es gibt auch noch fachhochschulen

fon... 06.08.02 23:01

es euch vielleicht schonmal aufgefallen, daß es in deutschland auch noch fachhochschulen gibt ? ich kann diesen Uni Köln, mannheim, eichstätt, witten-herdecke, EBS WHU kram wirklich nicht mehr sehen !!! meiner meinung nach ist das wenig informativ im Forum und viel zu einseitig auf die angeblichen " 10 top unis" ausgelegt.

  1. Suesse 08.08.02 17:15

    Du hast natürlich Recht, dass meine Aussage ziemlich pauschal war. Die Gestaltungsfreiheiten variieren von Hochschule zu Hochschule und von Studiengang zu Studiengang, das ist völlig klar. Ich konnte z.B. an der Uni die Reihenfolge und Termine meiner Prüfungen selbst bestimmen, ziemlich gut Schwerpunkte setzen und mir daneben auch noch Vorlesungen in Psychologie, Politologie usw. anhören. Bei Medizinern ist dagegen wieder alles völlig vorgegeben. Ist aber letztlich egal, wenn man mit den vorgefundenen Möglichkeiten gut leben kann und seinen Weg darin findet.

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  2. Che... 09.08.02 08:53

    Hinsichtlich Flexibilitaet muss ich jetzt dochmal die Fernuni erwaehnen.
    Die Freiheit in der Zeiteinteilung (zzgl. der Moeglichkeit eines Teilzeitstudiums, bei Berufstaetigen zB) wage ich zu behaupten ist ungeschlagen, besonders da Praesenz vor Ort so gut wie nie erforderlich ist.
    Allerdings fordert die Selbststaendigkeit ein gleichermassen hoeheres Mass an Selbstdisziplin.
    - wollt ich nur mal gesagt haben - :-

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  3. Jan... 09.08.02 10:53

    ich habe lediglich im grundstudium einen fixeren vorlesungsplan gehabt der es einem ermoeglicht hat ohne reibungsverluste moeglichst schnell ein grundwissen aufzubauen um dann im hauptstudium ebenso frei wie Uni leute aus den vorlesungen waehlen zu koennen. was ist daran so schlecht? das argument man muss ich durch den Uni-dschungel kaempfen koennen um ein besserer Absolvent zu sein finde ich selten merkwuerdig. bildet chaos denn auch? ich hab auch an der Uni studiert und fand den organisatorischen kram in akademischer hinsicht wenig fordernd und foerdernd. und sein wir doch mal ehrlich: die diskussion hier hat zwei einfach gruende: Uni Absolventen wollen sich durch fh abwertung haeufig aufwerten (ganz menschlich) und fh'ler (ich gehoer dazu) wollen ihre eigene Ausbildung nicht immer verissen sehen. (auch menschlich) Wer mag schau sich doch mal http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,208270,00.html die ist nicht als angriff auf die Uni leute gemeint, sondern einfach nur zur info. ich hab auch Uni leute lieb;-)

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  4. Suesse 09.08.02 12:24

    eben, janni, alles menschlich. du hast aber v.a. vergessen, den grabenkrieg zwischen den richtigen Juristen und diesen schmalspur-fh-Juristen zu erwähnen ;-)))
    da wird der Uni ./. fh-quatsch nämlich richtig lächerlich. auch wenn mich natürlich nichts davon abbringen wird zu sagen, dass meine Ausbildung viiiel toller ist als deine ;-)))

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  5. Che... 09.08.02 13:58

    Ich glaub aber das ist in auch ein Phaenomen bei den Juristen. Mein Bruder studiert auch Jura und was da allein Uni-intern abgeht, wenn einer mal ne bessere Note hat ... sowas kenn ich vom naturwiss. sektor ueberhaupt nicht...
    (aber ich glaub das weicht jetzt vom Thema ab)

