Bewerbung beim Start-Up

squ... 04.12.00 19:42

Alles locker in Start-Ups? Also komme
ich ohne Krawatte und kann den
Personaler duzen, um zu zeigen, wie cool
ich drauf bin? Oder zählen hier genauso
die Formalia wie bei "normalen" Unternehmen.

  1. Anonym 04.12.00 19:46

    Ein Bekannter von mir ist als Geschäftsführer auch für die Personalauswahl seines Start-Ups zuständig.

    Er hat mir erzählt, daß er schriftliche Bewerbungen garnicht beachtet. Für ihn muss man sich online oder per E-Mail Bewerben.

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  2. sieger11 06.12.00 12:26

    Der scheint mir aber dann doch ein wenig arrogant zu sein. Bei der heutigen Lage am Arbeitsmarkt ist das aus meiner Sicht recht gewagt, paper-based Bwerbungsunterlagen einfach zu ignorieren.

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  3. Anonym 06.12.00 16:39

    ...ich glaube auch nicht, dass der gute Mann völlig auf Papiere
    verzichtet. Spätetens beim Vorstellungsgespräch wird er wohl auch die Zeignisse und sonstigen Unterlagen haben wollen. Oder?

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  4. Anonym 12.12.00 17:32

    Tatsächlich legt er wenig Wert auf Zeugnisse, da für ihn nach dem ersten Screening der online-Unterlagen nur noch der persönliche Eindruck wichtig ist.

    Ist vielleicht ein bischen krass, aber der Trend ist eindeutig, oder?

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  5. Anonym 13.12.00 21:44

    Ist doch egal, wenn man einigen Studien glauben mag, sind 95% der Start ups bis 2005 eh vom Markt verschwunden...dann ist es auch egal wie man da eine Bewerbung schreibt. Für mich käme ein Start up auch nur in Frage, wenn ich a.) meine eigene Idee habe, sprich ein Start up gründe, oder b.) an einem Start up beteiligt werde und mein können zur Verfügung stellen kann. (z.B. Finanzvorstand)

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  6. Anonym 14.12.00 16:48

    Ich glaube, du hast recht. Neu gegründete Unternehmen sind für Arbeitnehmer immer mit einem hohen Risiko verbunden.
    Ich würde als Arbeitnehmer auch nur in ein Unternehmen eintreten wollen, das schon mindestens fünf Jahre am Markt ist
    und gezeigt hat, dass es zu den guten gehört.

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  7. Anonym 14.12.00 16:52

    Ich bin mir nicht sicher, ob der mann mit seiner Strategie Erfolg hat. Der persönliche Eindruck aus einem Vorstellungsgespräch ist in meinen Augen arg wenig - es gibt zuviele gute Schauspieler. Ich glaube auch nicht, dass sich diese extreme Methode durchsetzen wird. Bewerbung VIA Internet - das wird noch zunehmen. Aber sowie es zum persönlichen Kontakt kommt, werden auch in Zukunft die paper-based-Unterlagen
    vorherrschen.

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  8. Anonym 16.12.00 00:49

    Um auf deine Befürchtung der Schauspieler zu antworten. Im Gespräch wird eigentlich nur das festgeklopft was vorher bei den Tests und AC herausgekommen ist. (Ich gehe jetzt mal weg von einem Start-up)
    Das schöne an einem AC ist, daß man Schauspieler sehr leicht erkennt. Ein Freund meiner Eltern ist Psychologe bei Bayer, der hat mir die Methoden erklärt und man glaubt nicht wie das geht...
    Zum Beispiel wird bei vielen ACS ein ja/nein test gemacht...z.B. ich bin der letzte der aus der Disko geht...ich schlafe lange aus...ich lese viele Bücher...ich tauche gerne...als Kind hatte ich Angst es sind ca 200 Fragen, die sich ähnlich sind oder Beziehungen zu einander haben. So können sie a.) sehen ob du ehrlich warst und nicht nur das angekreuzt was für dich das beste ist und b.) sie testen dich während der tage. du weist gar nicht was du alles angekreuzt hast...und schon haben sie dich.

