zukunft des internet

runaway 05.12.00 21:54

sicher ist, daß wir am Anfang einer Entwicklung stehen. Als die Drucktechnik erfunden wurde, nahm eine rasante Entwicklung ihren Lauf. Doch bei der Entwicklung des Internet zeigt sich noch eine Unentschiedenheit. Das Internet ist einfach noch zu jung, um zu wissen, welchen Stellenwert es in unserem Alltag innehaben wird. Ich persönlich habe das ungute Gefühl, irgendwann eine Sättigung zu erreichen und es links liegen zu lassen.

  1. Anonym 06.12.00 16:27

    Ich glaube, man kann den zukünftigen Stellenwert des Internets gar nicht überschätzen. natürlich ist in der jetzgen Zeit
    noch nicht alles Gold, was glänzt, aber schon heute bietet
    das Internet Möglichkeiten, die vor zwanzig Jahren in den Bereich der Phantasie verwiesen worden werden. Man denke nur
    an die Möglichkeit, online an der Börse zu spekulieren, mit
    dem Vorteil, auch das Tagesgeschäft nutzen zu können.
    Darüber hinaus bietet das Internet Möglichkeiten für Veröffentlichungen, die außerhalb des Webs mangels Kapital
    nicht starten könnten. (Nein, ich mache jetzt keine Werbung für ein gewisses Ezine, Stefan, du kannst dich gemütlich zurücklehenen und die squeakerübliche Fairness genießen).
    Allerdings denke ich, dass die Entwicklung auf eine stärkere
    Spezialisierung hinauslaufen wird. Auch Internetunternehmen
    werden sich stärker auf einen Bereich konzentrieren müssen,
    die Fächerung z.B. von t-online halte ich für zu breit. Ein Unternehmen kann nicht alles sein wollen vom Ezine bis Anbieter von Software für das online-banking, und nebenbei noch Provider. Ich halte die momentane Divesifizierung nicht für sinnvoll, da ein derartiges Unternehmen auf jedem Bereich von Spezialisten übertroffen werden kann.
    Mit dieser selbstverschuldeten Unmündigkeit der GroßUnternehmen und Internetplatzhirsche ist jungen Start-Ups
    eine zweite Chance gegeben worden, sich in Nischen zu platzieren und die Aufklärung des Internetmarktes zu ihrem Vorteil zu nutzen. (frei nach Kant)

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  2. sim... 05.06.01 03:40

    Ich fürchte "links liegen lassen" ist für weite Teile der Bevölkerung schon bald keine Option mehr. Schon eine Sekretärin muss heute oft im Internet recherchieren können, und ich kenne keine Studenten die es sich leisten könnten, diese Informationsquelle einfach zu ignorieren. Schon die Mediengeschichte spricht dagegen, dass das Internet einfach wieder in der Versenkung verschwindet. Mir ist jedenfalls kein Medium bekannt, dass entwickelt und dann eingestampft wurde. Was heute passiert, ist nicht einmal allzu neu. Man braucht nur in die alten Brecht-Texte über's Radio oder in Günther Anders' Ausführungen zum Fernsehen einzusteigen, um die heutige Diskussion (z.B. von Sunstein und Lessig) darin wieder zu entdecken. Weder Schwarz-Malerei noch ekstatischer Hype sind hier wirklich sinnvoll. Wer reguliert das Internet wie und wodurch, und wozu benutzen es die Menschen? Ich bin gespannt auf die Antworten. Die Zeit wird es zeigen...

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  3. lan... 05.09.01 00:57

    "...Unentschiedenheit. Das Internet ist einfach noch zu jung, um zu wissen, welchen Stellenwert es in unserem Alltag innehaben wird."
    Ich denke, schon die Tatsache, daß Du diese Worte an fremde Menschen an Deinem Rechner tippst, statt vor dem Fernseher zu sitzen oder mit Freundinnen zu plaudern, zeigt, daß der `Stellenwert`dieses Mediums enorm ist!
    Ich glaube NICHT, daß so etwas, wie eine Sättigung jemals eintritt. Web ist ein Medium, ein Mittel zum Zweck, ein Werkzeug. Würdest Du jemals auf das Telefon oder Zeitschriften verzichten wollen ? Wollen, womöglich schon, aber Deine Mitmenschen und das Leben selbst lassen es sicherlich nicht zu.

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