Einstieg mit befristetem oder unbefristetem Vertrag

Bert123 15.05.08 18:29

Hallo!
Ich habe ein Angebot für den Einstieg als Bachelor in einer Strategieberatung.

Dabei kann ich mich (da momentan umgestellt wird) zwischen einem befristeten (1 Jahr) oder einem unbefristetem Vertrag entscheiden.

Ist bei einem befristeten Vertrag meine Verhandlungsposition besser, da der Vertrag zur Verlängerung vorgesehen ist und ich nach dem Jahr dann evtl. bei der Neuverhandlung noch was rausholen kann?
Oder sollte ich eher gleich den unbefristeten Vertrag nehmen?

Für ein paar hilfreiche Tipps wäre ich sehr dankbar!

Viele Grüße

Bert

  1. sholy 16.05.08 09:18

    Hi Bert,

    also meine subjektive Einschätzung ist, dass es eigentlich keinen Unterschied macht. So wie ich es von einer UB kenne, wird man rein nach Leistung befördert und nicht danach, was man aushandeln kann. Es gibt definierte Stufen (Business Analyst, Fellow, Junior Consultant, Senior Associate - jeder nennt die anders) und innerhalb einer Stufe gibt es in der Regel keinen Unterschied in den Fix-Gehältern (also z.B. alle Junior Associates bekommen das gleiche Fixum). Und um eine Stufe höher zu kommen, must du eben "performen". Wiederum stimmt es, dass auch wenn du einen unbefristeten Vertrag hast, er dir keinerlei mehr "Sicherheit" gibt als einen 1-Jahr-Vertrag. Sobald du nicht gut bist, bist du ganz schnell raus.

    Da es bei dir um den Einstieg als Bachelor geht, ist natürlich interessant zu wissen, ob einer der beiden Vertägen irgendwie auch eine anschließende Weiterbildungsphase vorsieht, wie sie Vergütet wird (wenn überhaupt), ob irgendwelche Studiengebühren übernommen werden...Wenn sowas für den einen Vertag gilt, für den anderen aber nicht, ist das natürlich eine Überlegung wert.

    Na ja, das ist mein Senf dazu, wie gesagt - eher subjektive Einschätzung aufgrund "Insider-Wissen" von nur einem Laden, hoffentlich schreibt noch jemand was.

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  2. sholy 16.05.08 09:20

    Noch was: meine Erfahrung ist aus einer großen UB. Bei kleineren kann ich mir vorstellen, dass viel mehr mit "aushandeln" drin ist.

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