Eierlegende Wollmilchsau der UBs

Exilim 31.10.06 18:24

Hallo zusammen,

ich verfolge jetzt schon seit einiger Zeit die zahlreichen Diskussion hier und bin gerade dabei, mir einen Job zu suchen. Prinzipiell zieht es mich eigentlich schon in die Strategieberatung, allerdings schrecken mich nach meinem Praktikum in der UB die dortigen Arbeitszeiten und das ewige Reisen auf Projekten ab. Daher meine Frage an euch:

Gibt es denn kleiner UB, die zwar nicht mit 65k klotzen, aber dafür auch eine 40-50h Woche bieten und wo man nicht so oft beim Kunden vor Ort ist? Sprich vielleicht nur 1-2 Tage in der Woche auf Projekt, den Rest im Office. Oder eben die Kunden im regionalen Umfeld des Offices?

Wäre wirklich super, falls ihr mir hierbei helfen könntet, da ich die Tätigkeit in der Beratung sehr spannend finde, aber meine Seele doch nicht verkaufen möchte... :)

Vielen Dank schonmal für eure Antworten!

  1. Kristata 31.10.06 22:43

    unglaublich die Wunschliste!!

    ich kenne sogar so eine nette Beratung in Wiesbaden. Allerdings arbeiten dort auch Schnappis mit FH-Abschluss und was besonders tolles als Kunden haben sie auch nicht - nicht Fisch, nicht Fleisch.

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  2. Anonym 01.11.06 08:06

    Bei SKP (Simon Kucher) ist man viel im Office - die 35-h Woche mit bezahlten Überstunden gibt es da aber auch nicht. Aber der Laden ist gut.

    Alternativ könntest Du auch eine Admin-Funktion in einer Beratung anstreben. Research z.B.

    Stefan

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  3. Anonym 01.11.06 11:15

    War bei SKP mal Praktikant und habe andere Erfahrungen gemacht. Auch dort häufen sich die Projekte, bei denen man fast ausschließlich beim Kunden vor Ort arbeitet.

    Bezüglich der Arbeitszeiten: 60+ und Wochenendarbeit waren keine Seltenheit...

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  4. Exilim 02.11.06 15:00

    Danke schonmal für eure Antworten. Was ist denn mit denn kleineren Beratungen wie z.B. goetzpartners? Hat jemand dort schon Erfahrungen sammeln können?

    Was ist mit einem Einstieg bei KPMG Advisory? Kann man das als Alternative mit aufnehmen oder ist dort die Beratung auch eher eine Wirtschaftsprüfung?

    Danke für eure Antworten!!!

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  5. chrism 02.11.06 16:32

    Ach ja, die Advisory von KPMG....

    Das Consulting von KPMG ist ja in Bearing Point aufgegangen, nachdem die Wirtschaftsprüfer-Brnache in den Verruf kam, zuerst zu Beraten und dann als Prüfer die Ergebnisse durchzuwinken.

    So viel ich weiss ist die Advisory 'prüfungsnahe' Beratung. D.h. die Prüfer wollen sich Beratungsumsätze natürlich nicht entgehen lassen. Sales ist nunmal Sales! Aber versuchen die politisch (und SOA-) korrekt zu vermarkten.

    Das ist natürlich nur meine Meinnug .

    Chris

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  6. chrism 02.11.06 17:41

    Ach ja, die Advisory von KPMG....

    Das Consulting von KPMG ist ja in Bearing Point aufgegangen, nachdem die Wirtschaftsprüfer-Brnache in den Verruf kam, zuerst zu Beraten und dann als Prüfer die Ergebnisse durchzuwinken.

    So viel ich weiss ist die Advisory 'prüfungsnahe' Beratung. D.h. die Prüfer wollen sich Beratungsumsätze natürlich nicht entgehen lassen. Sales ist nunmal Sales! Aber versuchen die politisch (und SOA-) korrekt zu vermarkten.

    Das ist natürlich nur meine Meinnug .

    Chris

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  7. chrism 02.11.06 16:28

    Reisetätigkeit:
    Das hängt doch ganz von dem Geschäft ab. War gerade bei einer IT-Beratung (an großes SW-/HW-Haus angegliedert), die man mit 40 Beratern (Europa!) wohl als relativ klein bezeichnen kann. Aber die sind dafür trotzdem öfter auch international unterwegs.
    Das hängt doch immer vom Glück ab: Wenn ZUFÄLLIG ein langes Projekt in Deiner Basis/Heimatstadt kommt, und du drauf bist, na dann Glückwunsch. Ansonsten... ab in Auto und Flugzeug.

    Das mit der internen Stelle (Research etc.) klingt doch gut ;-)


    Wo ich mich heut vorgestellt hab, meinte ein Interviewer auch, sie hätten die 40hs Woche. D.h. im DURCHSCHNITT 40hs. Dagegen herrschten in Top-Beratungen ganz andere Vertragsbedingungen.
    Beim Gespräch mit dem Partner jedoch betonte der, es gäbe die 40hs Woche, aber keine Stechuhren... wenn man dann vor Ort auf Projekt ist, kann ich mir eigentlich kaum vorstellen, dass es im Schnitt bei 40hs bleibt.

    Un deine Beratung, die weniger als 65k zahlt zu finden, dürfte nicht schwer sein. Ob Du deswegen weinger arbeitest und reist... hängt wohl von Fall zu Fall ab.

    Bedenke: Es gibt Berater für alles (auch der Versicherungsvertreter von damals nennt sich jetzt so), da der 'Beruf'/die Bezeichnung nicht 'zugangsbeschränkt' ist.

    Gruß Chris

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