Erfahrungen mit Zurich Elite Business School ZEBS

lap... 17.02.06 00:47

Habe mich vor kurzem auf eine Ausschreibung der Zurich Elite Business School beworben. Dabei ging es um ein Stipendium für eine Teilnahme an deren International Management Program. Lt. Infos von der ZEBS HP handelt es sich dabei um ein 18monatiges MBA Programm, dessen Gebühren durch Unternehmen gedeckt werden, für die die Studenten Consulting Projekte durchführen. weiters wird ein Stipendium für den lebensunterhalt gewährt. Googelt man die Schule kommen relativ wenig Ergebnisse dabei raus, ausserdem klingt alles fast "zu gut um wahr zu sein", hat schon mal jemand was von der Schule oder dem Programm gehört?

  1. myolff 19.03.06 02:42

    Hi! Sehr gute Frage, auch ich bin etwas ratlos! habe ein TelInterview und werde mich dabei schlau machen...

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  2. otz... 17.04.06 20:18

    und?
    Ich habe mich auch schon beworben, konnte aber bis jetzt nichts über Erfahrungen, Akkreditierung etc. finden. Wer weiss was?

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  3. ika... 25.04.06 18:04

    Hi,

    hattest du schon dein Tel.Interview? Wenn ja wie ist es gelaufen?

    Die Auswahlkriterien in der Mappe ("strengen und herausfordernden Bewerbungsprozess") klingen ziemlich krass. Was hast du vorher gemacht?

    War heute auf einer Firmenkontaktmesse und hab die Unterlagen von einem Vertreter eines anderen Karriereportals in die Hand bekommen. Ich hab zuerst gedacht da bin ich unterqualifiziert, aber er hat gemeint ich soll mich Bewerben und er leitet das dann weiter.

    ciao

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  4. mkr... 30.04.06 17:41

    Hi Leute,

    ich wurde in den letzen Wochen von der ZEBS interviewt und habe mehrere Angebote für das IMP bekommen. Die Interviews waren nicht so ganz einfach; es wurden Fallstudien bearbeitet (wie man es von BCG, McKinsey etc. kennt). Ich habe die Möglichkeit zwischen mehreren renommierten Unternehmen wählen zu können und die Consulting Projects, die ich durchführen werde, finde ich spitze.

    Der Vertrag ist sehr fair. Am besten finde ich, dass - im Falle der Nichtannahme des Angebots des Unternehmens - nach Beendigung des Programms für mich keine Rückzahlungsverpflichtungen für den MBA entstehen. Dies ist nämlich in meinem jetzigen Unternehmen der Fall; ferner musste auch ein guter Freund von mir aus der Automobilbranche unter einer derartigen Verpflichtung „leiden“.
    Negativ ist allerdings, dass das Programm neu ist; d.h. nach Angaben der Verantwortlichen es somit ziemlich lange dauern wird, bis sich dieses etabliert und auch akkreditiert wird. Allerdings finde ich die internationale Besetzung der Dozenten und die Unis, an denen Sie lehren, sehr interessant. Letztendlich sind sowohl die Management- und Beraterpositionen als auch die Perspektiven, die ich durch das Programm berufsmäßig bekommen habe, einfach genial und das ist, was letztendlich für mich zählt. Und wenn man zusätzlich den MBA finanziert bekommt…

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  5. Chr... 12.05.06 14:23

    Hi,

    gibt es denn zwischenzeitlich noch weitere Erfahrungsberichte mit der ZEBS? War vor kurzem auf einer Firmenkontaktmesse und dort wurde mir empfohlen mich unbedingt für dieses Programm zu Bewerben, dem Kandidaten vor mir übrigens auch.

    Was mich an der Sache etwas stutzig macht ist die Art und Weise wie dafür geworben wird. Ich bin der Meinung wenn es tatsächlich so gut wäre wie gesagt wird, dann müsste man keine Bewerber auf diesem Wege rekrutieren, sondern könnte sich vor Bewerbungen nicht mehr retten.

    Weiß jemand welche Firmen dahinter stehen? Konnte man mir auf der Messe nicht sagen!

