Am Ball bleiben!

Roq... 04.07.01 15:18

Hi squeaker,

in nur eineinhalb Jahren habe ich drei Startups durchlaufen,
von denen mittlerweile alle Insolvenz beantragen mussten.
Trotzdem würde ich jederzeit wieder dort anfangen, denn
wer diese unkonventionelle Form des Arbeitens in einer so
performanten und spannenden Branche einmal schätzen
gelernt hat, wird die Uhr nicht mehr zurückstellen wollen.

Wie überall, so gibt es natürlich auch unter den Startups
schwarze Schafe, die jetzt Vieles auf dem Rücken ihrer
Mitarbeiter austragen. Das ist zwar bedauerlich, sollte
aber niemanden entmutigen. Mitgestalten bedeutet eben
auch Verantwortung übernehmen und eine klare Position
beziehen. Der künstliche "We are family-Spirit" vieler
Dotcoms wurde ihnen später zum Verhängnis, denn wer
setzt schon gerne ein Familienmitglied vor die Tür?

Als Jobsuchender in der New Economy (und nicht nur dort)
musst Du ein Unternehmen heute wie ein Investor bewerten
können. Ein weiter Punkt ist eine möglichst ausgewogene
"Work-Life-Balance". Hier muss jeder für sich klare Grenzen
ziehen. Das wird in Zukunft umso wichtiger, da sich Arbeit
und Privatleben immer mehr vermischen ... aber das ist ein
anderes Thema ...

Euer Roq *-)

  1. Tom... 05.07.01 16:07

    Ich kann nur sagen: ich freu mich diebisch, dass viele (nicht alle!!) start-ups pleite machen.
    Es war einfach nicht schön.
    Als Mitglied in ver. Wirtschaftforen und -vereinigungen hab ich einfach den Aufstieg und Fall manches hochnäsigen "Unternehmers" miterlebt.
    Vor ca. einem Jahr wollte die alle noch Herr der Welt werden und die ganze Wirtschaft umkrempeln.
    Ich kann mich noch entsinnen, dass einige sagen, sie würden die nächsten Jahre kontinuierlich zweistellige Wachstumsraten erwirtschaften.
    Haben Büro gemietet, davon kann man nur träumen und jeder Key Accounter bekam einen Fünfer zur Verfügung....
    Jezt fahren sie wieder Golf und ackern ihre Schulden ab.
    Es war schon ganz richtig, dass sich das alles konsolididert hat.
    Die neuen Start-Ups werden wohl aus den Fehlern lernen und einfach mal realistischer rechnen.
    Gibt es eigentlich noch reine start-ups?
    Die wurden doch alle übernommen von Firmen aus der Old Economy oder sind fast pleite?

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  2. Hen... 31.10.02 11:33

    ...wie heisst es so schön: Hochmut kommt vor dem Fall.

    Kaufmännische Gesetzmässigkeiten hebelt man nicht so einfach aus, konservative Finanzplanung hat einen hohen Nutzen, was die Stabilität des Unternehmens angeht. Nix neues. *ggg*

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