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  6. Jan... 12.08.02 08:50

    hallo suesse,
    hast natuerlich recht, ich bon soooo schlecht;-). ne im ernst: es gibt sachen die koennt ihr ohne Frage besser und welche wo ich mir mittlerweile todsicher bin, dass wir es besser draufhaben;-). also oeff-recht hab ich null ahnung (geb ich zu) aber was z.b. vertragsgestaltung und Fragen an der schnittstelle betriebswirtschaftlicher und juristischer taetigkeit angeht haben wir nach dem Studium die nase ersteinmal vorne....(kei wunder, steht bei euch auch nicht auf dem lehrplan aetsch..). im ernst, ich hab hier im job viel mit referendaren zu tun und merke genau wo meine und ihre grenzen sind. ergaenzen tun wir uns uebruigens super:-). lernt man das turnen eigentlich auch im seminar bei euch??:-) das sollte ich bei uns mal vorschlagen. liebe gruesse janni:-)

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  7. Suesse 13.08.02 00:52

    Eben - eine gute Ergänzung, denke ich auch. Verstehe deshalb erst recht diesen sinnlosen Kleinkrieg nicht, jeder Studiengang hat seine Pluspunkte; und hier lässt sich das ganze auch wieder verallgemeinern (damit die armen BWLer auch wieder mitreden können *g*).
    [oh je, das hört sich aber heftig nach Friede Freude Eierkuchen an]

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  8. Jan... 14.08.02 07:50

    welch harmonie *schwelg*......;-) war mal ein vergnuegen eine volljuristin zu treffen die hier mit mir einer meinung ist. ich hab die vorurteile echt satt. ich wuerde ja auch immer spaeter einen volljuristen anstellen...hahahah;-) ne im ernst, danke fuer deinen zustimmung.:-)

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  9. fon... 09.08.02 18:17

    hallo leute,
    danke ersteinmal für eure rege anteilnahme. nun möchte auf die vielen antworten gerne auch meine meinung dazu äußern. als banking and Finance Student der fh Köln und bankausbildung und sechsjähriger berufserfahrung im assetmanagement ( vermögensverwaltung aktien ) habe ich schon so meine Erfahrungen gemacht. erstaunlich fand ich nur, daß meine vorgesetzten ( aktien fondsmanager ) bei an der Uni Köln studiert haben. nun stellt sich mir die Frage, ob man nicht doch als zukünftiger fh Absolvent nicht eben so gute chancen auf einen jobeinstieg hat. ich denke, meine chancen sehen aufgrund meiner bankausbildung und sechsjährigen berufserfahrung im wertpapiergeschäft besser aus als im durchschnitt. ich denke aber auch an andere Absolventen von fhs, welche sich auch beruflich entwickeln wollen. ich selbst mache mir auch etwas sorgen, daß ich ich vielleicht mit einem fh diplom auch nicht so anerkannt werde, was bei ärgerlich wäre, da ich meinen job für das Studium aufgegeben habe. sei es drum, vielleicht habt ihr Erfahrung zu solchem thema und könnt was dazu schreiben. im endeffekt fände ich sowieso ein einheitliches universitätssystem wie in manch anderen ländern viel besser.
    schreibt also mal

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  10. Che... 09.08.02 20:38

    was ein einheitliches Hochschulsystem angeht, muss ich widersprechen. Meiner Meinung nach sind verschiedene Bildungswege von Vorteil. Wenn man einen Job anstrebt, der praxisorientierter ist, nimmt das FH Studium usw.
    Ich glaube, die Praeferenzen der Arbeitgeber fuer verschiedene Jobs lassen sich ueberall in Erfahrung bringen.

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  11. Suesse 11.08.02 12:41

    Sehe ich ebenso. Immerhin erweitert das die Studienmöglichkeiten enorm (ok, es könnte auch übersichtlicher sein...) und eröffnet auch Menschen mit Fachabi den Weg an die Hochschule (auch wenn die ja nicht wirklich zählen, nicht, macb3th? *g*).