    Für neue Erkenntnisse bin ich dankbar!

    ciao

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  6. acm... 13.05.06 21:29

    Hi,

    ich befinde mich gerade im Bewerbungsprozess bei ZEBS. Es gibt drei Firmen, die für mich in Frage kommen. Eine strategische Unternehmensberatung (diese ist übrigens bei den Unternehmen zu finden, die dich interessieren), eine Technologieberatung und eine Assistentenstelle der Geschäftsführung eines Mittelständlers ist auch dabei.

    Hat man von McKinsey bzw. Roland Berger ein Angebot, so sollte man dieses auf jedem Fall sofort annehmen (ZEBS ist ja jung, das IMP ist ein ganz neues Programm).

    Kommt man bei den oben genannten UN nicht rein, was bei mir der Fall war, bietet ZEBS sicherlich meiner Meinung nach eine super Alternative.

    Ciao

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  7. otz... 24.06.06 07:04

    Hi,
    ich hatte mich beworben, man hatte mich auch genommen und einer Beratungsfirma vorgestellt. Es fehlte nur noch meine Unterschrift. Ich habe dann abgesagt, weil:

    - wer Elite sein will, muss das nicht laufend extra erwähnen
    - woher kommt der Anspruch Elite? es gibt keinen einzigen Absolventen bis jetzt
    -Abschluss ist nicht anerkannt und darf in Deutschland NICHT verwendet werden (wenn du dort behauptest, du wärst MBA, ist das eine Straftat)
    - Das Bildungsministerium des Kanton Zürich kennt diese Einrichtung nicht
    - Auswahlverfahren sehr einfach (kein GMAT, kein Uniabschluss nötig, keine Fremdsprache getestet, Fallstudie konnte ich nicht lösen, war aber egal...)
    - man muss bedenken, dass man für 1000EUR/Monat Vollzeit im Partnerunternehmen arbeitet, d.h. man min. 1000EUR weniger als bei einer normalen Einstellung- nach 18 Monaten hat man auf 18000EUR Gehalt verzichtet, was den Eigenanteil an dem MBA darstellt...dafür kann ich einen richtigen MBA machen und direkt selbst bezahlen
    - der Direktor ist ein 35jähriger Grieche, der mit diesem System Geld verdienen will (zu Recht); damit ihm Firmen Geld geben, muss er natürlich einen großen Bewerberpool anbieten können; deshalb das aufdringliche Werben
    - hauptsächlich internetbasiertes Lernen (man kommt nur 1x pro Monat für 2 Tage nach Zürich)


    Fazit: jeder muss selbst entscheiden, ob er das Risiko eingeht; falls in ein paar Jahren (Jahrzehnten) die Schule wirklich Elite ist und der Abschluss anerkannt, dann hatte man Glück, in der Anfangszeit keine hohen Hürden für das Studium überwinden zu müssen; falls nicht, hat man 18000EUR für einen titel ausgegeben, den man nicht verwenden darf (gibt es im Internet schon für 50EUR)

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  8. rollout 27.06.06 01:00

    Hi,
    bin inzwischen bei der ZEBS aufgenommen worden. Vieles von dem, was du behauptest stimmt nicht bzw. ist nicht wahrhaft und beinhaltet auch viele Unterstellungen:

    - du scheinst dich im MBA-Markt nicht umgekuckt zu haben. Viele Titel, sogar von renommierten MBA-Schulen, darf man in Deutschland nicht verwenden, weil diese staatlich nicht anerkannt sind. Soll das aber heißen, dass sie schlecht sind? Trotzdem darf man im Lebenslauf erwähnen, dass man sie absolviert hat, was man bei einem Kauf eines Titels (toller Hinweis/Ratschlag, den du abschließend gibst!!!) nicht machen darf. Trotzdem fand ich klasse, dass meine Interviewerin vom Anfang an sowohl die Vorteile als auch die Nachteile (z.B. noch keine Reputation) einer Teilnahme am International Management Program offen kommuniziert hat, was in meinen beiden anderen Interviews bei MBA-Schulen nicht der Fall war
    - habe eine der zwei Fallstudien nicht lösen können, diese war allerdings auch verdammt schwer. Die Interviewerin gab mir das Feedback, dass ich sehr analytisch vorgegangen bin, was angeblich zu den Basisfähigkeiten einer Führungskraft gehört. Ich glaube nicht, dass man innerhalb von zwei Stunden die Problematiken lösen muss, die andere vielleicht innerhalb von sechs Monaten (die Fallstudien sollen aus der Praxis kommen) gelöst haben, um einen Anspruch auf ein Nachwuchsprogramm zu erheben
    - habe nicht nur eins, wie es bei dir der Fall war, sondern mehrere Interviews bei Firmen gehabt (im Übrigen fand die zweite Fallstudie erst danach statt, als „final check“ sozusagen). Drei von Ihnen gehören zu den besten 10 in Ihrer Branche. Und ehrlich, ich vertraue eher die Entscheidung der erfahrenen Führungskräfte von namhaften Unternehmen, mit der Schule zusammen zu arbeiten als deine Entscheidung/indirekten Ratschlag, von der Schule kein Angebot anzunehmen (wenn es überhaupt so gewesen ist)
    - der Name der Schule scheint dir irgendwie wichtiger zu sein als der Inhalt des Programms, kann ich nicht so ganz verstehen. Sei es drum, ich bringe mehrjährige Berufserfahrung mit und habe meinen Uni-Abschluss mit einer eins gemacht. Aus diesem Grund glaube ich schon, den Anspruch erheben zu dürfen, von der ZEBS zu einem exzellenten Berater „entwickelt“ zu werden. Trotzdem, deine allgemeine indirekte Behauptung („kein Uni-Abschluss nötig“), nur Uni-Absolventen dürften in so einem Programm aufgenommen werden, erweist sich in der Praxis als fehlerhaft; es gibt viele Führungspersönlichkeiten, die „nur“ einen FH-Abschluss besitzen
    - du scheinst dich wieder nicht umfassend informiert zu haben; in diesem Fall, was das System angeht, wodurch nach deinen Unterstellungen die ZEBS Verantwortlichen versuchen, angeblich auf einer komischen Art und Weise Geld zu machen. Es gibt zwei weitere bekannte Schulen, eine aus Berlin und eine aus FR, die dieses duale Konzept vor Jahren eingeführt haben. Nach gründlicher Recherche habe ich heraus bekommen, dass dieses System in der Praxis auf großen Erfolg gestoßen ist.
    - klar, ich finanziere einen Teil mit. Dadurch „finanziere“ ich aber auch meine persönliche Perspektive, nach den 18 Monaten als Senior Berater zu arbeiten und somit mich in Gehälterlevels zu bewegen, wofür ich normalerweise mindestens dreimal so viel Zeit brauchen würde. Das Unbezahlbare für mich ist aber, dass ich in den Consulting Projekten über ein Leadership Modell betreut werde (schon vor dem Start werde ich durch meinen Mentor betreut, man bekommt einfach das Gefühl, dass ZEBS sich um einen kümmert) also mir durch das Programm erhoffe, den Großteil der Fähigkeiten anzueignen, die ich als Führungskraft später mitbringen muss. Und jeder, der ein bisschen Berufserfahrung bzw. noch mit Ex-Kommilitonen Kontakt hat, kann ein Lied davon singen, dass man sogar in den großen Konzernen in diesem Bereich auf sich allein gestellt ist!!

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  9. ika... 27.06.06 15:33

    Hi, habe mein Telefoninterview hinter mir und gebe rollout recht.

    @ Otzelot: Deine Ausdrucksweise ist selbst einem Abiturienten unwürdig, geschweige denn einer angehenden Führungskraft. Außerdem zeugt die Diffamierung einer Institution/ Person bei der du dich ursprünglich beworben hast generell nicht gerade von Integrität deiner Person.

