Online Shops

squ... 09.11.00 22:00

Quo Vadis E-Commerce? Lob oder Kritik für die Strategie und den Service der Online Shops. Was ist Deine Meinung?

  1. Gri... 16.11.00 10:07

    Amazon.de:
    Diese Site hat ein sehr großes Angebot. Leider bestehen weiterhin Schwächen im Bereich der Fachliteratur und der Verfügbarkeit der einzelnen Titel. Für ein Medium, dessen wichtigster Wettbewerbsvorteil die Abkürzung von Kaufprozessen darstellen soll, dauern einige Transaktionen noch zu lange. Weiterhin bieten Sites wie Amazon.de oder bol.de nicht die Möglichkeit Leseproben zu nutzen.

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  2. Anonym 17.11.00 16:44

    Schön wärs, wenndie Sache auch in einem anderen als dem Büchermarkt funktionieren würde. Habt ihr schon mal versucht, euch online eine Pizza zu bestellen, so zwischen zwei Mails?
    Ich war dann sehr überrascht, als vier Tage später der Pizzaservice vor der Tür stand.

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  3. wavewoman 19.04.01 16:58

    Also bei mir klappt das mit der Pizza-Online prima, mindestens ebenso gut wie eine telefonische Bestellung. Das Problem sehe ich eher gerade bei Büchern etc., denn entweder bekommt man zwei Wochen Warten eine Mail, daß der gewünschte Artikel nun doch nicht mehr lieferbar ist - oder es wird geliefert, dann aber bestimmt zu einer Zeit, zu der ich nicht zu hause bin - also orangen Zettel aus dem Briefkasten fischen... Jedenfalls bestelle ich inzwischen so gut wie nichts mehr online (außer Pizza ;-) ), weil es meistens aufwendiger ist, als kurz zum Laden zu gehen.

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  4. mhasse 17.11.00 19:13

    Ich sehe vor allem zwei Dinge die (noch) im Argen liegen:
    1. Am Kundenservice wird leider oft gespart - das ist aber sparen am falschen Ende.
    2. Versandkosten (außer bei Büchern) gehen zu Lasten der Attraktivität. Warum sollte man 7.- oder 8.- dm bezahlen? Nur um sicht nicht vom Computer wegbewegen zu müssen? So zieht man meiner Meinung nach keine Kundschaft vom offline Shop ab.

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  5. Anonym 03.12.00 11:52

    Stimmt genau. online-shops sind Wettbewerber der offline-shops, um ihnen Kunden abzujagen, müssen sie die attraktiveren Angebote machen. Eigentlich müssten sie auch Einsparpotential haben, da sie weniger Personal benötigen.

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  6. Anonym 04.12.00 19:22

    Wer die Tage mal versucht hat, seine Weihnachtseinkäufe übers Internet zu machen, der mag denken, daß manche Shops gar kein Geld verdienen wollen: Man findet nichts, der Service ist schlecht, die Seiten langsam.

    Viele haben einfach noch nicht verstanden, was Kundenfreundlichkeit online bedeutet. Wenn man einen 40-jährigen Verkaufsleiter nach einem Wochenendseminar "E-Commerce Kompakt für Einsteiger" auf eine Gruppe Feature-verliebter Programmierer loslässt, ist das Ergebnis ein vorprogrammiertes Desaster.

    E-Commerce ist mehr als eine website mit animierten GIFs und einem Flash-Intro. e-Commerce beeinflusst die gesamte Wertschöpfungskette. Wenn ich ein Geschäft in der Fussgängerzone aufmache, fange ich ja die Planung auch nicht mit der Innenausstattung sondern mit einem schlüssigen Geschäftskonzept an.

