Dr.-Ing. vs PhD

jea... 26.01.09 18:27

Hallo,
wird ein PhD in Ingenieurswissenschaften in Deutschland genauso angesehen wie ein Dr.-Ing.?
Und wenn ich einen PhD habe, kann ich dann in Deutschland sagen, dass ich Doktor bin? Wie schaut das im Unternehemnsalltag aus. Die meisten Kollegen werden vielleicht gar nicht wissen, was ein PhD ist. Ein Dr.-Ing. hingegen kennt sogar der Mann an der Werkbank. hat jemand Erfahrung wie das Ansehen eines Ing. PhD ist? v.a. dann im Unternehmen!
Andere Vorteile/Nachteile (Gehalt, Karrierechancen) bitte auch disskutieren!

Vielen Dank

  1. Ednbra 26.01.09 19:52

    Es ist das gleiche. Wenn Du mit Menschen zu tun hast, die mal ne Uni von innen gesehen haben, werden Sie wissen, was ein PhD ist. Wenn eine Promotion machen moechtest um beim Mann an der Werkbank anzugeben, lass es gleich sein. Danke! Und ja, mit einem PhD kannst Du damit angeben, dass Du ein Doktor bist...

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  2. jea... 26.01.09 21:05

    Naja das gleiche ist es sicher nicht. Das liegt schon in der Tatsache begruendet, dass der Titel anders lautet. In D forscht man ja hauptsaechlich am Institut waehrend man in USA auch Vorlesungen besuchen und Pruefungen schreiben muss. Dadurch ist er Umfang der Forschung in USA meiner Meinung nach geringer als in D.
    In diese Richtung sollte meine Frage gehen! Da evtl ein deutsches Unternehmen vielleicht die lange Auslandserfahrung sehr schaetzt aber auf der anderen Seite den PhD vom Fachwissen her geringer einschaetzt als ein Dr.-Ing.! Und ob es dadurch das Einstiegsgehalt bzw. die Karrierechancen der beide Abschluesse differieren!
    Vielen Dank fuer den Disskusionsstart!

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  3. Ednbra 26.01.09 22:13

    Entschuldige, aber Du hast keine Ahnung. Du kannst ebenfalls in Deutschland einen PhD machen, es kommt nur drauf an, wie sich das Programm an Deiner Uni schimpft. Wenn Du in den USA promovierst, bist Du ungefäHR 5 Jahre zu gange, von denen die ersten beiden fuer Kurse und Lehrtätigkeiten benutzt werden, man aber schonmal etwas Research-Erfahrung bekommt. Danach kannst Du Dich aber vollkommen auf die Forschung konzentrieren (und zwar mit richtigen Mitteln und Möglichkeiten). In Deutschland hingegen hampelst Du meist mit ner halben Stelle durch die Gegend und freust Dich, wenn Deine Fakultät Dir die 2. Klasse im Regionalexpress nach Buxtehude auf ne Konferenz bezahlt. Ob der Kandidat was auf dem Kasten hat hängt letztlich von der Person ab und nicht von seinem Degree.

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  4. DagHammar 27.01.09 05:25

    ednbra, bleib' locker.. dass er keine Ahnung hat, kannst Du nicht beurteilen, und wenn's so sein sollte, ist es irrelevant, dafür gibt's ja das Forum und hier nen thread..

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  5. bal... 27.01.09 16:19

    Wenn du einen PhD gemacht hast, kannst Du beantragen, ihn als Doktor zu fuehren. Ansonsten steht auf der Visitenkarte "Fritz Mueller, PhD".
    Fuer die Karriere sollte der PhD genauso viel oder wenig bringen wie der Dr-Titel - bei der Einstellung kann es in der Tat Vorlieben bzw. Anforderungen geben, wegen denen ein Unternehmen das eine oder das andere lieber hat (siehe oben).

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  6. Mid... 14.03.09 17:22

    Nun ja, mit deine Aussage gibst du dir selbst die Blöße ;)

    PhD sind nicht gleich Dr. xxx. Das musste nicht zuletzt ein diverser Ex-Senator in Hamburg schmerzlichst erfahren...

    Für die Karriere in der Industrie ist ein Dr. sicher förderlicher (kennt schließlich selbst HR. Müller in der Werkstatt). Spätestens wenn du aber auf gleichgesinnte triffst, ist es aber egal. Sprich: Die, auf die es ankommt wissen einen PhD auch richtig einzuordnen. Notfalls kannst du dir den Dr. i.d.R. von deiner Diplom Uni anerkennen lassen. Macht sie das nicht, wird es seinen Grund haben...

    In der Wissenschaft ist es eh egal, dort wird selbst nach Profs separiert, bei denen du warst (dort herrschen noch Seilschaften).

    Wenn du in D. einen PhD machst, bist du entweder dumm, schlecht ausgebildet, oder Bachelor, denen noch Kurse fehlen. Auch dein Gestammel von 'fehlenden Mittel' ist eher ein Indiz von fehlenden Wissen. Ich z.B. war in meiner Dr. Zeit bis dato 3 Mal in den USA, 2 x in Singapore und auf 5 Konferenzen in der EU. Für andere Doktoranden war aber nie Geld da...

    Wo ich dir Recht gebe: ob Dr. oder PhD: spätestens wenn du den Mund aufmachst, ist es egal, was auf deiner Visitenkarte steht.

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  7. Jan... 16.05.09 14:35

    "Wenn du in D. einen PhD machst, bist du entweder dumm, schlecht ausgebildet, oder Bachelor, denen noch Kurse fehlen."

    "Midsommer" scheint ein Vertreter der personifizierten Unwissenheit zu sein...

    Der PhD ist das Äquivalent zum deutschen Promotionsstudium. Früher oder später werden sämtliche Doktorandenprogramme in Deutschland auch mit der Verleihung des PhD abschließen, ähnlich wie beim Bachelor und Master.

    Ein PhD is ein Abschluss der zum tragen des Titels "Dr." berechtigt, auch in Deutschland, sofern der Abschluss an einer europäischen Universität vergeben wurde, die in ihrem Land als wissenschaftliche Universität anerkannt ist.

    Zugangsvorraussetzung für das PhD-Programm ist in England ein Master mindestens mit "Merit", was einem Notendurchschnitt

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