    Hatte die Ehre mit dem GF zu telefonieren und fand das Gespräch herausfordernd aber auch offen (bspw. Hinweis auf neues Programm, fehlende Akkreditierung)

    Zumal die Empfehlung des Programmes bei mir von dem Verlag Berufsstart kam und ich denke mal die arbeiten nicht mit jedem Titelhändler um die Ecke zusammen.

    Hab schon 2 J. gearbeitet und sonst nur auf "norm." Jobs beworben, desshalb kurze Frage an euch:

    Welche Akkreditierung muss denn erfült sein, damit man den MBA auf der Visitenkarte tragen kann?
    Und was ist wenn man abschließt und die Akkreditierung komt erst danach?

    Gruß Ikaros

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  10. Anonym 27.06.06 17:07

    Hi, habe mein Telefoninterview hinter mir und gebe rollout recht.

    @ Otzelot: Deine Ausdrucksweise ist selbst einem Abiturienten unwürdig, geschweige denn einer angehenden Führungskraft. Außerdem zeugt die Diffamierung einer Institution/ Person bei der du dich ursprünglich beworben hast generell nicht gerade von Integrität deiner Person.

    Hatte die Ehre mit dem GF zu telefonieren und fand das Gespräch herausfordernd aber auch offen (bspw. Hinweis auf neues Programm, fehlende Akkreditierung)

    Zumal die Empfehlung des Programmes bei mir von dem Verlag Berufsstart kam und ich denke mal die arbeiten nicht mit jedem Titelhändler um die Ecke zusammen.

    Hab schon 2 J. gearbeitet und sonst nur auf "norm." Jobs beworben, desshalb kurze Frage an euch:

    Welche Akkreditierung muss denn erfült sein, damit man den MBA auf der Visitenkarte tragen kann?
    Und was ist wenn man abschließt und die Akkreditierung komt erst danach?

    Gruß Ikaros

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  11. acm... 30.06.06 00:44

    Hi, ich bin leider doch nicht im Programm aufgenommen worden, sondern in der letzten Runde ausgeschieden. Trotzdem möchte ich hier sagen, dass die zebs Leute äußerst professionell und fair mit mir umgegangen sind also ich kann rollout und ikaros nur Recht geben.
    Für die, die ihre Interviews noch vor sich haben: nach der ersten Fallstudie kamen die Interviews bei den Unternehmen, in der letzten Runde nochmals ein Interview mit einer zebs HR Frau, wo ich ausgeschieden bin. Dabei wurden Fallfragen zum Umgang mit dem Kunden gestellt wie: ich bin das erste Mal bei einem Kunden und soll ihn für mich gewinnen, wie stelle ich das an oder mein Kunde hat ein persönliches Problem mit mir, wie reagiere ich oder ich arbeite mit einem Kollegen im Projekt, der Kunde beschwert sich über die Unzuverlässigkeit meines Kollegen, wie reagiere ich und ähnliche Fragen. Das Programm ist vor allem für angehende consultants gedacht, zwei der drei Interviews bei den Unternehmen fanden bei Unternehmensberatungen statt.

    Otzelot: deine Kalkulationen sind nicht so ganz richtig, anyway du sagst, dass man einen Teil mitfinanziert. Man könnte es aber auch umdrehen und sagen, dass auch das Unternehmen einen Teil mitfinanziert. Kennst du HEUTZUTAGE viele Unternehmen, die einen MBA mitfinanzieren? Ich nicht! Ich bin glücklich, wenn ich in meinem Unternehmen zwei oder drei Kurse pro Jahr besuchen darf. Weiterhin würde ich im zebs Programm immer für ein paar Tage im Monat und das über achtzehn Monate für die Kurse freigestellt werden. Ich habe keinen im Freundenskreis, wessen Arbeitgeber so was erlaubt.

    Ikaros: ohne 100% sicher zu sein glaube ich, dass man den Titel auf der visitenkarte nur tragen darf, wenn die Schule staatlich akkreditiert ist. Nachdem, was ich gehört habe, soll das paradoxe dabei sein, dass die besten Schulen nicht diejenigen sind, die staatlich akkreditiert sind, sondern diese, die z.B. die AACSB Akkreditierung haben. Die Absolventen dieser Schulen dürfen wiederum ihren MBA Titel auf der Visitenkarte nicht tragen.

