Beratung zu stressig?

xol... 12.05.07 20:24

Hallo zusammen,

ich stecke zur Zeit noch in meinem Diplom-Studium (NaWi). Ich war schon auf Workshops von McKinsey und BCG und bin recht angetan, von dem, was man da so hört. Also Arbeitsweise, flache Hierarchien, Aufstiegschancen, etc.
Weniger angetan bin ich von dem Zeiteinsatz, den man dafür wohl leisten muss. Natürlich ist das Gehalt angemessen, aber dennoch.

Das führt mich zu der vielleicht blöden Frage: Welche Jobs gibt es denn, bei denen man obige Vorteile mitnehmen kann, vielleicht weniger verdient, aber dafür auch weniger arbeiten muss? Ich denke da so an eher 50 Stunden als 70...

Irgendwelche Ideen, Vorschläge, Anmerkungen?

Merci :)

  1. wis... 12.05.07 20:37

    fauler sack

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  2. xol... 12.05.07 20:55

    danke für den konstruktiven beitrag!

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  3. wis... 12.05.07 20:56

    und patzig werden auch gleich.

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  4. abc... 12.05.07 21:24

    Stimme wisser zu.

    Ich glaube, im Solarium an der Ecke suchen die noch Aushilfen. Null Streß und Rabatte fürs Bräunen. Was willst Du mehr?

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  5. xol... 12.05.07 21:40

    Hi,

    vielleicht habe ich mich falsch oder missverständlich ausgedrückt.
    Ich habe nichts gegen Stress - im Gegenteil, ich will einen fordernden Job, sonst könnte ich hier an der Uni bleiben... Aber ich habe ein Privatleben und das soll auch so bleiben. Daher Frage ich mich bzw. euch, ob es Jobs gibt, die nicht den enormen Zeitaufwand einer Unternehmensberatung haben.

    Ich glaube, das ist eine normale Frage und man kann darauf auch normal antworten.

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  6. wis... 12.05.07 22:45

    dh. momentan besteht an der Uni unterforderung. warum? weil so viel zeit für das privatleben draufgeht und nicht genügend zeit bleibt, um sich an der Uni an entsprechend anspruchsvollen projekten zu beteiligen und sich vollends zu entfalten. nun wird gehofft, dass eine privatinstitution diese forderung übernimmt, wobei Die Zeit für das privatleben natürlich konstant bleiben muss. fauler sack. wenn es nicht unhöflich wäre, würde ich jetzt auch noch „penner“ schreiben.

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  7. julia44 13.05.07 00:29

    ach gottchen.... Es war nur ne Frage... warum werdet ihr hier eigentlich immer so schnell ausfällig?
    Man kann sich ja denken was man will, aber es sollten doch nicht gleich so Begriffe fallen.

    Nun zur Beratungssache: Das macht man ja auch nicht sein ganzes Leben. Um Erfahrung zu sammeln ist das sicherlich sehr interessant. 60-90 Stundenwoche muss man allerdings dafür in Kauf nehmen. Sicherlich gibt es in der Industrie aber auch Alternativen, die auch sehr interessant sind, eine aber nicht so viel Freizeit nehmen.
    Letztlich sollte man selbst abschätzen, was einem wichtiger ist. Karriere ist auch nicht alles.

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  8. wis... 13.05.07 01:41

    eine beschwerde über sprachliche ausfälligkeit eingeleitet mit "ach gottchen". mehr muss man dazu ja nicht sagen.

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  9. julia44 13.05.07 02:08

    ist ok *lach*

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  10. MaMatt 13.05.07 09:46

    Falls ihr noch neu seid, möchte ich euch Wisser
    vorstellen...unser Kasper, jedes Forum sollte
    seinen Kasper haben!!

    Zu deiner Frage:
    50 Std. sind nicht viel, klar Privatleben zu haben
    ist ja wichtig, dennoch besonders am Anfang,
    wenn man "Karrieregeil" ist sollte man doch
    nicht vor 19 Uhr nach Hause gehen. Mir ist es
    bei einem Praktikum passiert, dass ich als
    Frühgänger=Faul tituliert wurde weil ich um
    18.30 gehen wollte...und das wohlgemerckt als
    Praktikant!
    Sonst kann ich dir generell die Industrie ans
    Herz legen, aber selbst da kommst du nicht
    unter 50 Std (wenn wie oben gesagt du Karriere
    machen willst).
    Das Wörtchen "Inhousconsulting" ist hier in
    diesem Forum ein nicht gern gehörter Begriff...
    aber auch dort kommt man nicht unter 50 Std.
    Unser Prof prädigt uns immer, dass nach 20 Uhr
    die Arbeit erst recht beginnt. Die Sachbearbeiter
    sind zu Hause, es sind nur Abteilungsleiter und
    generell Führungspersonen vertreten.
    Wenn du also nicht dort bist, bekommst du
    wenig mit, und dir wird deine Arbeit vielleicht
    nicht so honoriert.