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  12. mac... 11.08.02 14:59

    Quatsch mit Sosse, Darling.
    Ich habe doch dargelegt, dass es fuer einige Leute mit praktischer Veranlagung respektive einseitiger Begabung foerderlicher ist, an eine Fachhochschule zu gehen. Und so meinte ich das auch. Auf der anderen Seite stehe ich weiterhin dazu, dass das Abitur erste Wahl ist.

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  13. Suesse 13.08.02 13:46

    Mag sein, dass Abi für dich erste Wahl ist (und wie schön, dass du es jetzt auch hast). Aber eben nicht für den kompletten Rest der Menschheit. Das sollte jede(r) für sich entscheiden können, so wie es zur individuellen Lebenslage am besten passt.

    Äh... es gibt auch noch anderes als Hochschul(aus)bildung, und zum Glück in sehr vielfältiger Weise. Akademische Borniertheit ist hier ziemlich fehl am Platze! Nebenbei: Auch an der Uni wirst du (trotz einiger Möglichkeiten des Studium generale) primär einseitig in deinem Studienfach (aus)gebildet, egal in welchem Studiengang. Insofern hat dein statement zur FHs und einseitiger Begabung nicht sehr viel Substanz.

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  14. mac... 13.08.02 15:52

    Wir reden hier nicht ueber mich. Vielmehr reden wir von einem Land, das wir alle gut kennen: In Deutschland ist Abitur Standard geworden, indem die meisten Eltern ihre Kinder a limine auf das Gymnasium schicken. Wir sind also selbst schuld daran, wenn das Abitur zur Messlatte fuer den Berufseinstieg geworden ist.
    Natuerlich moechte ich nichts und niemandem seine individuelle Freiheit / Freizuegigkeit nehmen, mit welcher Begruendung auch ? Es gibt viele Menschen, die sich schon recht frueh fuer eine praktische Ausbildung nach der zehnten Klasse entscheiden und daraufhin ihren Beruf mit hoechster Qualifikation meistern. Doch man muss hier beachten, dass jemand mit Abitur diese Arbeit mit Bestimmtheit nicht besser gemacht haette.
    Da aber auf squeaker.net zumeist Wirtschaftswissenschaftler aufeinandertreffen (nichts gegen Jura ;-), gilt es, sich die Frage zu stellen, wer am geeignetesten fuer Jobs auf diesem vielseitigen Gebiet ist. Und da bildet eine Hochschulausbildung, fuer die das Abitur notwendige Bedingung ist, das beste Fundament.

    Zur Aufrechterhaltung des Horizonts: Fuer die ist jeder selbst verantwortlich. Und das duerfte doch ganz klar mit Deinem Ansatz einhergehen, dass jeder seine eigenen Anlagen zu verfolgen hat, den ich auch unterstuetze.

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  15. Jan... 19.08.02 08:34

    koennte es moeglich sein, dass hier der autor ein recht hohes mass an einseitigkeit aufweist? naemlich der begabung sich auf dem angeblichen elitekissen zu raekeln?

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  16. mac... 20.08.02 13:57

    Habe ich etwas verpasst ?
    Ist es einseitig, wenn man die pandeutsche Bildungslandschaft nimmt und das Bildungsniveau anhand des empirisch erwiesenen Mittels eicht ? Und Abitur ist mittlerweile klares Mittel geworden - bin ich jetzt dafuer zu beschuldigen ?

    Ich habe des weiteren Motivationen zum Gang auf die FHs dargelegt, die ich MIR SELBST erschliessen kann. Wenn die von mir angefuehrten Denkanstoesse fuer Dich nicht ausreichend sind, dann ergaenze sie und somit meinen Horizont. Ich habe keine einzige FH degradiert, nur gesagt, dass man an Fachhochschulen oftmals Leute antrifft, denen die Praxis eher liegt respektive die eine wissenschaftliche Methodik nicht anderen Methoden vorziehen wuerden.

