Bewerbung um "ideelle Förderung" als Promotionsstudent

KingSlim 16.06.08 09:34

Hallo zusammen,

vor einiger Zeit habe ich mich beim Begabtenförderungswerk einer politischen Stiftung um ein (deutsches) Promotionsstipendium beworben. In der Zwischenzeit habe ich ein Angebot einer ausländischen Hochschule über ein Promotionsstipendium erhalten, das ich angenommen habe.

Jetzt überlege ich, wie ich am besten mit meiner Bewerbung um das nationale Promotionsstipendium verfahren soll. Selbstverständlich benötige ich nun keine finanzielle Unterstützung mehr, doch ich war und bin nach wie vor an der "ideellen Unterstützung" interessiert. Weiterhin fühle ich mich den Zielen der Stiftung bzw. der Partei verbunden und würde mich freuen, dort ggf. auf Gleichgesinnte zu freuen. Last but not least wäre es bestimmt nicht verkehrt, Zugang zu solch einem großen Netzwerk zu haben, insbesondere, wenn ich nach einigen Jahren im Ausland wieder nach Deutschland zurückkehre.

Offiziell bin ich aufgefordert, die Stiftung bei Akzeptieren eines alternativen Angebots unverzüglich zu kontaktieren. Aber ich fände es schade, wenn ich dann automatisch aus dem Bewerbungsverfahren geworfen würde. Ich meine, da steckt auch viel Arbeit (u.a. ein Forschungspraktikum mit Erstellung eines Exposés) drin, und es wäre schade, wenn das jetzt einfach so verfallen würde.

Was meint Ihr, soll ich mich einfach zum Auswahlverfahren einladen lassen, dort erscheinen und sagen: "Ich habe in der Zwischenzeit ein anderes Angebot angenommen, aber dennoch würde ich gern in das ideelle Förderprogramm aufgenommen?" (wonach sich zurecht diejenigen ärgern würden, die mein Exposé durchgearbeitet haben), oder sollte ich besser vorher anrufen, die Annahme des anderen Stipendiums kommunizieren und mitteilen, dass ich mich dennoch gern um die ideelle Förderung Bewerben würde. Was meint Ihr, würden die das zulassen oder mir sagen, dass meine Bewerbung mit der Annahme eines Alternativangebots automatisch hinfällig würde? Ist eine reine ideelle Förderung bei Doktoranden überhaupt möglich (und auch dann, wenn ich mich die meiste Zeit im Ausland befände)? An sich müssten die sich ja auch über Leute freuen, die insbesondere auch Interesse an der ideellen Förderung haben, oder nicht!?

Gibt es hier vielleicht sogar einige Stipendiaten? Was meint Ihr, wie würde "der Fall" bei Euch gehandhabt? Für einen Rat aus der "Innensicht" wäre ich sehr dankbar.

Liebe Grüße,
KS

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