    Fazit: Möchtest du schnell Verantwortung und die
    damit verbundene Karriere schaffen, dann gibts
    kein wenn und aber, schufte dir einige Jahre den
    Arsch wund, sonst geh es ruhig an und arbeite
    deine 50 Std runter, erwarte aber einen
    langsamen Anstieg deiner Karriere.

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  11. Anonym 13.05.07 09:57

    Ich glaube hier antworten nur die, die noch keine 90 Stunden pro Woche gearbeitet haben. Macht das mal ein paar Monate bzw. Wochen und dann kommt nochmal hierher und tituliert jemanden als fauler Sack. Ich kenne einige, die den Beraterjob bei oben genannten schnell wieder hin geschmissen haben. Und das nicht weil sie faul sind....

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  12. julia44 13.05.07 12:04

    Gut zu wissen ;-) Huch, schon wieder ein Wortspiel *g*

    Ich denke man sollte sich wirklich gut überlegen, wie man seine Karriere gestalten will.
    In meinen Praktikum hatte ich auch mind. ne 50 Stundenwoche, wurde freitags schief angeschaut, als ich "schon" um 18.30 nach Hause gegehen wollte. Und dann saß ich noch 1,5 Stunden im Zug. Eigentlich hätte ich mir auch ein Klappbett ins Büro stellen können ;-)
    War aber nicht zu anstrengend, sondern hat Spaß gemacht. Und das ist denke ich das Wichtigste.

    Aber auch wenn ich nun hier auch Hohn und Spott zu erwarten habe: eine steile Karriere ist nicht alles.
    Warum ich das sage? Ich war nicht immer dieser Meinung. Wenn man aber plötzlich mit 23 Jahren sieht, wie gleich zwei gleichaltrige an Krebs erkranken und sterben. Menschen, die immer nur eines kannten: Schuften, um nach der Karriere leben zu können.. Da wird man nachdenklich.
    Man sollte das Privatleben nicht zu kurz kommen lassen - die beiden Beispiele haben es mir gezeigt.

    Überlege Dir, was Dir wichtiger ist. Und was Du selbst aushalten kannst. Dann wirst Du schon die richtige Entscheidung treffen.

    Grüßje,

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  13. chrroesch 13.05.07 13:24

    Wie wäre es einfach mit etwas weniger arbeitsintensiven Beratungen, z.B. Deloitte Consulting, Accenture, IBM, etc.

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  14. Ertan_Ongun 13.05.07 14:16

    Genau,

    ausgewählt Boutquien arbeiten weniger und immer am standort der Beratung;


    Simon-Kucher z. B.

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  15. Ertan_Ongun 13.05.07 14:17

    der einzige arbeitsfaule Solariumgänger ist doch wisser.

    Keine hat sonst zeit den Kasper fuer alle zu spielen. DU FAULES ARSCHLOCH!

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  16. Arkadi 13.05.07 16:18

    Kann man den heute nur Karriere machen mit eine bestimmten Anzahl an Wochenstunden?
    Spielen Faktoren wie Qualität, Kreativität, Ideen in dem Beruf gar nichts mehr.
    Schauen die Chaefs nur wie lange du in deinem Büro hockst?
    50-60 Stunden sind noch hinnehmbar. Auch kurzfristig länger zu arbeiten, wenn die arbeit ansteht.
    Aber doch nicht als dauerzustand?
    Wo ist den Schluß bei 120 Stunden oder was?

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  17. wis... 13.05.07 18:25

    das ist neu. so schnell ist der pöbel wohl noch nie auf die barrikaden gestiegen. deratig in die enge getrieben, drückt man dann schon mal auf die tränendrüse oder wird verbal ungustiös.

    der grund dafür ist vermutlich, dass die breite masse den beruf als freizeitfinanzierung sieht. Beruflich tätig zu sein ist dann aber nichts anderes als anschaffen gehen, um irgendwelchen trivialen freizeitaktiväten nachkommen zu können. sind im gegensatz dazu die beruflichen ziele gleich den privaten zielen bzw. hat die berufliche tätigkeit einen hohen spassfaktor, dann stellt sich gar nicht die Frage nach der arbeitszeit bzw. dann erfolgt nicht das in-relation-stellen von arbeits- und freizeit. dann stellt sich nur die Frage nach der nötigen zeit fürs schlafen, essen & sonstigen lebenserhaltenden maßnahmen im vergleich zur restlichen zeit, in der man dann spass hat.

    diese von euch kleingeistern propagierte trennung zwischen arbeits- und freizeit führt doch zwangsläufig zu mittelmäßigkeit. Und zwar in beiden bereichen – in den freizeit- und berufsaktivitäten. dieser aufruhr hier ist also nichts anderes als der aufschrei der mittelmäßigkeit, die mit im ersten absatz angeführten mitteln versucht ihre existenz zu rechtfertigen. Und mal abgesehen davon, dass mittelmäßigkeit wohl der schlimmste zustand ist, in dem man sich befinden kann, bleiben einem Erfahrungen verwehrt bzw. gewisse kreise verschlossen, die sich einem nur eröffnen, wenn man außergewöhnliches leistet.

    nachdem aber das gewürm hier vemutlich nicht in der lage ist, dinge, die viel spass machen, so zu betreiben, dass man es beruflich machen kann, darf man hier auch nicht beginnen zu verurteilen. vielmehr soll mit folgender bemerkung ein versöhnlicher ausklang geschaffen werden: spitzenleistung kann sich nur in relation zum mittelmaß definieren. mittelmaß hat also auch seine daseinsberechtigung. es darf entspannt aufgeatmet werden.