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  12. otz... 30.07.06 17:24

    klar, ich habe mich etwas umgangssprächlich ausgedrückt, und natürlich nur subjektive Eindrücke schildern können...ich wollte sicherlich niemanden diffamieren, sorry an diese Stelle.

    Natürlich geht die Schule sehr professionell vor und macht bis jetzt auch fast alles richtig, ich wollte nur darauf hinweisen, dass man sich darüber im Klaren sein muss, was man da macht.

    Die Ausbildung kann erstklassig sein, aber besonders beim MBA zählt leider noch immer extrem viel der Ruf der Schule. So ist die Wirklichkeit. Willkommen im Leben! Ich habe auch schon einige Jahre Berufserfahrung bei einem Top5-Unternehmen Deutschlands, viel mit Unternehmensberatungen zusammengearbeitet und mich auch ein wenig über den MBA-Markt informiert. Ich kann die Situation für mich persönlich gut abschätzen und wollte in diesem Forum nur MEINE Eindrücke und Gedanken kurz wiedergeben...ich wollte niemanden diffamieren etc.

    Ich habe für mich entschieden, lieber noch 1-2 Jahre Geld auf die Seite zu legen, die Kostenfrage mit der HR-Abteilung endgültig abzuklären und mich dann für 1 Jahr freistellen zu lassen und einen MBA an einer anerkannten Uni in den USA zu absolvieren...und ja, ich kenne sehr viele Kollegen aus KMUs und Großkonzernen, welche freigestellt werden, die Kosten erstattet bekommen...

    wer jetzt Schreibfehler, Grammatikfehler und Verstöße gegen Sitte und Moral oder Ähnliches findet...Glückwunsch, du hast den Standort Deutschland gerettet

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  13. mar... 18.08.06 22:04

    hallo allerseits,

    acmon, besten Dank, dass du deine Erfahrungen über dein Interview berichtet und dir die Mühe gegeben hast, obwohl es bei dir nicht geklappt hat. Das ehrt dich! Ich habe gerade die erste Runde überstanden. Ohne deine Infos wäre es wahrscheinlich nicht so.

    Ich möchte mich in die obige Diskussion nicht zu stark einmischen, jeder hat im Web das Recht seine Meinung frei zu äußern. Nur ein Kommentar dazu: seit Mai habe ich drei Absolventenmessen besucht und jedes Mal die Karrierebetreuung in Anspruch genommen. Alle drei Betreuer haben mir im Großen und Ganzen in Sachen MBA das gleiche gesagt. Deutsche Unternehmen sind kaum flexibel. Sie finanzieren zu selten einen MBA, stellen die Mitarbeiter während der normalen Arbeitszeit sehr ungern frei und verpflichten meistens die Mitarbeiter bis zu drei Jahren nach Beendigung des MBA, in der Firma zu bleiben. In Einzelfällen, wo die Firmen den MBA finanzieren, handelt es sich um Mitarbeiter ab 10J Firmenzugehörigkeit. Alle drei Karrierebetreuer schienen mir sehr erfahren, insoweit glaube ich otzelot, dass das tatsächliche Leben ein bisschen anders aussieht als das, was du hier darstellst. Eine renommierte Schule in den USA war für mich auch die optimale Lösung bis ich über die Studiengebühren erfahren habe. Irgendwie sind mir 40.000-50.000 € ein bisschen zu viel.



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  14. hei... 01.09.06 14:00

    Zitiert aus Financial Times Deutschland 01.09.2006 Seite A7: MBA Es ist viel Bluff im Spiel

    "...die Liste der akademischen Partner, mit der die völlig unbekannte ZEBS warb, war durchaus beeindruckend [...] doch von einer akademischen Partnerschaft wollte keiner etwas wissen, es sei lediglich ein Seminar vereinbart. [...] Die fragwürdige Schule ist kein Einzelfall...".