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  7. Anonym 05.12.00 16:36

    Ich glaube, dass die meisten Kunden gar nicht so viele verschieden gimicks haben wollen. Sie wollen schnell ein
    vernünftiges Produkt finden, sie wollen es mit maximal vier,
    fünf Mausklicks finden und bestellen. Dieser Grundgedanke wird meiner Meinung nach viel zu sehr vernachlässigt. Schließlich sind die potentiellen Kunden ganz normale Menschen, auch die meisten Internetuser sind keine Computerexperten mehr.
    Ich denke, dass an und für sich kein e-Shop die Zielgruppe der
    Interneteinsteiger vernachlässigen kann. Durch einfach zu bedienende Seiten und unkomplizierte Abläufe bindet man sie eher an sich als erfahrene Surfer. (Ich spreche in diesem Punkt aus Erfahrung, so lange ist die erwähnte Periode bei mir gar nicht her.) D.h. ein Einsteigerkunde ist der potentiell wertvollste Kunde, man kann auf weitere Geschäfte hoffen. Diese Tasache spricht gegen eine allzu komplexe Oberfläche.

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  8. runaway 05.12.00 21:05

    man darf auch nicht verkennen, dass bummeln noch zu der Freizeitgestaltung gehört. Waren kann man online nicht anfassen. Fehlt zudem noch die Entschlossenheit, das eine oder andere erwerben zu wollen, verschwindet auch die Lust am online-Einkauf. Das einzige, was E-commerce jetzt noch attraktiver machen kann, sind niedrige Preise. Aber...wer kann sich das schon leisten???
    E-commerce beim Pizzabestellen ist wirklich eine gute Idee, dann könnte man die Pizza Schwarz auf weiß zusammenstellen. Natürlich sollte man nicht hungern müssen, weil keiner am anderen Ende sitzt.

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  9. Anonym 02.01.01 20:32

    Man mag doch denken, daß online shopping preislich billiger ist, als im Geschäft. Pustekuchen. ich habe mir mal eine potentielle Weihnachtsgeschenke im Netz angeschaut und im Ladem zum Teil für 10 bis 30% billiger gesehen. die krönung ist sowieso yousmile.de. einige teile kosten über 50% mehr (z.B. der Entscheidungsfinder, bei yousmile 30DM im Geschäft 12,95 dm)

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  10. Tom... 09.01.01 01:47

    Es trennt sich ziemlich schnell die Spreu vom Weizen...
    Schnelle Leiferung, gute Verpackung, verschiedene Services (Umtausch, Geschenkservice...) können Online Shops durchaus attraktiv machen.
    Nur leider gibt es viel zu wenige in den einzelnen Bereichen.
    Ein großes Problem sehe ich in der fehlenden Seriosität.
    Wenn ich auf eine Homepage gehe und nur eMail Adressen vorfinde, vielleicht noch ohne AGBs dann überlege ich mir dreimal ob ich dort was bestelle.
    Ich sehe Online Shops eher als Notlösung.
    Es fehlt die Beratung, der Spassfaktor ist auch realtiv gering.
    Bei einem 12-14 Stunden Tag bleiben einem nur die onliine Shops.
    Ich denke wenn, in ferner Zukunft, das Ladenschlussgesetz endlich vollständig abgeschafft wird, wird sich dies mit Sicherheit negativ auf die online Shops auswirken.

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  11. Anonym 22.01.02 11:51

    Wer Lust hat beim Medikamentenkauf über das Internet bis zu 70 % !!! zu sparen, der sollte mal bei http://www.0800DocMorris.com vorbeischauen ! Das holländische Online-Geschftsmodell ist meiner Meinung nach zukunftsweisend !

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  12. Cha... 23.01.02 23:07

    Schreibe gerade über Online Pharmacies und Cross-Border Trade meine Diplomarbeit. Würde mich interessieren, warum Du das Geschäftsmodell von DocMorris für zukunftsweisend hälst! Stehe der Entwicklung ebenfalls positiv gegenüber und bin für jeden persönlichen Erfahrungsbericht/Einschätzung dankbar.

