Berufseinstieg in Spanien

Barcelona 07.06.06 20:52

Hallo Leute, ich will als deutsche Volljuristin in einem Unternehme in Spanien arbeiten; spreche allerdings nicht fließend spanisch, dafür gutes englisch. Einen spanischen Lebenslauf, Adresse von einigen deutschen Unternehmen mit Niederlassungen in Barcelona und einen Wohnsitz habe ich fürs Erste. Aber irgendwie fehlt mir noch der Mut, mich Bewerbungsgesprächen auf spanisch zu stellen - außer einer Assistentenstelle habe ich auch noch nicht wirkleich eine Idee, wo man eine deutsche Juristin in einem Unternehmen unterbringen könnte - als Anwältin möchte ich noch nicht arbeite...Für jeden Tipp, Ratschlag, Motivationsbeitrag bin ich dankbar. Vielleicht kennt auch ihr auch jemanden in einer ähnlichen Situatio - der seine ersten Berufserfahrungen im Ausland finden wil?!

  1. MBA_05 07.06.06 23:12

    Mein (absolut ernstgemeinter) Tipp fuer dich ist: 6 Monate Sprachkurs in einer spanischen Sprachschule. Das ist zwar sehr teuer, wird dir aber den Berufseinstieg erleichtern, die Integration in die spanische Kultur und vor allem dein Selbstbewusstsein.
    Wichtig ist jedoch dass der Kurs in Spanien stattfindet, Intensivsprachkurs in D. wuerde dir vergleichsweise nicht so viel bringen.

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  2. feb... 08.06.06 00:18

    huiii,

    wenn dein spanisch o.k. ist, dann wäre mein rat - probier' es doch... schliesslich wächst man an den herausforderungen (auch, wenn es anfangs weh tut...)

    ich würde von einer sprachschule abraten - vor allen dingen über 6 monate. das ist allerding eine sehr persönliche meinung, die nicht losgelöst von meiner vollkommen subj. abneigung gegenüber klassenzimmeratmosphäre und hausaufgaben (;-)) gesehen werden darf.

    baba,

    pimpom

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  3. MBA_05 08.06.06 03:32

    Habe selbst ueber ein Jahr in Spanien gearbeitet. Allerdings waren meine anfaenglichen Versuche einen Job zu bekommen (mit 3 Jahren Schulspanisch) erfolglos.

    Nachdem ich die Sprachschule/Ferienschule fuer 6 Monate besucht hatte (ok, zwei bis drei haettens vielleicht auch getan) und zwischen 16-jaehrigen Teenagern Grammatikuebungen gemacht habe, fand ich sofort einen sehr gutbezahlten Job in Madrid.

    Das ich mich dann nach einem weiteren Jahr entschlossen habe in England einen MBA zu machen ist eine andere Geschichte-klimatechnisch auf jeden Fall ein grosser Fehler.

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  4. Pinacolada 08.06.06 12:19

    Ich will dir ja nicht den Mut nehmen aber zum einen gibt es doch bestimmt erhebliche Rechtsunterschiede, so dass das was du gelernt hast in Spanien doch nicht wirklich relevant ist; es sei denn es geht um spanische Unternehmen, die auf dem dt. Markt vertreten sind, wie z. B MANGO oder ZARA. Wg. deinen Spanischkenntnissen: Es reichen nicht nur die Basics oder dass du dich gut unterhalten kannst, sondern du musst auch in Sachen Recht fit sein. Da braucht man mindestens ein Jahr, um fast perfekt zu sprechen. Aus diesen Gründen solltest du vielleicht doch noch mal über deinen Jobeinstieg in Spanien nachdenken. Versuch es doch lieber mit spanischen Unternehmen, die auf dem dt. Markt zu finden sind (MANGO, ZARA, Seat...) Egal wofür du dich entscheidest, viel Glück!

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  5. Langos13 08.06.06 17:10

    Ich wuerde einfach sagen, dass du dir einen spanischen matador anlachst und dann sicher sehr schnell fliessend spanisch sprechen wirst ;) Aber im ernst, wenn du gerne nach spanien gehen willst, mach es einfach und schau, dass du soviel lernst wie moeglich. ich wuerde an deiner stelle eine deutsche Kanzlei mit vertretung in spanien aufsuchen und es bei denen versuchen. no RISK no fun!!!

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  6. jan... 08.06.06 18:30

    Warum sammelst du nicht erst mal in einer gro-en dt. Kanzlei Berufserfahrung? Keine Praedikatsexamen??? Meinst du das du dann was besseres in Spanien bekommst? Ich meine nur, was kannst denen bieten? Berufserfahrung aus Top-Kanzlei? Wenn nicht, kannst du dich mit deiner Ausbildung als Barfrau in einer Disco in Madrid Bewerben... Sei doch mal ehrlich? Die ganze Sache ist doch ein Hirngespinst... Verwende Die Zeit liebe dir nen Job in D zu suchen...

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  7. MBA_05 08.06.06 18:48

    Janner-du sprichst wie jemand, der sich Herausforderungen nicht stellt weil er ein Loser ist.

    Die Sache ist vielleicht fuer dich ein Hirngespinst, allerdings nicht unbedingt fuer Barcelona!

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  8. jan... 08.06.06 22:18

    Hallo??? Wer stellt jemanden ein, der keine Ahnung von spanischem Recht hat? Ok, vielleicht als Putzfrau... Wir sprechen hier nicht von BWL!
    Wuerdest du dhich von einem spanischen Rechtsanwalt ohne Zulassung in D beraten lassen wollen...
    Um sich einer Herausforderung zu stellen muss man ihr auch gewachsen sein...

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  9. MBA_05 08.06.06 23:10

    deshalb will sie ja LLM in Spanien machen. Aber ein wichtiger Punkt den man nicht unterschaetzen sollte ist die perfekte Beherrschung der spanischen Sprache. Im Vorstellungsgespraech kann man naemlich nicht anfangen ploetzlich irgendwas mit seinem Schulspanisch rumzustottern.

    Spanische Rechtskenntnisse sind sehr wichtig, da stimme ich zu, aber ohne Sprachkenntnisse nuetzen sie ueberhaupt nichts

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  10. Langos13 09.06.06 16:05

    Meiner Meinung nach wird sie sowieso nicht mit kunden reden sondern eher intern beim research helfen und andere verwaltungsaufgaben uebernehmen, so dass sie so schnell wie moeglich perfekt spanisch lernt. darum finde ich auch, dass sie den bezug zu deutschland irgendwie herstellen muss; sei es eine deutsche Kanzlei mit buro in spanien oder eine spanische Kanzlei die deutsche firmen in spanien vertritt, sonst wird es schwer sein reinzukommen.... just my two cents

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