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  15. perfect1409 04.09.06 14:27

    Mir hat übrigens sowohl die Zeitschrift Karriere als auch ein Artikel in der Neuen Züricher Zeitung genug Infos gegeben um von dem ZEBS Programm abzurücken... Wer will kann sich bei mir melden, dann leite ich die Artikel weiter.

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  16. Cin... 06.09.06 16:49

    Hi
    ich hatte bei zebs einen Vertrag unterschrieben und war nach dem
    Zeitungsartikel am überlegen, ob ich kündigen sollte. Was ich heute erfahren
    habe, hat mich fast vom Stuhl gehauen.

    Ich habe um ein Treffen mit den zebs Verantwortlichen gebeten, in das ich
    ziemlich aggressiv reingegangen bin. Dort wurden mir eine Reihe von
    schriftlichen Dokumenten vorgelegt. Diese Dokumente waren eindeutige Beweise
    für die vertragliche Beziehung zwischen zebs und allen Institutionen und
    Privatpersonen, mit welchen zebs bis heute geworben hat.

    Das Beste kommt aber noch. Mir wurden mehrere Dokumente gezeigt, die mit
    einer Journalistin aus Deutschland zu tun haben, die mit der Konkurrenz der
    zebs eng zusammenarbeitet und die seit fast zwei Jahren eine
    Verleumdungs-Kampagne gegen einige Schulen führt. Diese Journalistin
    versucht offensichtlich, zebs vom Markt zu kicken. Übrigens, diese freie
    Journalistin arbeitet eng mit der nzz, Karriere und financial times zusammen
    lieber perfect1409/heinz25. Scheinbar versucht sie seit zwei Jahren den
    Partnern und Dozenten von zebs mit negativen Artikel über zebs zu drohen
    (womit, wenn Ihre Namen erwähnt werden, sie natürlich auch schlecht
    wegkommen).
    Ich sah eine weitere Unterlage, in der sogar ein Konkurrent von zebs (und
    Freund der Journalistin), einige zebs Partner, sollten sie von einer
    Zusammenarbeit mit zebs nicht absehen, richtig heftig bedroht ohne Gründe zu
    nennen. Toller journalistischer Stil!

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    (4.26/5)   8 Votes
  17. Ale... 06.09.06 19:26

    ich war auch heute bei Zebs. Was diese angeblich unabhängige Journalistin
    angeht, was soll man dazu noch sagen. Ehrlich gesagt, war ich und bin immer
    noch entsetzt, dass es bei den Schulen solche Machtkämpfe gibt, um sich
    gegenseitig die Studenten auszuspannen. Wie kann eine Journalistin so ein
    innovatives Programm wie das imp, wo ich auch selbst teilnehme, weil es
    eben weltweit einmalig ist und wahrscheinlich deswegen einige Konkurrenten
    von Zebs ärgert, versuchen auszuhebeln? Dafür muss sie doch ne Menge Geld
    von der Konkurrenz bekommen?!? Meine Frage ist, warum sich die
    Partnerunternehmen von Zebs nicht zurückziehen, wenn alles so wäre, wie die
    Journalistin behauptet oder wir die Studierenden, die vom IMP begeistert
    sind. Oder warum beschäftigt sich die Journalistin nicht mit dem Inhalt des
    Programms. Ich schätze, sie hat keine Ahnung vom Programm! Ich jedenfalls
    mache weiter, bin nach wie vor überzeugt und habe 20 Monate bei einem
    Großkonzern gearbeitet, der als Benchmark in der Personalentwicklung gilt.
    Im Vergleich mit dem Leadership Konzept und der Betreuung bei Zebs war diese
    Personalentwicklung Kreisliga.

