Betriebsratprobleme Neueinstellung KPMG

pistolpete22 17.10.11 20:59

Hallo zusammen,
ich habe von einem Bekannten erfahren, der momentan bei
mehreren der Big Four Angebote hat, dass es bei mind. E&Y und
KPMG momentan Probleme mit dem Betriebsrat gibt: Der
Betriebsrat verweigert kategorisch die Zustimmung für geplante
Neueinstellungen.

Dort wird momentan wohl nur "auf Zeit" eingestellt, und parallel
versucht die erforderliche Zulassung für die Neueinstellung per
Gerichtsverfahren durchzubringen.
Hat jemand ähnliche aktuelle Erfahrungen? Und wie
wahrscheinlich wäre es, dass das Gericht die Neueinstellung gg
den Betriebsrat absegnet?


Danke, Sebi

  1. Jab... 03.12.11 12:56

    keiner infos dazu oder zumindest ähnliche erfahrungswerte?

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  2. man... 07.12.11 02:27

    Ja davon habe ich in einem anderen Forum gelesen, zumindest was KPMG betrifft. Grund soll wohl sein, dass KPMG Verwaltungsarbeitsplätze nach Osteuropa verlagert (Prag?) und der Betriebsrat deswegen eines seiner Machtinstrumente nutzt...

    Die Einstellungen werden angeblich gerichtlich durchgesetzt, muss jeder selbst entscheiden ob er da einsteigen will und dann einen Arbeitsplatz hat der noch "unter Vorbehalt" steht. Ich persönlich würde falls ein anderes Angebot vorliegt was anderes annehmen....

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  3. v.s. 28.02.12 19:22

    Um jetzt auch mal etwas an neuer Information zu liefern..
    Ich habe vor einigen Wochen ein mündliches Jobangebot von KPMG bekommen, und sollte eigentlich schon wenige Wochen später anfangen. Daher war natürlich auch alles zeitlich recht eng gestrickt. Als dann, eine Woche bevor mein erster Arbeitstag statt finden sollte, der Vertrag immer noch nicht vorlag, habe ich natürlich angefangen mir Gedanken zu machen.
    Am Telefon wurde ich leicht abgefertigt, von wegen es gäbe ein Problem beim Betriebsrat, und dass ich am nächsten Tag Bescheid bekäme. Als ich dann endlich - 36h vor dem ersten geplanten Arbeitstag - Rückmeldung bekam, fiel die leider negativ aus. Ich finde es grenzt schon an Geschmacklosigkeit, dass bei der Zusage von der Zustimmung des Betriebsrats als eine Formalie gesprochen wird, wo das Problem ja jetzt wirklich schon eine Weile vorliegt. Und damit auch ein deutliches Zeichen - am Standort FFM ist auf keinen Fall alles geregelt.

    Das Kuriose - im September hatte ich mich am gleichen Standort noch für ein Praktikum beworben, und es lief exakt gleich ab. Keinerlei Rückmeldung der Mitarbeiter, ich habe erst erfahren, dass es wohl nichts wird, als ich selber wenige Tage vor Arbeitsbeginn mal nachgefragt habe. Das habe ich beim Jobinterview auch zur Sprache gebracht, und mir wurde garantiert, dass das Problem mit dem Betriebsrat sicherlich nicht noch einmal auftreten wird - Pustekuchen.

    Ich bin wirklich mittlerweile enttäuscht über die komplett undurchsichtige Einstellungs- und Kommunikationskultur - wenn das Problem bekannt und vorherrschend ist, warum werden dann überhaupt Interviews geführt? Vielleicht ist es natürlich Pech, aber ich kann mir nicht vorstellen dass ich leider leider gerade in die einzigen zwei Phasen der Blockade falle. Besonders schade finde ich es, dass man nicht über den aktuellen Stand der Bewerbung bzw. des Jobangebots informiert wird, sondern selber erfragen muss, ob es denn überhaupt noch etwas wird mit der Einstellung.

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