Arbeitsproben zur Bewerbung?

Anonym 04.08.01 15:26

Hallo!

Hat jemand Erfahrungen damit Arbeitsproben aus dem Studium (z.B. Präsentationen, Diplomarbeit etc.) auf CD zu brennen und der Bewerbung beizufügen? Wurde dies in den persönlichen Gesprächen dann angesprochen? Macht es auch sinn bei großen (konservativen) Unternehmen, oder würde eine solche CD dort nur "zur Seite gelegt" ?

Wär toll wenn jemand hierzu seine Erfahrungen kundtun würde. Danke

Achim

  1. wavewoman 04.08.01 15:58

    Ich habe eine Präsentation meines Werdegangs auf CD gebrannt (ca. 5 Min.) und der Bewerbung beigefügt (das ist ja quasi auch eine Arbeitsprobe).
    Ca. 70% der Reaktionen waren positiv, dem Rest war es wohl egal.

    Ich denke, daß es eher positiv aufgenommen wird und nicht oder nur selten schadet - allerdings sollte der Inhalt einer solchen Arbeitsprobe ansprechend und nicht zu lang sein sowie einen aktuellen Bezug zur gewünschten Stelle haben. Und es steckt einiges an Arbeit drin...

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  2. Anonym 04.08.01 16:14

    70 % ist doch schon mal ne Menge. Dafür lohnt sich die Arbeit denke ich.

    Danke!

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  3. TOM... 23.10.01 00:45

    Arbeitsproben sind eine sehr sinnige Sache.

    Die erste Arbeitsprobe jedoch, die man einsendet ist die Bewerbung.

    Diese Unterlagen müssen überzeugen. Erst dann wird sich der Entscheider weitere Unterlagen ansehen.

    Wenn Du eine Arbeitsprobe einsenden willst, so verschaffe Dir Antworten auf die folgende Fragen:

    1) Welche Themen, in welchem Umfang sende ich ein?
    Die AP soll nicht zu lang sind (Abstract beifügen) und bestimmte Schlüsselkompetenzen betonen.
    Stell Dir einfach vor, ein Personalsachbearbeiter hat z.T. 30 Bewerbungen pro Tag auf seinem Schreibtisch: Wenn alle Bewerber umfassende Arbeitproben einsenden, kann er Urlaub, Krankheit und Feiertag aus seinem Kalender streichen. :-)

    2) Ist der Entscheider an dieser Arbeitsprobe interessiert?

    3) In welchem Format sende ich die Arbeitsprobe ein?
    Ein PC mit CD-Laufwerk gehört nicht gerade zur Standardausstattung eines jeden Personalbüros. So kann eine Diskette oder die Papier-Version zuweilen mehr bringen.

    Am besten man klärt diese Details in einem netten Telefonat mit dem zuständigen Sachbearbeiter.
    Mit dem sollte man sowieso sprechen bevor man Unterlagen einsendet!
    Gruß
    TOM

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