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    (4/5)   5 Votes
  18. Ann... 07.09.06 13:12

    „perfect1409/heinz25“, als ZEBS Student habe ich auch mit den ZEBS
    Verantwortlichen kurz gesprochen. Was mich wundert, der Zeitungsartikel, den
    du hier durch die Welt zu streuen versuchst ist fast zwei Jahre alt. Du
    scheinst eigentlich ein Zeitungsartikelsammler zu sein. Ich musste lachen,
    weil mir genauso wie „cindy marina“ ein paar schriftliche Infos bzgl. der
    Geschichte gezeigt worden sind, wo eine gewisse Journalistin entweder ihre
    Artikel durch die ganze Welt zu verteilen versucht (s. perfect1409). oder in
    den letzten Tagen immer den gleichen Satz zitiert (s. heinz25). Um es auf
    den Punkt zu bringen, scheint mir, dass du dich hier mit einem falschen
    Namen eingeloggt hast, um uns von deinen intriganten Geschichten zu
    erzählen. „perfect1409/heinz25“, vergiss aber bitte nicht, dass solche
    Internetseiten dazu dienen, dass wir Studenten uns untereinander austauschen
    und es unfair ist, wenn sie für solche Zwecke missbraucht werden!!!

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    (4/5)   3 Votes
  19. mar... 13.09.06 19:19

    Hi
    ich werde mich bestimmt nicht darüber äußern, wer sich mit wessen Namen eingeloggt hat. Diese Plattform dient zum Informationsaustausch und das sollte jeder, der hier seinen Beitrag leistet, im Kopf behalten.

    Zum Thema jetzt: ich habe mich bei zwei Business Schulen aus dem nahen deutschen Ausland beworben. Die eine war die Erasmus Uni Rotterdam (RSM), sehr renommiert und in allen Rankings ganz vorne zu finden; die andere die eher unbekannte junge Zurich Business Schule, die momentan in der Kritik steht. Vielleicht vorab: ich werde keines der beiden Angebote annehmen. Momentan habe ich die Option, für 67.000€ in eine Unternehmensberatung einzusteigen. Diese Option werde ich wahrnehmen. Geld spielt nun mal in meinem Leben eine nicht unwichtige Rolle. Zu den Schulen: bei RSM gab es zwei Interviews. Eins in Deutschland mit einem Alumni, ein weiteres dann vor Ort. Ich habe bei beiden Gesprächen keinen einzigen Moment das Gefühl gehabt, dass sie mich nicht nehmen würden. Bei der Zurich Schule war es Total anders. Drei Interviews bei der Schule, zwei davon mit Fallstudien. Drei weitere bei dem Unternehmen, die zwei davon ziemlich hart. Ingesamt also sechs Interviews. In meinen Augen ein sehr intensives und professionelles Auswahlverfahren. Dabei wundere ich mich, dass bei der renommierten Schule der Auswahlprozess auf zwei nette Gespräche beschränkt bleibt und bei der neuen Schule so viel mehr Wert auf die Qualität des Auswahlverfahrens gelegt wird. Das hat mich schon überrascht.

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  20. mike06 21.12.06 18:24

    Guten Tag allerseits,

    als Student des International Management Program möchte ich gerne die Möglichkeit dieses Forums nutzen, meine bisherigen Eindrücke und Erfahrungen vom Studium bei der Zurich Elite Business School mitzuteilen. Beim Googeln bin ich auf diese Seite gestoßen und musste doch mit Erschrecken feststellen, welch drastische Meinungen hier zum Teil publiziert wurden. Diesbezüglich möchte ich mich nicht falsch verstanden wissen: Grundsätzlich halte ich kontroverse Diskussionen zur Information und Bildung einer gesunden und kritischen Meinung zwar für unerlässlich, dennoch sollte ein gewisses Maß an Respekt und höflichem Umgang in der Sache gewahrt bleiben - soviel zu einzelnen Beiträgen, über deren Qualität und daher auch Aussagekraft man wohl kein weiteres Wort verlieren muss.

