Bewerben auf Englisch in Deutschland

Ice... 15.07.03 15:34

Man liest ja häufiger Stellenanzeigen in deutschen Zeitungen, wo man gebeten wird, sich auf englisch zu Bewerben. Weiß jemand Regeln, nach denen so etwas läuft? Einen US-CV kann ich ja schlecht bei einer Bewerbung z.B. bei Adidas vorlegen. Also doch eine deutsche Bewerbung, die einfach übersetzt wurde? Oder eine britisches Layout? Für Anregungen und Hilfe wäre ich dankbar.
Merci Marco

  1. Ice... 15.07.03 15:49

    Damit jetzt kein falsches Bild aufkommt: Es geht nur um Anzeigen von deutschen oder ausländischen Unternehmen für Stellen IN Deutschland! Marco

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  2. Net... 15.07.03 16:44

    Also ich hatte den Fall zwar noch nicht, würde aber einfach einen CV beifügen. Dort würde ich mich an Standards halten, die in Großbritannien angelegt werden. Also etwas praxisbezogener, als ein deutscher Lebenslauf. Letzteren würde ich dennoch beifügen.

    Good luck!

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  3. TOM... 15.07.03 18:46

    Hi Marco,

    eine Bewerbung in Englisch ist nicht dasselbe, wie eine Bewerbung in England (oder den USA).
    Das Interesse des Unternehmens, das so vorgeht, liegt v.a. auf Deinem englischsprachigen Vermögen.

    Die typische britsche Bewerbung käme eher der deutschen Kurzbewerbung gleich (Anschreiben, CV - ohne Zuegnisse, u.a.)

    Da heute die amerikanische Variante des Lebenslaufes ein dem deutschen gleichwertiges Modell darstellt - umso mehr, je bunter die eigene Vita ist - spricht nichts gegen diese Form.

    Fazit: Britische Form und Sprache, jedoch an Informationsgehalt und Anlagen dem (umfassenderen) deutschen Standard entsprechend - soweit nicht ausdrücklich anders gefordert.

    Im Zweifelsfall ein Grund mehr, vor der Briefversendung ein kleines und informatives Telefonat zu führen. Auf diese Weise lassen sich z.T. auch wertvolle Argumente für das Anschreiben gewinnen.

    Viele Grüße und viel Erfolg

    TOM :)

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  4. Anonym 15.07.03 19:52

    Ah! Mein Lieblingsthema!

    Ich selber habe vor ca einem Jahr beschlossen, meinen CV nur noch im Semi-Amerikanischen Format zu verschicken. Damit meine ich prinzipiell das anti-chronologische US-Format mit entsprechend vom Deutschen Design abweichendem Stil/Sprache etc. Aber auch z.B. mit Foto (was in den USA rechtlich VERBOTEN ist).

    Der CV ist dann sehr empfängerorientiert aufgebaut und dient eher als Selbstmarketing-Tool, das Interesse an einem persönlichen Kennenlernen wecken soll, statt alle Daten (egal wie wichtig) runterzubeten.

    Hiermit bin ich sehr gut gefahren, da ich jedesmal eine Einladung zum Gespräch bekommen habe. Hier kann man dann die Informationshäppchen des vorsichtig geplanten Lebenslaufes mit Anekdoten schmücken - und schon hat meinen ein Angebot!

    Mein ehrlicher Tipp (wirklich nicht nur aus dem Eigeninteresse heraus, dass ich bei squeaker.net arbeite, sondern weil ich wirklich von der Qualität des Services überzeugt bin und den Erfolg optimierter Lebensläufe gesehen habe):

    Nutze das squeaker.net-Bewerbungs-Tuning!!! Die Kosten sind absetzbar und lohnen sich im Falle des Erfolges auf jeden Fall. Schau mal unter
    www.squeaker.net/bewerbungs-tuning

    Fazit: Nutze des Semi-US-Format (auch bei international-orientieren Unternehmen, die es nicht explizit verlangen) besonders dann, wenn Dein Karrierewunsch und Hintergrund sowieso international ist.

    Weitere Fragen beantworte ich gerne!

    Grüße

    Stefan

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  5. Anonym 16.07.03 08:54

    Nichts gegen das Bewerbungs-Tuning - ein gutes Buch wie es funktioniert kann auch eine große Hilfe sein und dieses ist auch steuerlich absetzbar (Problem ist ja meistens, daß man über die 1044EUR p.a. nicht rüberkommt ;-))

    Was man aufjedenfall vermeiden sollte ist einen Lebenslauf auf mehr als 2 Seiten aufzublähen. Bei Berufsanfängern sollte auch eine Seite reichen. und wie Stefan schon sagte, ein Lebenslauf ist ein Selbstmarketing-Tool!!! Eine Seite ansprechend aufgearbeitet ist besser als seine Grundschule und den Namen der Eltern reinzuhacken!

    Noch ein Tipp! Erkundigt euch welche Form bevorzugt wird. Ich finde leute albern, die sich bei deutschen Unternehmen auf englisch Bewerben ohne das dies explizit gewünscht wird. aus meinen Erfahrungen kann man im gespräch seine sprachkenntnisse zu genüge testen!

    ein kleiner tipp für leute mit schöner handschrift...;-) um sich von der masse und den aufpolierten Bewerbungen abzusetzen könnte man auch einen klassisch handgeschriebene Bewerbung loslassen. man sticht aus der masse hervor...hab von einigen gehört, die damit erfolg hatten...bei ältern personalern hat man evtl. damit erfolg...;-)

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  6. tri... 16.07.03 10:29

    Bewerbungs-Tuning gibt´s u.a. auch von Kienbaum (Executive Consultants), sollen recht gut (und noch einigermaßen affordable) sein.
    Gruss,
    Trigger

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  7. dos... 17.07.03 15:55

    Hi Björn,

    toller Tipp mit der handgeschriebene Bewerbung, doch sehe ich die Gefahr das man hier allzusehr in die Ecke "Keine Ahnung von Computer" gestellt wird und es sich nicht lohnt die Bewerbung weiterzubeachten.
    Sollte ich vieleicht mal bei einer Bewerbung, die mit Sicherheit in ferner Zukunft liegt, ausprobieren ...

    Gruss
    Peter

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  8. Hen... 18.07.03 19:21

    Björn,

    1-2 Seiten heisst aber relativ wenig Studien / Lebensstationen und wenig Info zu bzw. auch real keine ausseruniversitären Engagements, etc ... von daher bin ich da skeptisch

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  9. Jan... 19.07.03 20:15

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  10. Ice... 16.07.03 11:54

    Hi squeaker!
    Vielen Dank für die ganzen Tips & Tricks. Das Vorgehen dieser Unternehmen finde ich ja manchmal auch seltsam, aber "wat mut, dat mut!". Ihr habt mir auf jeden Fall schon mal sehr weitergeholfen.

    Merci Marco

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