"Bewerbungsstrategien als Erfolgsfaktor"

_Ti... 16.04.03 17:38

Ich bin momentan dabei meine Diplomarbeit zum Thema "Bewerbungsstrategien als Erfolgsfaktor (empirisch)" zu schreiben. Schwerpunkt liegt hierbei auf den Bewerbungstechniken, die bislang zu einer erfolgreichen Bewerbung geführt haben. Dabei soll auf folgende Fragen näher eingegangen werden: Welche Strategien gibt es für eine Bewerbung? Welche Strategien führen zu einer erfolgreichen Bewerbung? Von welchen Faktoren hängt eine erfolgreiche Strategie ab? Welche Handlungsempfehlungen resultieren daraus insb. für zukünftige Hochschulbewerber? Datengrundlage für die Untersuchung wird eine Befragung von Hochschulabsolventen sein, die den Bewerbungsprozeß bereits erfolgreich 'bestanden' haben und max. 2 Jahre beruflich tätig sind.

Wer von Euch hat Anregungen, Denkanstöße oder Ideen zu diesem Thema oder der Auswertung? Kennt Ihr (wissenschaftliche) Studien, die sich mit diesem Thema schon einmal beschäftigt haben?

Würde mich über einen Gedankenaustausch sehr freuen:-)

  1. Anonym 16.04.03 18:34

    sag, tina, bist du hübsch? hier werden nämlich nur anfragen von hübschen damen behandelt.

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  2. _Ti... 16.04.03 18:42

    natürlich! ... was hast Du denn gedacht? ... ;-))

    Freue mich auf eine Antwort ...

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  3. Anonym 17.04.03 08:33

    siehst du? kaum ist meine Frage geklärt, schon werden seitenlange antworten gepostet (siehe unten). ich bin froh, dass ich dir helfen konnte und verbleibe mit den besten gruessen.

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  4. Anonym 20.04.03 19:54

    Ich glaube, was der Herr in seiner etwas ungeschickten Art andeuten wollte, ist dass dies mitunter als Bwerbungsstrategie gilt. oder zumindest als grundlage fuer ein kleines stressinterview fuer damen.

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  5. Anonym 21.04.03 09:31

    der herr wollte genau das sagen, was er geschickt oben schon gesagt hat.

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  6. TOM... 16.04.03 22:24

    Hallo Tina,

    A) Frage: Was genau gilt als Strategie

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  7. Anonym 16.04.03 22:29

    Tom, wie immer mit viel Mühe beantwortest Du Forenfragen. Respekt.

    Eine interessante und nützliche Gliederung des Problems.

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  8. TOM... 16.04.03 22:33

    merci bien, aber bei dem Thema... ;-)))

    Gruß
    TOM :)

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  9. Hen... 17.04.03 20:08

    *brüllend lach* - TOM, was soll das arme Mädel jetzt machen? Solche Arbeiten müssen doch ohne fremde Hilfe erstellt werden ... eine gute Strukturierung ist damit verbrannt.

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  10. Anonym 16.04.03 22:27

    Finde ich ein superinteressantes Thema. Vielleicht können wir ja das Ergebnis Deiner Arbeit hier auf squeaker.net veröffentlichen? Nutze doch auch die Community, um Panel-Teilnehmer zu finden...

    Studien kenne ich keine. Nur:
    http://www.squeaker.net/sqn/index.php?index=371

    ...passt aber nicht ganz.

    Zum Thema Bewerberstrategien aus Sicht von squeaker.net (also: Das squeaker-Netzwerk zur erfolgreichen Kontaktanbahnung und Information zu nutzen) kann ich Dir einiges erzählen. Mail mich mal an.