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  18. nairolf 13.05.07 19:37

    wisser, eigentlich fand ich dich bisher ja ganz witzig. bisweilen ungestüm, aber meistens hast du ja tatsächlich recht. nur, und das weißt du sicherlich, greifst du hin und wieder schlichtweg daneben - sowohl in deinem ton, als auch in deiner selbstdarstellung. letztere lässt zu einem gewissen grad auf minderwertigkeitskomplexe schließen, aber ich will dir an sich nicht zu nahe treten;-)
    du musst selbst wissen, wie du dich und dein verhältnis zu anderen definierst und in der außendarstellung präsentieren willst. aber ich traue dir eigentlich auch zu, sozialkompetenz als essenziell anzuerkennen, auch um die von dir so leidenschaftlich propagierte und offenbar für dein ego notwendige steilkarriere hinzulegen. vermutlich trittst du aber nur im Forum derart forsch auf, ansonsten würdest du zweifelsohne zu oft auf die nase fallen um deine attitüde aufrechtzuerhalten.

    zur streitfrage ist zu sagen: jede individuelle nutzenfunktion bzgl work-life balance ist eben unterschiedlich. das sollte die sache jedes einzelnen sein, was ja an sich auch kaum strittig erscheinen kann. wenn du arbeitswütig bist und daran spaß hast, gut für dich. wenn jemand anderes auch gerne ein privatleben mit allem was dazugehört haben möchte, soll er das doch tun. das hat nichts mit faul zu tun, schon gar nicht mit intellektueller unterlegenheit, die du so gerne implizierst. freilich wird man kaum dax-vorstand ohne die nötige arbeitsbereitschaft an den tag zu legen. aber zum einen will das nicht jeder, zum anderen benötigt man für ebendenselben weg eben auch andere qualitäten...


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  19. wis... 13.05.07 21:11

    Bis auf eine ausnahme (letzter satz, erster absatz) war das ganze nichts. Zu wenig schlüssig argumentiert und zu viel direkte anrede. Das wichtigste überhaupt bei derartigen beiträgen ist die begründung/nachvollziehbarkeit der aussagen. ist das mal sichergestellt, ist es eigentlich egal wie abwegig das argument selbst ist. Nachvollziehbarkeit hängt dabei von gemeinsamer information ab, an der es meist im Forum mangelt (hier muss man dann auf allgemeine logik oder gemeinsam im Forum erfahrenes zurückgreifen). in wissenschaftlichen arbeiten kann durch zitat die bringschuld der begründung auf den zitierten abgewälzt werden. hier klappt das weniger. schon gar nicht, wenn die begründung dem angegriffenen überlassen wird („wie du weißt“, „du musst selbst wissen“, „ich traue dir zu“, usw.). gar nicht so schlecht ist hingegen der angesprochene letzte satz im ersten absatz ("vermutlich trittst du aber nur im Forum ..."). der wahrheitsgehalt dabei ist irrelevant, es muss nur nachvollziehbar sein. und das ist bei diesem satz der fall.

    Zum zweiten punkt. Zuviel direkte rede. Direkte anrede verleiht dem ganzen einen unsachlichen leseklang und wirkt wenig objektiv. Die hysterisch heulende, betrogene ehefrau benutzt direkte anrede, der nüchterne nachrichtensprecher verzichtet darauf. Und so floskeln wie „aber ich will dir an sich nicht zu nahe treten“ eher weglassen.

    zum inhaltlichen teil: das ganze geht am thema vorbei; ein sozialromantischer text, der wenn es eine fernsehsendung wäre, zum weiterzappen verleitet würde. ganz übel ist der offene schluss („qualitäten…“). So was machen doch nur hollywood-filmemacher, die zwar nicht das kitschige happy end präsentieren wollen, aber auch nicht den helden explizit ableben lassen wollen. Mehr mut zum definitiven.

    Kurzum. Das war wohl die langversion von ertan onguns beitrag.

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  20. octronica 13.05.07 21:28

    geil. so was krankes hab ich schon lang nimmer gelesen. finds cool, dass es noch ein beschränkteres Forum als wiwitreff.de gibt.

    wisser mach sie platt!

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  21. Ber... 15.05.07 22:32

    @Wisser:
    Du bist echt nicht ganz dicht in der Birne.

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