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enn... 21.09.07 11:49

Hi squeaker,

kurze Frage: Kann man bei BCG, MCK oder Bain sich die Projkte/Fachrichtugn am Anfang mit aussuchen.
Oder wird man einfach auf irgendwas eingeteilt...
Ich sehe da so ein bischen das Problem, dass man vielleicht in Richtung "gedrängt" werden kann, weil nach dem 2 Projekt man dann ja schon ein halber Experte in diesem Bereich ist. (auch wenn man lieber woanders arbeiten würde)

Wie ist eure (ehrliche) Erfahrung damit?

ENNO

  1. Ertan_Ongun 21.09.07 12:51

    ein halber experte nach zwei projekten??? du hast dann immer noch keine Ahnung, und das weiß auch der Klient ab Projektleiter hast du ein bisschen Ahnung.

    Ansonsten, wirst du eher gestaffed wie die wollen. Deine Wünsche sind zweit oder drittrangig.

    Gruss,

    Ertan Ongun

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  2. Ertan_Ongun 21.09.07 12:52

    Und vielleicht gibst auch mal mehr auf deinem Profil von dir Preis. Das ist hier kein Selbstbedienungsladen oder eine Auskunft.

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  3. enn... 21.09.07 14:17

    BLW mit Schwerpunkt Controlling/Finanzen

    Möchte halt nur nicht so gerne im ProWi Bereich enden... ;-)

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  4. enn... 21.09.07 14:30

    Aber Danke für die interessante Info...
    Du siehst also nicht die Gefahr, dass man wider Willen in eine andere Richtung gedrückt wird?

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  5. enn... 21.09.07 14:31

    Oder kann jemand vielleicht man schreiben wie die Entwicklung bei MCK/BCG/Bain von statten geht?

    Wäre klasse!

    Danke

    Enno

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  6. chrroesch 26.09.07 16:46

    Bei McK darf man sich seine Projekte selbst aussuchen, wobei man die Projekte bei den anderen UBs zugeteilt bekommt.

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  7. homofaber 27.09.07 10:59

    Hallo Enno,

    meines Wissen ist Berger die einzige größere UB, bei der die Berater von Anfang an einem Bestimmten Industrie- oder Funktionsbereich zugeordnet sind, so dass man weiß welche Art von Projekten einen in etwa erwarten, bei allen anderen (McK bin ich mir nicht ganz sicher) landet man erst mal in einem großen "Topf" aus dem sich dann alle bedienen, d.h. man hat nur sehr wenig Einfluss darauf wo man landet, so dass man z.B. plötzlich "Experte" für Finanzdienstleistungen ist, obwohl man sich eigentlich für die Automobilindustrie begeistert. Man kann natürlich Wünsche äußern, aber das hängt natürlich immer von der aktuellen Projektlage ab, inwieweit diese erfüllbar sind. Das heißt man sollte sich bei der Wahl des Arbeitgebers auch ansehen in welchen Branchen die besonders stark oder schwach sind – so machen z.B. BCG und Bain einen sehr großen Anteil ihres Umsatzes mit Finanzdienstleistungen (d.h früher oder später wird man ein Projekt da machen), während z.B. ATK viel in der klassischen Industrie (Autos, Chemie usw.) unterwegs ist; McK sind wohl die einzigen die so ziemlich alles abdecken (zum Thema "wer kann was" sei die aktuelle Studie vom Manager Magazin empfohlen – gibt es auch online)

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  8. enn... 30.09.07 22:13

    Danke. Das heißt also, dass man bei BCG z.B. irgenwann unfreiwillig "Experte" im Bankenbereich werden kann, wenn ich das richtig verstehe...

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  9. homofaber 01.10.07 13:46

    Im Prinzip ja, natürlich kannst Du Wünsche äußern und natürlich wird man versuchen Dich am Anfang in verschiedene Industrien reinschauen zu lassen, da man dich ja nicht sofort zum "Fachidioten" ausbilden will, aber es kann passieren. Solltest Du gleich am Anfang auf einem langen Projekt (z.B. PMI – die dauern immer lang) in einer Branche landen, die dich vielleicht nicht so interessiert, musst Du natürlich auch selber überlegen, ob Du dein neuerworbenes Wissen weiter nutzen oder in einer anderen Industrie "von null" anfangen willst. Was das ganze etwas abmildert, ist die Tatsache, dass viele UBs Regelungen zur maximalen Verweildauer auf Projekten haben – ob das allerdings tatsächlich durchgehalten wird hängt natürlich vom Kunden und der aktuellen Auftragslage ab.

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