    Dir wird nie erzählt warum du abgelehnt worden bist....

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  9. Mor... 11.01.01 23:19

    Hi

    Warum wird denn am Ende der Ablehungsgrund verschwiegen?

    Ich finde, dass man den "unehrlichen" Personen den Grund doch erst recht auf die Nase binden sollte, damit man daraus lernt und damit auch feststellt, wie man es besser nicht machen sollte und dass man sich selber nur Schaden zufügt...

    Wenn beim AC Ehrlichkeit von mir verlangt wird dann kann man das doch auch umgekeht erwarten - oder?

    Grüße Frank

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  10. Anonym 14.01.01 17:02

    Keine Krawatte, dass mag schon angehen, aber ich glaube nicht, dass ein Personaler glücklich darüber ist, geduzt zu werden. Auch in Start-Ups dürften die grundlegenden Höflichkeitsregeln des Abendlandes noch in Kraft sein. Abgesehen davon wird niemand einen Bewerber einstellen, der einfach nur zeigt, dass er cool drauf ist. Er muss gute Arbeit bringen, und sich in das Team einpassen. Jemandem, der von vorneherein die Regeln des guten Tones ignoriert ist auch zuzutrauen, dass er Unruhe ins Team bringt, d.h. keine Verstärkung ist.

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  11. Tom... 14.01.01 20:24

    Stimmt, geduzt wird nach dem Vertrag.
    Bei den meisten Start-ups und inzwische auch bei immer mehr unternhemen der old econmy wird geduzt.
    Ein Neuer mus reinpassen, in ein start up passt kein arroganter McKinsey Manager, und natürlcih umgekehrt.

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  12. wavewoman 16.04.01 21:29

    Ich habe eine Weile in einem Start-up gearbeitet und meine Erfahrung ist, daß es beim Bewerbungsvorgang etwas lockerer zugeht.
    Meine Bewerbungsunterlagen habe ich online geschickt und schriftliche Unterlagen zum Vorstellungstermin mitgebracht, was auch stillschweigend vorausgesetzt wurde.
    Die Kleidung durfte einen "Tick" legerer sein, aber dennoch "offiziell".
    Zum "Du" sind wir erst am ersten Arbeitstag übergegangen.
    Insgesamt war mein Eindruck, daß zwar auch Wert auf Zeugnisse und ähnliches gelegt wurde, der Fokus jedoch eindeutig darauf ausgerichtet war, daß der- bzw. diejenige menschlich ins Team passt und hochmotiviert ist.

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  13. Valesco 12.02.03 01:23

    "Was früher die Unternehmensberatung war, wird immer mehr das Internet-Startup: Traumziel für Bewerber." Das hat sich mittlerweile doch schon relativiert... warum steht dieser Beitrag denn immer noch hier drin. Ist meiner Meinung nach bereits wieder überholt. Wer möchte denn noch bei einem Internet-Startup landen? ;-)

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  14. dos... 22.02.03 21:21

    Das dieser Artikel hier noch drin ist finde ich klasse, denn nur so sieht man auch die Entwicklung ünber mehrere Jahre.

    Schecklich das immer alles aus den Augen und aus dem Sinn verdrängt werden muss, was nicht top aktuell ist.

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  15. dos... 22.02.03 21:29

    Ich denke mal das sich durch die Abkühlung des Internethypes und daraus resultierenden Insolvenzen und Vertrauensverlust am neuen Markt mittlerweile auch die Bewerbung bei einem Start-up Unternehmen verändert hat.

    Sicherlich hat in den letzten 2 Jahren (2000 bis 2003) die Möglichkeit der Online Bewerbung zugenommen, jedoch verlangt man immer wieder nach den üblichen Bewerbungsunterlagen die per Post versanndt werden.

    Den Personaler duzen, war bsp. bei der QSC AG während des iNethypes im Jahr 2000 nicht drin. Erst nachdem der Vertrag von beiden Seiten unterzeichnet wurde, war das Verhältnis auch lockerer. Bis dahin war die 'Sie-Form' als Ansprache vorhanden.

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