar eltern mal erbracht haben. ganz so einfach ist es halt nicht: dass man sie alle in eine schublade stecken könnte. persönlich finde ich es nur ein wenig schade wie begrenzt das curriculum in den meisten studiengängen (privat wie öffentlich) noch ist, wie wenig viele profs untereinander kooperieren an staatlichen unis, wie wenig interdisziplinär gearbeitet und gedacht wird. bekannte ausnahmen sind hier lediglich Witten/Herdecke - eben "P&E" in Bayreuth, weswegen es mich in die nordbayerische Provinz verschlagen hat....

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  11. Anonym 21.07.04 08:26

    Hallo, vielleicht sollte auch ein anderer Aspekt beachtet werden. Die Lage der Uni, einmal in kleinen verschlafenen Östrich-Winkel nahe dem Rhein-Main Gebiet und andererseits Hamburg im Norden. Ich finde das ist ein bedeutsamer Unterschied, denn schließlich dauert ein Studium so seine Zeit und man kann es nur richtig durchziehen, wenn man sich dort auch wohlfühlt. Also vielleicht auch mal anschauen!!!

    cu

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  12. cer... 21.07.04 16:22

    Hallo, hat schon jemand den Unterschied in der Studiendauer erwähnt? Neben der generellen Frage, ob ich Jurist oder BWLer werden möchte, spielt denke ich der Zeitfaktor eine nicht unerhebliche Rolle. Die EBS dauert mitlerweile nur noch 3 (General Management) bzw. 4 Jahre (European Management), was im Vergleich zur BLS erheblich kürzer sein sollte. Auf das für und wieder des Bachelor-Abschlusses gehe ich jetzt nicht ein, da er sowieso kommt....

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  13. meydo 24.07.04 18:58

    nicht wirklich. die studiendauer an der BLS ist fuer Jura-verhaeltnisse sehr kurz! kann mich nicht mehr genau erinnern, aber den ersten abschluss machen die wohl nach 6 semester o.ae.

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  14. Eva... 25.07.04 17:23

    An der BLS studiert man in Trimestern und geht nach 12 Trimestern (4 Jahren) in den Freischuss (sprich macht die erste juristische Prüfung). Die BLS ist eine rechtswissenschaftliche Hochschule: Man kriegt zwar eine Einführung in BWL, aber generell studiert man dort Jura. Ich würde mir auch überlegen: Was will man: Jura oder Wirtschaft? Großstadt oder eher Provinz?
    Ich kann zu guter Letzt nur sagen, dass die Leute an der BLS sehr nett sind und keine Spur von arrogant. Natürlich gibt es an jeder Hochschule (auch an den staatlichen) Leute, mit denen man nicht zurrecht kommt. Von der EBS hab ich keine Ahnung, aber die BLS bietet ein sehr interessantes Studium generale. Wenn ich BWL studieren wollte, dann würde ich aber trotzdem nicht an die EBS, sondern an die WHU gehen. Ich hab auch zuviel Schlechtes über die EBS gehört

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  15. tristan04 03.08.04 10:40

    4 Jahre bis zum 1. StEx. Das ist auch das Minimum für ein vernünftiges Studium. Mehr wäre uU. sogar besser, das haben Statistiken gezeigt, die festgestellt haben, dass die Einführung des Freischusses bei Juristen in Baden-Württemberg vermutlich mit dazu führte, dass die Noten im 2. StEx schlechter wurden - Stichwort "Schmalspurstudium".
    Übrigens sollte auch das Umfeld der Hochschule eine Rolle spielen. Wer an der Hochschule also gerne noch etwas anderes machen möchte (Theater, Hochschulsport, Orchester, Debattierclubs, Fremdsprachen), dürfte in aller Regel an einer staatlichen Hochschule besser aufgehoben sein. Außerdem habe ich den Kontakt zu den anderen Fächern als ausgesprochen wohltuend emfpunden.

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