Analyst bei Roland Berger

psychoaki 03.07.08 16:08

Hallo,
ich habe mich vor kurzem bei Roland Berger als Analyst in der Öl- und Chemiebranche beworben und heute per Telefonat die Einladung zu einem Interview erhalten. Gleichzeitig wurde mir auch die Stelle als Consultant angeboten, da ich "hervorragend qualifiziert" sei. Nun habe ich 3 Fragen: Weiß jemand wie das Interview, also der gesamte Recruiting Day für den Job als Analyst (Researcher) abläuft? Evtl analog zu dem eines Consultants? Zweitens: erhält man als Analyst auch einen Jahresbonus wie als Consultant? Und als letztes: was meint Ihr, was ich bei möglichen Gehaltsverhandlungen vorschlagen/verlangen kann? Wie gesagt, ich werde mit Auszeichnung in der Chemie promovieren und habe auch sonst einige Auszeichnungen, Preise und Stipendien. Allerdings habe ich überhaupt keinen wirtschaftlichen Hintergrund.
Ich hoffe, dass mir jemand helfen kann!

  1. glitz 04.07.08 05:39

    ich weiß das nur vom hörensagen (und den reports hier), aber ohne BWL-hintergrund könnten die interviews bei rbsc sehr holprig werden!

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  2. Kristata 04.07.08 09:49

    keine Panik - als Analyst bist Du die Laborrate die Infos aufbereiten darf. Consultants behandeln dich von oben herab, weil sie den gleichen Mist beim Kunden vor Ort machen dürfen. Wenn schon Beratung dann bitte vor Ort beim Vorstand des Unternehmens - vielleicht kannst Du schon nach 2-3 Jahren für 200-300k zum Kunden wechseln und brauchst nie wieder googeln und Charts malen!

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  3. Wing111 04.07.08 11:25

    Ja klar nach 2-3 Jahren bekommst du auch gleich beim Kunden 200-300k. Traeum Weiter!

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  4. Kristata 04.07.08 17:17

    Dümmerchen! Natürlich, nur wenn Du dich gut vordrängelst, mit einem der Vorstände gut kannst und mit ihm in die Sauna gehst!

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  5. Neuling123 04.07.08 10:04

    ola,

    leider kann ich nicht sagen, wie das Interview für den analyst ablaufen wird. aber ich bin auch ein "exot" ohne BWL kenntnisse und habe mich für einen Praktikum beworben, obwohl RB mir einen Interview für eine Consulting stelle angboten hat. so fern aus hören uns sagen und aus meine Erfahrung heraus würde ich die Bücher, die in dem Forum angeboten werden, genau durchlesen. (squeaker Buch ist gut) ich hatte das Interview mit 2 ph.d. physiker und 1 bwler. die inhalte waren aus der wirtschaft, die du ohne weiteres durch das Buch und viel zeitung lesen, ("economist paar wochen vorher lesen hilft da ungemein) ausbügeln kannst.
    aber worüber ich mir mehr gedanken machen würde ist, ist der stress und viele arbeitsstunden, also all die nachteile, die dieser job mit sich bringt.

    cheers

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  6. psychoaki 04.07.08 13:29

    Es hört sich ja teilweise so an als seid Ihr relativ negativ gestimmt, was den Beruf als Analysten angeht. Ist das so?

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  7. jojobrain84 04.07.08 18:45

    Kurze Frage: Meinst Du mit "Analyst" die auch auf der Website von RBSC ausgeschriebene Position "Branchenanalyst in der Chemie- und Ölindustrie"?

    Daneben gibt es bei RBSC nämlich auch noch die Position "Consulting Analyst" - welche allerdings ausschließlich für Absolventen von Bachelor-Studiengängen Sinn macht.

    Wenn Du Dich für ersteres beworben hast, dann handelt es sich dabei um eine Position im Support-Bereich, d.h. Du bist die meiste Zeit an einem Standort (Düsseldorf) und berätst direkt keine Unternehmen, sondern machst Research für die Berater, führst Studien durch und bereitest Unterlagen vor / verifizierst Daten.

    Ich kenne das Anforderungsprofil für diesen Research-Analyst nicht, doch wundere ich mich, dass Du Dich als promovierter Chemiker dafür bewirbst, da Du als Consultant bei RBSC deutlich mehr verdienen dürftest (65.000+ EUR netto).

    Allerdings haben die Positionen im Support-Bereich und die im Berater-Bereich deutlich unterschiedliche Anforderungen, sodass auch die Auswahltage vermutlich anders gestaltet sind. Hierzu sollten Dir allerdings die Recruiter von RBSC detailliert Auskunf geben können - ruf sie doch einfach diesbezüglich mal an. Und lass Dir nochmal genau die Jobprofile Research Analyst vs. Consultant erläutern - ich könnte mir (allein von Deinem Profil als promovierter Chemiker ausgehend) vorstellen, dass der Consultant Job eventuell spannender / attraktiver / mit mehr Entwicklungsmöglichkeiten verbunden ist als der Research Analyst.

    Aber ist natürlich nur eine Vermutung...

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  8. psychoaki 04.07.08 23:32

    Danke für die schnellen Antworten. Bei der Position handelt es sich tatsächlich um die ausgeschriebene Position "Branchenanalyst in der Chemie- und Ölindustrie". Wie gesagt, ich wurde direkt angerufen und gefragt, ob ich nicht lieber als Consultant anfangen möchte (aufgrund der Qualifikation, usw.). Mich schreckt allerdings der Consultant Job (noch) etwas ab, da man sicher 4 Tage nicht zuhause ist, keine Freizeit und somit wohl auch kein Privatleben hat. Das Intersse an dem Beruf (beiden) liegt schon vor. Und Finanzielle Punkte spielen natürlich auch schon eine gewisse Rolle: Könnt Ihr abschätzen was man wohl als "Branchenanalyst in der Chemie- und Ölindustrie" verdient? dabei wurde mir auch gesagt, dass ich wohl den Einstieg als Junior-Researcher aufgrund meiner Promotion überspringen könnte.

    Weiß jemand Näheres?

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  9. psychoaki 07.07.08 12:47

    Danke für die schnellen Antworten. Bei der Position handelt es sich tatsächlich um die ausgeschriebene Position "Branchenanalyst in der Chemie- und Ölindustrie". Wie gesagt, ich wurde direkt angerufen und gefragt, ob ich nicht lieber als Consultant anfangen möchte (aufgrund der Qualifikation, usw.). Mich schreckt allerdings der Consultant Job (noch) etwas ab, da man sicher 4 Tage nicht zuhause ist, keine Freizeit und somit wohl auch kein Privatleben hat. Das Intersse an dem Beruf (beiden) liegt schon vor. Und Finanzielle Punkte spielen natürlich auch schon eine gewisse Rolle: Könnt Ihr abschätzen was man wohl als "Branchenanalyst in der Chemie- und Ölindustrie" verdient? dabei wurde mir auch gesagt, dass ich wohl den Einstieg als Junior-Researcher aufgrund meiner Promotion überspringen könnte.

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