    Ist das ein Verbrechen ? Vielmehr halte ich es fuer traurig, dass Du dumm provozieren musst, nur weil Wirtschaftsjura an Fachhochschulen und nicht wirklich an Universitaeten (zumindest nicht zum Einstieg) betreiben kannst. Dafuer brauchst Du Dich nicht zu rechtfertigen, indem Du andere Leute als engstirnige Moechtegerneliteschueler mit Scheuklappen bezeichnest, die durchaus - und so sehe ich das fuer mich - ein konkretes und NICHT abwertendes Bild von Fachhochschulen haben. Und wenn Du meinen Begriff der "einseitgen Begabung" als Beleidigung (anderer) auffasst, dann zeige mir die Generalisten Deutschlands, die nicht nur in den Hochglanzbroschueren stehen (auch in denen meiner Hochschule, wie ich zugebe !).

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  17. Anonym 20.08.02 17:23

    @ janni

    der satz gefaellt mir. darf ich dich zitieren?

    ich bin eigentlich macbeth meinung, aber mit dem satz kannst du echt jeden studenten einer privaten einrichtung ohne weiters auf die palme bringen *Respekt* - ob solche beleidungen jedoch auf squeaker gehoeren ist die andere Frage

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  18. Jan... 22.08.02 09:16

    sicherlich darfst du mich zitieren:-)

    aber ohje: wie kann man sich denn so leicht angegriffen fuehlen. sei doch einfach mal tolerant, sei davon ueberzeugt was du tust ohne dabei andere auf ihre "respektive einseitige begabung" zu verweisen (ganz ehrlich finde ich dein stil sehr anstrengend zu lesen, moechtest du verhindern dass ihn fh'ler verstehen?;-) und das habe ich nun wirklich niemals geschrieben: "engstirnige Moechtegerneliteschueler mit Scheuklappen bezeichnest" . wenn du mir antwortest sei so fair und bleib bei der wahrheit. mein eintrag war ein wenig ironisch gemeint und sollte dich necken, viellicht auch provozieren. die diskussion in diesem Forum ist doch schon seit langen vollkommen aus der bahn geraten und bedient nur noch vorurteile und standesdenken. ich denke dass es keinesfalls eine beleidigung war, ich empfinde deine beitraege ( so schoen wie sie auch geschrieben sind) ebenfalls als eine permanenet herabwuerdigung. unter dem deckmantel einer vollmundig formulierten sachlichkeit teilst du herbe gegen jene aus, die nicht auf deine elite Uni gehen. ich halte mich fuer sehr tolerant und offen fuer andere meinungen aber hier jetzt den verletzten zu spielen ist wirklich ausserst albern. schoenen gruss

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  19. Jan... 22.08.02 09:22

    ausserdem habe ich nie gegen das abitur gewettert (habe schliesslich auch eins und ein gutes dazu), dass es wirtschafstrecht an fh's gibt ist vollkommen ok ich weiss gar nicht wie du darauf kommst das das ein problem ist. und wegen der beleidigung; ich glaube du hast sogar mal deine antwort auf einen eintrag mit "quatsch mit sosse" begonnen" was selbstversatendlich von einem hohen mass an Respekt und sachlichkeit fuer den zuvor beitragenden zeugt:-)))). noch nen gruss;-)

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  20. mac... 22.08.02 12:28

    Zur Info: Janni und ich haben das VIA QM geklaert, da diese Diskussion inmitten all der Sophistik langsam ihren Sinn verliert und nicht mehr das Thema diskutiert, welches am Anfang vorgeschlagen worden ist.

    Soviel Diplomatie muss sein ;-)

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  21. Jan... 26.08.02 04:42

    schliesse mich hiermit meinem vorredner an. der kleine dispute kann hiermit als beigelegt angesehen werden. diplomatische gruesse aus hong kong

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  22. Anonym 27.08.02 09:12

    Sorry Janni,
    war wohl nicht mein Tag, als ich meinen letzten Kommentar geschrieben habe...

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  23. Jan... 28.08.02 12:38

    vergessen,verzeihn *sing*:-)
    Gruss Jan

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