Berufseinstieg: Wie wichtig ist der erste Job?

Jenks 16.03.08 15:37

Hallo,

ich habe mal eine allgemeine Frage zum Berufseinstieg. Wie wichtig ist der erste Job? Vor allem in Bezug auf Branche und Fachbereich?
Was passiert wenn man sich einen Fehlgriff geleistet hat?
Nehmen wir mal an, man vergreift sich im ersten Job beim Fachbereich, geht mit falschen Erwartungen heran und möchte den Fachbereich nach etwa 1 Jahr wechseln. Kann man einen solchen Wechsel noch problemlos begründen, oder ist der erste Job ein Brandzeichen mit Sackgasse für Fachbereich und Branche?

Das würde mich mal wirklich interessieren, da ich mir schon jetzt Sorgen darum mache, was zukünftig passiert. Zumal die absolute Wunsch- und Traumposition nach dem Studium meistens nicht angeboten wird. Und als BWLer darf man nicht zu wählerisch sein.

  1. Mar... 16.03.08 18:09

    Klar darfst du wählerisch sein als BWLer! Warum auch nicht?

    Deine Frage find ich aber sehr gut. Das Problem stellt sich mir auch grad. Ich denke, dass man den Wechsel nach einem halben Jahr (im Rahmen der Probezeit sollte man es merken) locker rechtfertigen kann. Wichtig ist, dass man sich für die Personaler gute Begründungen zurechtlegt, die nicht in Konflikt zur Position stehen auf die man sich neu bewirbt.

    Also ich geh mit dieser Einstellung recht entspannt in den ersten Job ;)

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  2. feb... 16.03.08 20:55

    "Fehlgriff" ist die ein Möglichkeit - ein "Sinn für Abwechslung die andere".

    Kenne genügend Leute, die sich (insb. in ihren ersten Berufsjahren) nicht festlegen wollten - sondern verschiedene Sachen sehen/Erfahrung machen wollten.

    Einer z.B. hat zwe Jahre als Journalist gearbeite, dann fünf Jahre als Trader und ist nun auf dem Sprung in einen Job als Entwicklungsökonom (für die britischen Regierung).

    Zugegeben: so ein Lebensstil ist nicht jedermanns Sache (und kann auch seine Tücken bergen). Ein bisschen Mut zur Fantasie auf der anderen Seite gibt dem Leben ein bisschen Würze...

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  3. Jenks 17.03.08 08:55

    Also es ist im Prinzip schon möglich? Mache ich mir da eventuell zu viel Gedanken?

    Beispielsweise habe ich momentan eine ziemlich gut bezahlte Stelle angeboten bekommen in der Vertriebssteuerung (analytische Tätigkeiten, Controllingthemen, Koordination von Abläufen, Grundsatzfragen,). Ich überlege nur, wenn das jetzt gar nichts für mich ist, ob ich dann problemlos nach einem Jahr z.b. ins Controlling wechseln könnte?

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