Berufsunfähigkeitsversicherung

ronaldo9 30.01.08 13:54

Hallo,

wie hoch schließt ihr als Berufseinteiger (Dipl. Kfm) eigentlich eure BU-Versicherung ab?
1000 EUR pro Monat? oder was haltet ihr für optimal...?

  1. sudden 30.01.08 14:01

    hahaha, 1000 euro, da kriegt man ja mehr sozialhilfe. denk ma nach, dann kommste schon drauf wie hoch du deine BUV abschliessen solltest

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  2. Man... 30.01.08 19:08

    mit manchen Antworten kann man super arbeiten.

    Also ich würde mir an deiner Stelle überlegen, wie hoch du dein Mindesteinkommen im Falle des BU-Falls ansetzen möchtest. Davon ziehst du die Invaliditätsgrenze des Staates ab (klar die ist nicht hoch) und diese Lücke musst du dann durch die Bu schließen. Ich würder derzeitig auch 1000 Euro als guten Einstiegswert, der sicherlich bei Einkommensteigerungen angepasst werden muss, halten,.

    Beste Grüße

    Manitou

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  3. sudden 30.01.08 19:20

    du musst dein Gap schliessen um deinen derzeitigen Lebensstandard zu halten. Darüber hinaus musst du die Inflation mit einrechnen. In 30 Jahren sind 1000 Euro noch ca. 500 Euro Wert. Am besten eine progressive BUV abschliessen. Aber dafür gibt es doch diese Versicherungsheinis die einem das bis in kleinste detail erklären...

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  4. sudden 30.01.08 19:22

    was manche Leute für Fragen stellen. da kann man nur bescheuert antworten.

    Manche hier leben vorher von Sozialhilfe mit alleinerziehender Mutter, denen reichen 600 BUV. Bei anderen ist Vater Chefarzt und Mutter Juristin, da reichen 1000 Euro mitunter nicht.

    Doofe Frage, doofe Antwort.

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  5. testbild 30.01.08 19:54

    1. die BU-Rente sollte sich grob am nettoeinkommen orientieren, i.d.r. wird man sie leicht darunter setzen. für einen "normalen" berufseinsteiger also ca. 1000-1500 €. die Versicherung wird wahrscheinlich eher nicht 3000 € als wert akzeptieren, wenn das nettoeinkommen "nur" 2000 € ist (anreiz, BU zu werden).
    2. man kann die BU-Rente später noch erhöhen (darauf achten, dass das ohne erneute gesundheitsprüfung geht!).
    3. verzicht auf abstrakte verweisung ist wichtig
    4. lieber mehr beitrag bezahlen statt bestimmte risiken ausschließen
    5. so früh wie möglich abschließen, da die gesundheit i.d.r. nie besser wird.
    6. gesundheitsfragen auf jeden fall wahrheitsgemäß beanworten, am besten mit hilfe von ärzten/attesten, sonst zahlt die Versicherung nachher nichts.

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  6. maik2010 04.02.08 23:12

    noch ein paar Anmerkungen von mir, einem "Versicherungsheini":

    wenn man einen "Bürojob" hat, ist man, wenn man BU ist, meist auch "erwerbsunfähig" (EU). Das heßt man kann nicht nur den zuletzt augeübten Beruf (den "Bürojob") sondern meist auch keinen anderen Job mehr ausführen. (Wer nicht am Schreibtisch sitzen kann, kann meistens auch nichtmal mehr Pförtner sein)
    D.h. man könnte auch eine (günstigere) EU-Versicherung statt einer BUV abschließen.

    Des Weiteren sollte man bedenken, nach welchen Ereignissen Menschen, die einen Bürojob ausgeübt haben, BU werden.
    Das sind hauptsächlich Unfälle oder schwere Krankheiten.

    Man könnte also statt einer BU (oder EU) auch schlicht ne Unfallversicherung und eine sog. "Dread-Desease-Versicherung" (die leistet bei schweren Krankheiten, wie z.B. schwerem Krebs) abschließen. Beides zusammen ist "günstiger" als ne BUV, obwohl dieser Vergleich etwas hinkt, weil man schließlich andere Risiken versichert.

    Der Vers.-schutz ist nicht so umfangreich wie der einer BUV, aber man subventioniert als Bürojobber die "schlechten Risiken" im Versicherungskollektiv.

    Eine wirtschafliche Risikoprüfung (wie in Punkt 1 von Testbild beschrieben) entfällt übrigens bei einer Unfallversicherung, d.h. man kann saftige Versicherungssummen vereinbaren.

    Falls man sich doch für eine BUV entscheidet, schließe ich mich den Punkten von Testbild uneingeschränkt an.

    cheers

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  7. sudden 05.02.08 16:11

    siehste ;-))

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