    Nun aber zu meinen Erfahrungen: ich bin seit dem letzten Sommer Student bei der ZEBS. Stand heute gibt es von meiner Seite aus kaum Ansatzpunkte für Kritik – ganz im Gegenteil: die Schule hat mich von Anfang an sehr positiv überrascht. Dazu gehören zum einen die fachlich und methodisch sehr anspruchsvollen Präsenzseminare, die ausschließlich von sehr professionellen und erfahrenen Topleuten abgehalten werden. Nicht zuletzt trägt auch die weitreichende akademische Vorbildung und Erfahrung der Fellows zur hohen Qualität der Kurse bei. Was mich allerdings vor allem beeindruckt, ist die umfassende Leadership-Betreuung. Jeder Student erhält regelmäßig Feedback über seine Leistungen und Potenziale und wird konkret im Rahmen seiner persönlichen Möglichkeiten gefördert. Dabei kümmert sich die Schule im interaktiven Dialog mit den jeweiligen Projektunternehmen um das Weiterkommen der Fellows und bietet darüber hinaus Unterstützung bei der Durchführung der Projekte. Bis heute ist mir keine andere Business School bekannt, die sich derart um den persönlichen Erfolg ihrer Studenten und damit letztlich des gesamten Studiums kümmert.

    Natürlich möchte ich hiermit die Argumente der Bedenkenträger nicht wegwischen, was ich auch mit meinem Beitrag keinesfalls bezwecke - es bleibt in jedem Fall sorgfältig abzuwägen, für welche Business School man sich entscheidet. Ich hatte zu Beginn durchaus auch Zweifel, was die Qualität der Schule betrifft. Bislang hat mich das Konzept der Schule jedoch in jeder Hinsicht überzeugt. Deshalb denke ich, dass es nur eine Frage der Zeit sein dürfte, bis die Zurich Elite Business School die ihr zustehende Reputation erhält und entsprechende Informationen auch professionell und eventuell auch von offizieller Seite publiziert werden.

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    (4.2/5)   6 Votes
  21. Rei... 28.01.07 12:20

    Hallo,

    ich bin das erste Mal hier und muss schon sagen, ich bin ziemlich entsetzt über das Niveau. Glaubt ihr denn ernsthaft, ein MBA von dieser seltsamen Schule würde eurer Karriere nützen?
    Nennt mir doch mal ein renommiertes Unternehmen, das auf diesen Bluff-MBA abfährt. Und wer von der angeblichen Faculty ist denn schon tatsächlich aufgetaucht?
    Und wer soll der karriereberater sein, der die ZEBS empfiehlt?

    Reiner

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    (4.3/5)   3 Votes
  22. a_r... 19.03.07 16:40

    …schön, dass sich jemand um unsere Karrieren kümmert und gute Ratschläge gibt. Merkwürdig finde ich, dass Du die ZEBS attackierst ohne große Ahnung vom Programm zu haben. Wärst Du beim Programm, hättest Du mehr Ahnung über Unternehmen, Dozenten, die bis jetzt gelehrt haben und Coaching! Ist aber nicht der Fall und trotzdem erlaubst Du Dir den Angriff auf diesem nicht besonders ehrenvollen Niveau (Bluff-MBA etc)…der Begriff erinnert mich übrigens an den Artikel von Bärbel Schwertfeger, die Journalistin, die sich, so wie es scheint, als Ziel gesetzt hat, ZEBS zu „vernichten“...tolles Niveau!!!

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    (4.1/5)   7 Votes
  23. Lory1893 30.03.08 23:07

    Hallo, ich habe mich vor kurzem an der ZEBS
    beworben. Nachdem ich die von Euch verfassten
    Beiträge gelesen habe Frage ich mich nun ob ich
    das richtige tue. Bevor ich auf diese Forum hier
    gestossen bin, hat sich das besagte IMP
    Programm der ZEBS für mich sehr gut und
    spannend angehört. Nun zweifle ich etwas. Gibt
    es momentan Studenten der ZEBS, die mir über
    ihre Erfahrungen berichten können, und die sich
    noch im IMP befinden?

    Besten Dank

    Antworten Melden
    (4.4/5)   6 Votes
  24. ber... 18.04.08 12:43

    Mir geht es ähnlich wie Lory1893, kann mir
    jemand von den Aktiven helfen, damit ich mehr
    Informationen bekomme?

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    (4.2/5)   6 Votes
  25. big... 18.04.08 18:53

    hey berli, kann dir gerne ein paar Infos geben. Check einfach kurz deine email. Dann können wir uns austauschen.

    Antworten Melden
    (4.4/5)   6 Votes

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