Chancen in der Strategieberatung

Anonym 26.04.10 03:49

Hallo,
Da sich hier einige in den bekannten UBs auskennen wollte ich mal Fragen, bei welchen UBs ihr mir Chancen ausrechnen würdet:

- Abi Note: 2.0
- Mit 21 Studienbeginn St.Gallen 2 Jahre BWL studiert, hat aber von den Noten her nicht ganz gereicht (war nicht fleissig genug)
- Praktikum Indien im B&D-Department Chemicals
- Neuer Studienbeginn (23) an der LSE mit Ziel BSc Int. Rel.
- vorauss. mit 26 BSc. Int. Rel LSE (2:1 sollte jetzt drinliegen)
- Evtl. Master an der LSE oder wieder St. Gallen

Schlussendlich bin ich 27,5 und habe nur einen Master in der Hand. Was würdet ihr raten? Weiter studieren und noch einen zusätzlichen Master draufpacken? Master ganz weglassen und direkt in die Beratung? Bei welchen UBs seht ihr Chancen? Wie ihr seht, einige Fragen...

  1. Barnstormer 28.04.10 02:50

    Ich denke nicht dass du mit einem solchen CV fuer einen Einstieg ab Uni eingeladen wirst. Der Abischnitt ist schon schlecht und Studienabbruch ist ein dunkelrotes Ausrufezeichen. Du musst waehrend deines Zweistudiums (!) sehr gute Leistungen zeigen (First class), dann im Job nach der Uni sehr gut performen, und dann ueber experienced hire rein.

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  2. tha... 04.05.10 09:19

    Keine angst, abinote ist nicht zu schlecht, lass dir nix einreden. die meisten leute spekulieren hier nur. Ich weiss, dass man mit 2,0 bei BCG und Co eingeladen wird ;)

    Das problem sehe ich beim studienabbruch. Ein BWL Studium ist nicht gerade das schwerste... und ein abbruch zeugt nicht gerade von einsatzbereitschaft.

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  3. aci... 06.05.10 22:57

    habe mich gerade diese Woche bei BCG and Co auch beworben... kann dir dann so in 2-3 wochen feedback geben...

    Studiere auch an der HSG 6. Semester und bin gerade im Austausch in Schweden. meine Abinoten (bei uns in der Schweiz heisst dies bisschen anders habe ich nur eine 2.6 und zumindest bei den letztjährigen Events wurde ich immer eingeladen und die haben nur 10 von 80 HSGlern eingeladen. Daher Abi-Note ist nicht von grosser bedeutung.

    studiumsabbruch ist wie schon thaiton gesagt hat ein gravierenderes problem... doch fallds du dich jetzt am Riemen reisst, und hammer Noten herblätterst...wieso sollte das nicht klappen...zeigt persönliche entwicklung.. bei mir dasselbe (hatte im assessmentjahr nur ne 4.3 (also für unsere deutschen freunde, 1 schlechteste Note und 6 beste). doch jetzt habe ich mich auch gesteigert... wie gesagt, gebe soon more infos preis.

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  4. TheCurious 08.02.12 15:55

    Auch wenn der Thread schon etwas älter ist, würde ich gerne Meinungen zu meinem eher untypischen Lebenslauf einholen.

    Zunächst einmal bin ich den zweiten Bildungsweg gegangen (Realschule, schul. Ausbildung (beides mit 2.1) und Fachoberschule (1.6)). Zudem gehörte ich zu denen, die sich nicht vor dem Zivildienst drücken konnten :-)

    Danach habe ich an einer Fachhochschule ein Bachelorstudium in einer Ingenieurswissenschaft (IT) mit integriertem Auslandsjahr in der Regelstudienzeit absolviert (Abschlüsse 1.6 u. 1.3). Zusätzlich habe ich ein Praktikum bei einem sogenannten globalen Player gemacht.

    Dann ging es für das Masterstudium im gleichen Fach an eine schon recht bekannte TU (Abschluss 1.5). Hier habe ich die Regelstudienzeit allerdings um 2 Semester überzogen. Die Gründe hierfür waren dass mir aufgrund des Wechsels der Hochschulform Auflagenmodule aufgebrummt wurden, aufgrund der Modulabhängigkeiten eh ein Semester hätte überzogen werden müssen, ich 15-20h die Woche nebenbei in meiner Spezialisierung bei einem sehr renommiertem Unternehmen gearbeitet habe und mich ehrenamtlich in einer Studentenorganisation engagiert habe. Ich muss auch ehrlich zugeben, dass mir der Umstieg der Hochschulform im ersten Semester recht schwer gefallen ist und die Entzerrung auch deshalb schlicht nötig war!

    Im Moment promoviere ich an einer sogenannten Eliteuniversität (auch TU) und werde, wenn alles planmäßig klappt, mit ca. 31 ein promovierter Ingenieur sein.

    Ich möchte anmerken, dass ich die Begriffe „renommiert“ und „Elite-„ nicht so inflationär benutze um mich als unglaublich toll hinzustellen (von außen glänzt alles viel mehr als von innen!), sondern einfach nur um zu unterstreichen, dass es sich um namenhafte Institutionen handelt. Meiner Erfahrung nach spielen Namen bei Bewerbungsprozessen nun mal eine extrem wichtige Rolle!

    Zu meiner Frage:

    Wie sehen realistisch gesehen die Chancen für den Einstieg bei einer der Top-Strategieberatung aus?

    Auf der einen Seite meine ich ein gutes Profil mit einem deutlichen roten Faden zu besitze und erfülle auch die formalen Checklisten (gute Noten, Praktika, Werksstudententätigkeit, Auslandserfahrung und außeruniversitäres Engagement).

    Auf der anderen Seite habe ich aber die Regelstudienzeit um zwei Semester überschritten, die Endnoten lagen immer genau an der Grenze zwischen „gut“ und „sehr gut“ (womit ich kein klarer Einser bin) und beim Abschluss der Promotion wäre ich auch knapp über 30.
    Jetzt bin ich mal gespannt wie ihr die Situation beurteilt :-)

    PS: Dass ich ein ziemlich sicheres Auftreten habe und auch vernünftig geradeaus reden kann, muss mir nun einfach geglaubt werden.

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