Alkohol nützt der Karriere

Anonym 09.07.02 22:27

Kanadische Studie belegt: Alkohol nützt Karriere

Die Neuigkeit klingt kurios, stützt sich aber auf eine seriöse Studie: Wer regelmäßig Alkohol trinkt, verdient besser. Das meldet Der Spiegel, der sich auf eine Untersuchung des kanadischen Universitätsprofessors Christopher Auld stützt.


Sie ergab, dass moderate Trinker über ein zehn Prozent höheres Einkommen verfügen als Arbeitnehmer, die nicht trinken. Sogar starke Trinker verdienen sechs Prozent mehr als Abstinenzler. Aus der Studie über die Trinkgewohnheiten von fast 4000 Männern zwischen 25 und 59 Jahren ging hervor, dass ein geselliger Abend mit den Kollegen den Kontakt untereinander - und zum Chef - verbessert. Soziale Kontakte mit Alkohol führen demnach zu einem höheren Einkommen - na denn Prost!
Übrigens: Das Einkommen von Rauchern liegt bis zu 22 Prozent unter dem Durchschnitt.

(gefunden im Karriereführer)

Ich hab´s ja immer gewusst. Was denkt ihr?

Prost,

Stefan

  1. ges... 09.07.02 22:49

    Nun, die sozialen Kontakte sollen es sein? Es bleibt fraglich, wie sich Alkohol auf selbige auswirkt, wenn man auf jeder Veranstaltung nach wenigen Stunden ein wenig schwankend den Gesprächspartner doppelt sieht (habs probiert..)

    Insgesamt erstaunlich: denn der Erholungseffekt des alkoholisierten Schlafes ist weit niedriger als der normale. Für die Leistungsfähigkeit und damit auch für die Karriere eigentlich ein Hemmschuh.

    Kann sich also eigentlich wieder einmal nur um den Fall 'in Massen' handeln. Nur: in Massen und Alkohol schliessen sich irgenwie aus :-)

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  2. meydo 10.07.02 02:52

    naja, man sollte natürlich schon einschätzen können inwieweit die potentiellen gesprächspartner mitgemacht haben :)

    das sollte aber nicht so schwer sein.

    meine meinung ist, dass kaum etwas so verbindet wie ein gemeinsamer saufabend!!! (wobei man es nicht übertreiben sollte, um nicht als alki zu gelten.)

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  3. dro... 10.07.02 08:45

    ja philipp, wenn du natürlich "in Massen" mit "Doppel-ss" schreibst, dann kann man sich tatsächlich nach dem für die Karriere erträglichen Zusammenhang einen solchen Abends Fragen. Also, aus meiner subjektiven Sicht scheint durchaus glaubhaft, daß ein völliger Asket (trotz der zweifellos großen Bandbreite auch "derer" Charaktereigenschaften) i.d.R. mehr Schwierigkeiten haben "könnte", ein "innigeres" Verhältnis zu Personen aufzubauen, die dann Einfluss auf die Höhe der Vergütung haben.

    Die Praxis spricht aber doch eine andere Sprache. Trotz all dieser "anstrengenden" Abende im "Ding" kann ich mich nicht erinnern, am nächsten Tag eine Gehaltserhöhung erhalten zu haben ...-:))))

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  4. dos... 10.07.02 07:12

    An dieser Aussage mag ein wenig Warheit dran sein, fraglich ist nur wieviel Alkohol der Karriere einträglich ist. Bei jedem Betriebsfest oder Abenden mit Kollegen ziemlich betrunken zu sein ist der Karriere vermutlich nicht dienlich. Die sozialen Kontakte ändern sich schon, wenn man mal 'ne Nacht gemeinsam durchzecht hat. Wiedermal wird die Warheit in der Mitte liegen. Ob allerdings das Einkommen von Rauchern mit 22 Prozent unter dem Durchschnitt liegt möchte ich bezweifeln.

    Gruss
    Peter

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  5. dro... 10.07.02 08:51

    nu muss ich aber auch jeden Beitrag kommentieren. Erstmal einen guten Morgen Peter. Bezüglich des Rauchens kann ich mir vorstellen, dass Rauchen doch erheblich stärker mit Disziplinlosigkeit assoziiert wird als das "gelegentliche", gesellschaftlich auch noch mehr "geforderte" Mittrinken eines Glases, und sei es bei einem Empfang oder Ähnlichem. Ist das so, so wäre das Rauchen doch zumindest ein "stärkeres Indiz" mangelnder Disziplin. Und diese Charaktereigenschaft wird sich natürlich auch im Berufsleben und dem Streben nach Erfolg und höherer Vergütung äußern.

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  6. dos... 11.07.02 07:09

    Guten morgen Nils,du schreibst das Rauchen wohl erheblich stärker mit Disziplinlosigkeit assoziert wird als das "gelegentliche" Trinken. Das sehe ich nicht so,dann müssten einige Top Manager nicht in Ihrem berufl. Werdegang Erfolg gehabt haben. Ich bin zwar selber Nichtraucher, jedoch sehe ich wieder einen Trend hin zum Rauchen und hier fällt es nicht so auf wenn man nicht raucht, wenn dagegen man dem Gesellschaftlichen Druck wiedersteht und jeglichen Alkohol auf Empfängen, Feiern ablehnt wird man doch häufig als Spielverderber dargestellt.