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  13. FLO... 23.01.02 23:15

    Ich finde Amazon.com's Ansatz über www.imdb.com sehr spannend. Das ist meiner Ansicht nach die Beste Datenbank über Filme und Schauspieler. Man findet alles von Filmologien zu Verkaufszahlen und so weiter. Dahinter kann man natürlich, aber sehr dezent, die Videos in verschiedenen Formaten bestellen. Respekt! Neben einer tollen Seite mit Infos auch die Produkte zu vermarkten oder umgekehrt =)

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  14. dan... 30.11.02 14:29

    Fakt ist, das viele Shopbetreiber im Internet nur an das schnelle Geld gedacht haben. Nur selten gibt es grafisch ansprechende Shops, die auch noch gute Produkte führen. Die Shoplösungen von 1&1, Shopbuilder, Intershop usw. sind nicht auf herausragende Qualität und Attraktivität ausgerichtet. Diese Shopsoftware dient dazu, jedem das Betreiben eines Online Shops günstig und schnell zu ermöglichen. Bestimmt stimmt Ihr mir zu wenn ich sage, dass es meist üblich ist, dass bei Massenprodukten die Qualität oft auf der Strecke bleibt. So ist es auch bei den Online Shops.

    Viele haben neben Ihrem eigentlichen Unternehmen noch einen Internetshop sozusagen im eigenen Wohnzimmer. Da der Einstieg so günstig und einfach ist, sehen sich selbst Kaufmännisch weniger betuchte dazu in der Lage, ihr eigenes Business zu gründen - den Online Shop.

    Leider geht dies oft schief.

    Ergebnis:
    - schlechte Shopdesigns
    - schlechter Service
    - schlechte Konditionen

    Oftmals sind die Shopbetreiber nicht einmal Schuld. Die günstige Software bietet selbstverständlich nur begrenzte Möglichkeiten. Bei der derzeitigen Lage verstehe ich es sehr gut, dass viele sich selbst sagen: Ich probiers mal aus. Für 20 Euro im Monat kann ich nicht viel falsch machen.

    Ergebnis:
    - Viele Shops
    - Viel Müll
    - Viel Konkurrenz

    Es steht außer Frage, dass die Massenshops der großen Anbieter qualitativ oft weit von den in mühsamer Kleinarbeit entstandenen Eigenproduktionen entfernt sind. Häufiger im negativen als im positiven.

    Die Deutschen gehen eben immer auf Nummer sicher. Doch auch im Internet ist es nicht anders als in der Offline Welt.
    Nur selten setzt sich der durch, der wenig investiert. Sagen wir es mal so, er hat es zumindest sehr sehr schwer.

    Darwin lässt grüßen.

    Nach und nach schrumpft die Internetbranche wie ein T-Shirt in der Kochwäsche. Immer mehr Firmen machen dicht, immer mehr Unternehmen fahren Ihre Online Aktivitäten zurück. Gerade im Mittelstand gibt man sich oftmals geschlagen und überläßt den "großen" und "stärkeren" (zumindest finanziell) das Internetbusiness. Bis auf eine schöne Unternehmenspräsentation findet man nicht viel im Netz.

    Ob damit zwangsläufig die Qualität in den oben genannten Bereichen steigt, ich weiß es nicht, werde mir aber gerne weiterhin darüber Gedanken machen und den Markt beobachten.

    Auch wenn viele der kleineren Shops schlecht gemacht oder langsam sind, so bin ich fest davon überzeugt, dass wir diese brauchen. Wer der großen und starken vertreibt sonst Känguruhfleisch, Airbrushverzierte Handys oder Handgefertigte Manschettenknöpfe?

    Schließlich kwill ich in zukunft nicht nur Bücher im Internet kaufen oder ersteigern. Das Netz bedeutet für mich nicht nur Mainstream sondern auch Extravaganz.

    Gebt den mittelständischen Shops noch etwas Zeit zu lernen und bei den Großen abzukucken. Ich bin sicher, dass die Big Names sich in den nächsten Jahren noch einmal ganz warm anziehen müssen. Genau dann, wenn das Niveau der Mittelständler auf einem Konkurrenzfähigen Level angelangt ist.

    Bis dahin verbleiebe ich mit freundlichen Grüßen und wünsche allen viel Spaß beim Online shoppen!

    DanTheMan
    --schreibt doch mal in mein Gästebuch!--

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  15. HenRuf 15.06.08 11:44

    Überall E-Mail, Name, Adresse,
    Kreditkartennummer, Sicherheitsnummer,
    Passwort, Login eingeben. Am besten auch noch
    den Betrag der Probeabbuchung wegen
    Sicherheitsthemen.

    Das nervt. Wer soll das für jeden Shop machen
    und sich dann noch merken ?

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