Alle Monate wieder...

limbo 15.10.02 18:20

Hi,
was wollen uns die Firmen damit signalisieren, wenn sie eine Stelle über Monate unverändert wieder und wieder in den einschlägigen Online Jobbörsen platzieren?
Ich rede jetzt nicht von den Hochspezialisierten Positionen für z.B. R&D sondern Stellen von echt recht einfachen Mitarbeitern ...
War einfach keiner dabei, der für ne Mark Achzig 24Stunden rund um die Uhr knechten wollte oder woran könnte es liegen?
Will man einfach nur die Marktlage checken und die Anzahl der eingehenden Bewerbungen zählen?

Bye

Limbo

  1. DaH... 15.10.02 19:17

    Nein, ich persönlich habe die Erfahrung gemacht, dass die Firmen sich sehr über die meisten Bewerber ärgern.

    Viele haben nicht eine der Verraussetzungen, die in der Anzeige gefordert werden und melden sich trotzdem auf die Anzeigen.

    Und wenn man sich vorher ein festes Ziel setzt, oder vielleicht eine Person im Kopf hat, die ideal für die Stelle ist... na ja... dann passiert sowas.

    Oder was ich mir noch gut vorstellen kann, die Firmen brauchen für die Stelle nicht unbedingt jemanden und suchen wirklich die optimale Besetzung!

    gruß
    alex
    http://go.to/fling

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  2. meydo 15.10.02 21:51

    ...oder sie haben jemanden den sie los werden wollen und warten auf einen besseren... ;)

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  3. limbo 16.10.02 03:25

    Hi,
    optimale Besetzung, oder checken einfach, was zur Zeit am Markt ist,
    sog. job-trawling
    mit nem grobmaschigen Netz ;-)

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  4. Glo... 15.10.02 22:29

    Sie finden einfach nicht den geeigneten Kandidaten! Wo steckt die Frage? Ist das so ungewöhnlich?

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  5. limbo 16.10.02 03:17

    Hi,
    es ist zur Zeit ja nicht so, als würde gerade im IT Bereich Mangel an
    qualifizierten Leuten herrschen,
    wie noch vor ein paar Monaten ;-)
    und trotzdem sieht man dann Stellen,
    mit recht standardisierten Ansprüchen immer wieder.
    Ich fand es nur eine recht interessante Beobachtung...
    Leider wird man es nie erfahren.
    Der geeignete Kandidat?
    Wie definiert man den?
    Ich glaube das gerade an dieser Stelle
    der Anspruch und das Machbare krass auseinanderklaffen.
    Einerseits werden gewisse Standards gefordert, andererseits ist man aber
    (gerade in dem aktuellen Umfeld) nicht bereit, auf entsprechende Gehaltsforderungen einzugehen, frei nach dem Motto, es gibt gerade so viele Arbeitslose ... da findet sich schon einer
    der in den sauren Apfel beissen wird. Warum auch immer...

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  6. dos... 16.10.02 08:32

    Ich denke das Unternernehmen nicht die geeigneten Kandidaten finden.
    Sicherlich gibt es sehr viele Arbeitslose, jedoch häufig keine Hochqualifizierten Leute.
    In einigen Gesprächen innerhalb unseres Unternehmens ist dies auch zum Ausdruck gekommen, das viele Bewerber die Stellenbeschreibung nicht durchlesen, sonden sich einfach Bewerben.

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  7. limbo 16.10.02 19:09

    Hi,
    stellt sich die Frage, ob in diesem Umfeld auch die hochqualifizierten Leute dem Risiko eines Jobwechsels aussetzen - ich glaube eher nicht ;-)
    Der Spatz in der Hand (aktueller Job mit schlechter Kohle, tausend Überstunden usw. wird ertragen, aus Schiss man wird gekündigt)
    ist besser als die Taube auf dem Dach (Cooles Jobangebot mit mehr Kohle, besseren Aufstiegschancen und netten Kollegen - was sich durch eine noch schlechtere wirtschaftliche Entwicklung auch alles in Luft auflösen könnte...)

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  8. dos... 17.10.02 08:34

    Klar ist der Spatz in der Hand besser als gar kein Job.
    Nimm Ish (Kabelnetzbetreiber NRW) die haben offensichtlich ohne wirtschaftl. Weitsicht neue Mitarbeiter rekrutiert um diese dann wieder zu entlassen nachdem klar war das man weit hinter den gesteckten Zielen bleibt.

    Ohne jetzt die QSC zubeweihräuchern, aber man seitens des Vorstandes schon sehr früh ein massvolles Mitarbeiter Waschtum verordnet, z.B. das man geplante Stellen nicht besetzt hat.

    Beide Beispiele zeigen, das es einerseits schwer ist die verfügbaren Fachkräfte zurekrutieren, da diese in Job's gebunden sind und auch keine Veranlassung sehen diesen zuwechseln. Andereseits durch etliche Insolvenzen oder Entlassungen wiederum Fachkräfte auf dem Markt verfügbar sind.

    Ich kann mir nur Vorstellen, das die Stellenbeschreibungen zu speziell sind und diese deshalb lange Zeit vakant sind, oder aber das Unternehmen nicht bereit sind ein hohes Gehalt zuzahlen.

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  9. fhm... 22.11.02 12:58

    Von einigen Unternehmen weiss ich aus direkter Quelle (MA Personalabt.), dass sie Stellenanzeigen als Marketinginstrument zur Imagepflege und Aufrechterhaltung der Awareness bei potentiellen Mitarbeitern einsetzen. Die eingehenden Bewerbungen werden nach zwei bis drei Wochen ohne eingehendere Prüfung zurückgeschickt.

    Man will halt noch im "Mindset" sein, wenn die Lage wieder etwas besser wird... und diese Art von Online-Werbung kostet ja fast nichts...

    Bei einigen grösseren Unternehmen ist dies auch in Zeitungen zu beobachten - vor allem bei Jobs im BWL-Bereich kann ich mir nicht vorstellen, dass kein passender Bewerber dabei war.

    Ich persönlich finde das schon eine etwas unfaire Masche, aber Unternehmen können sich halt zur Zeit sowas erlauben...

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