    Gruss
    Peter

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  7. Sunny23 10.07.02 20:05

    seh ich genau so. ob das einkommen von rauchern mit 22% tatsächlich unter dem Durchschnitt liegt, lässt sich wohl kaum wirklich beantworten. Ich für meinen Teil kann nur sagen das ich Raucher bin, aber trotzdem nicht weniger verdiene als meine kollegen..

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  8. Anonym 10.07.02 09:18

    Und was ist mit rauchenden Trinkern? Meistens raucht ein Alkoholiker auch, heben sich dann die Prozente auf? Ich kenne keinen Trinker, der nicht irgendwann im Leben einen beruflichen Absturz erlebt hat, meistens endgültig und auch Harald Juhnke ist nicht unbedingt ein Vorbild.
    Na denn prost!!

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  9. Sunny23 10.07.02 20:09

    wie wahr, wie wahr! ;) Prost!

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  10. Glo... 10.07.02 11:09

    Naja, also ich denke das abendliche Miteinander bei dem ein oder anderen Gläschen ok, aber wenn man hier von starken Trinker spricht, die mehr verdienen, dann hat sich da wohl jmd gehörig vertan - oder sind diese Kameraden wirklich so leistungsfähig? Und vor allem der Titel des Artikels ist ja nun wirklich mehr als ein Schenkelklopfer ...

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  11. Sunny23 10.07.02 20:02

    also ich kann mich dem nur anschliesen. Habe selbst einmal die Erfahrung gemacht das zuviel Alkohol auf keinen fall nützlich ist! Eine frühere Kollegin von mir hat regelmässig Alkohol während der arbeit konsumiert, und von Leistung war danach nicht mehr die Rede.. wie auch immer, viel halte ich davon jedenfalls nicht. Ob nützlich oder nicht, viele grüsse *S

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  12. Mona 11.07.02 13:38

    Letztendlich geht es dann um die Frage, Alkohol in "Maßen" oder in "Massen"....
    Tja, und die richtige Antwort kennen wir eh alle.
    Wer kann schon einem Gläschen Wein ab und an widerstehen? ;-)
    Das soll ja sogar gut fürs Herz sein..dann kann sich dies ja auch für "gestresste Manager" nur positiv auswirken...

    Und in "Massen" dann nur ab und an am Weekend mit einer Erhoungspause am Sonntag..wer kennt das nicht?...

    ok, jeder muss selbst wissen,was für ihn gut ist.

    Ich als NR weiß es!

    Außerdem sprach Stefan oben von "moderaten Trinkern"...dann kann ich mir das Ergebnis der Studie gut vorstellen...

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  13. meydo 11.07.02 18:51

    das mit den rauchern kann ich nachvollziehen. wenn man sich überlegt wie viele extra pausen raucher einlegen, dann kann es schon sein, dass es sich in der gesamtheit bzw. in der gesamten produktivität der raucher niederschlägt.

    p.s. ich als nichtraucher würde lieber einen nichtraucher einstellen und ihm mehr Gehalt zahlen; dafür würde mich der qualm nicht stören, es würde einen sreitpunkt weniger unter den angestellten geben und die langfristigen krankheitserscheinungen von rauchern würden meinem Unternehmen nicht schaden.

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  14. Glo... 12.07.02 11:05

    Wieso soll ein nichtraucher mehr Gehalt bekommen? Wieso Streitpkt? Gibt es nicht mittlerweile in jeden U Raucherzonen?Krankheitserscheinungen - dann zeig mir doch mal eine Statistik, wo U besser performen, weil Sie mehr Nichtraucher als MA haben ...

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  15. rap... 12.07.02 07:50

    Hmm, hört sich zwar interessant an,, wenn hier allerdings von "Gesellschaft" gesprochen wird und von der "gesellschaftlichen Anerkennung", so sollte man, meiner Meinung nach, auch beachten, dass die gesellschaftlichen Werke von Land zu Land unterschiedlich sind.

    Ich denke nicht, dass eine kanadische Arbeit mit Bezügen auf gesellschaftliche Werte, direkt nach Deutschland übertragen werden kann.

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  16. runaway 14.07.02 23:49

    wenn's danach ginge, säße ich mit so vielen anderen irgendwo oben auf der Karriereleiter; statt dessen quäle ich mich mit einem leichten Bierbauch herum..

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  17. old... 24.12.02 10:28

    Ich glaube nur den Statistiken ich selbst manipuliert habe

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  18. Soe... 20.01.03 15:26

    Wie sagt der Prof immer so schön: "Von Korrelation kann man nicht auf Kausalität schliessen"
    Das Alkohol trinken sich in irgendeiner Weise positiv auf das Einkommen auswirkt ist völliger Schwachsinn. Vielmehr wird es einen Grund für diese Korrelation "dahinter" geben.

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