    stefan@squeaker.net

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  11. Anonym 14.05.03 13:47

    Hallo zusammen,

    habt ersteinmal herzlichen Dank für die sehr informativen Einträge -insb. großen Dank an Dich Tom für Deine Mühe-. Hab mich noch nicht eher wieder gemeldet, da irgendwie das einloggen nicht klappte...
    So, "nun bin ich aber drin" und wollte Euch kurz mal auf den Stand der aktuellen Dinge bringen:
    Das Thema hat sich nocheinmal ein wenig gedreht: ich glaub es läßt sich am besten mit einem drangehängten "?" bezeichnen: "Bewerbungsstrategien als Erfolgsfaktor?". Das heißt also, die zentrale Frage soll beantwortet werden, ob Bewerbungsstrategien (insb. bei Nicht-High-Potentials) etwaige "Mängel" (gegenüber den High-Potentials) ausgleichen. Sehr interessant, aber um das wissenschaftlich exakt abzubilden müssten sicherlich alle Einflussfaktoren auf eine Bewerbung genau betrachten werden: das hieße ich müsste eine (ausgeschriebene) Stelle mir genauer betrachten, dann jeweils Informationen über den akzeptierten Bewerber, aber auch über die gesamte Bewerbungskonkurrenz erhalten. Zudem bräuchte ich sicherlich Informationen von den auswählenden Personen. Und das nicht nur von einer betrachteten Stelle, sondern von mind. x (die eine repräsentative Gesamtheit darstellen). Mit diesen Daten ließe sich dann ein vorher aufgestelltes Kausalmodell mittels der Kausalanalyse prüfen.

    Problem bei der Sache: es wird schwierig werden alle Informationen zu erhalten, insb. unter der Gegebenheit, dass ich insg. nicht mehr als 12 Wochen zur Bearbeitung des Themas Zeit habe.

    Ok, was werde ich nun tun: ich werde Absolventen, die bereits einen Job haben, befragen. Aus den Daten herausfinden, welche Strategie bei Ihnen insb. zum Erfolg geführt hat, so dass evtl. Rückschluss darauf zulässt, zu sagen ob die Beachtung einer Bewerbungsstrategie zum Erfolg führt. Dabei werde ich 2 Gruppen betrachten: einmal die High-Potentials und die Nicht-High-Potentials. Zudem werde ich versuchen erfolgreichere von nicht-ganz so erfolgreichen Bewerbungen zu unterscheiden. Insgesamt gehe ich bei meiner Betrachtung einmal auf den jeweiligen Weg in den Bewerbungsphasen und zum anderen auf phasenübergreifende Merkmale (z.B. Netzwerk, persönlicher Kontakt etc.) ein.

    Mache mir momentan insb. über 2 Frage Gedanken:
    1. An welchen Kriterien lassen sich High-Potentials von Nicht-High-Potentials unterscheiden? Das ist nicht immer einfach zu sagen, insb. weil ich nur ca. 5 Kriterien betrachten möchte. Denke aber, dass hinsichtlich der High-Potential-Auswahl viele Unternehmen auf ähnliche Kriterien wert legen, z.B. Note, Mobilität, Fremdsprachen etc.
    2. Wie läßt sich Erfolg einer Bewerbung definieren? Bzw. lassen sich Erfolgsindizes entwickeln? Sicherlich ist auf den ersten Blick klar, dass der Arbeitsvertrag ein Primärziel ist - und wenn das erreicht ist, sich ersteinmal Erfolg einstellt. Trotzdem gibt es aber noch weitere mögliche Faktoren, die auf den subjektiven Erfolg Einfluß nehmen könnten: z.B. die Frage, ob derjenige vorher Gehaltswünsche hatte und die jetzt auch so erreicht hat. Oder wollte er z.B. eine kurze Suchdauer?

    Also, wenn Ihr Ideen dazu habt, was für Euch eine "erfolgreiche Bewerbung" bedeutet - bzw. welche Ziele Ihr mit einer Bewerbung verfolgen würdet neben dem Arbeitsvertragsangebot) würde ich mich über eine Diskussion sehr freuen. Vielleicht habt Ihr ja auch eine Idee, wie man einen High-Potential von einem Nicht-High-Potential unterscheiden kann oder aber auch generell zur oben Beschriebenen Vorgehensweise.


    Also, wie Ihr seht gibt es einiges zu diskutieren - würde mich über Eure Meinung und über einen regen Austausch sehr freuen!

    Sonnige Grüße
    Tina

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