Einstiegsgehalt

Searcher 04.02.03 21:16

Liebe Mit-squeaker! Wer hat Erfahrung welche Einstiegsgehaelter in der Consulting-Branche zur Zeit ueblich sind (Jahresfehalt Brutto)??? Wie sieht das Gehalt in anderen Laendern aus? (England, Frankreich und alles sonst noch in der Naehe).

  1. Anonym 05.02.03 19:52

    vor zwei jahren hätte man sicherlich weit aus mehr bekommen...für 60 bis 70 stunden arbeit sollte man schon so um die €50.000 bekommen...das macht bei einer 38 stunden woche so viel wie bei aldi an der kasse! ;-))))

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  2. Searcher 05.02.03 21:48

    Hast Du Erfahrungen wie stark das zwischen den einzelnen Beratungsunternehmen schwankt?

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  3. Anonym 06.02.03 20:57

    ach, das ist doch langweilig. viel interessanter sind da schon björns kassenerfahrungen. mehr davon!

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  4. gra... 07.02.03 11:11

    Strategie? Ja, vieleicht. Die andereren tendenz zu weniger momentan. Sagt aber überhautp nichts aus. Du mußt nach Fix und Variablen Anteil unterscheidnen und dann Fragen wie sich das ganze zusammen setzt etc. Würde für normale Absolventen mal mit 40T€ rechnen, falls du überhaupt eigestellt wird. 40T€ mit deutlich Plus wenn es wirtschaftlich anzieht. Aber momentan eher nur 40T€ Dafür stimmen die Wachstumsraten des Gehalts noch immer. Für irgendwas hat man die Leute ja feuern müssen.

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  5. mm0013 07.02.03 12:50

    In einem Message-Board (www.vault.com) habe ich gerade gelesen, dass in USA die College-Abgänger bei den Top-5-Firmen mit 55.000 Dollar anfangen - und die MBA-Leute knapp über 100.000 ausgeben müssen!!

    Wie erklärt sich diese offensichtliche Diskrepanz zum deutschen Markt ??
    PS: Kann mir jemand Hints zum Thema Gehaltsentwicklung über die ersten 4-6 Jahre erzählen?

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  6. Anonym 07.02.03 19:02

    1. Lebenshaltungskosten in USA sind erheblich höher (v.a. in den großen Städten - versuch mal in LA ein kleines Bier für unter 4 Dollar oder eine bezahlbare Wohnung in San Francisco zu bekommen ;)

    2. Arbeitszeiten sind im Schnitt erheblich länger, sowohl tagesweise wie auch übers gesamte Jahr (20-30% mehr Jahresarbeitsstunden bei der gesamten Bevölkerung, dürfte bei den Beratern aber nur noch ca. 10-15% Unterschied sein). 25 Tage Ferien sind dort ziemlicher Luxus, ein Freund von mir hat als Anwalt in New York im ersten Jahr keinen einzigen Tag bekommen!

    3. Weniger soziale Sicherheit, weniger Arbeitslosengeld etc. (Lohnnebenkosten!)

    4. MBA's haben meist vor ihrem Studium schon mehrere Jahre gearbeitet, sind also keinesfalls mit deutschen BWLern u.dgl. zu vergleichen.

    Hilft das?

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  7. Anonym 10.02.03 09:17

    wie ein redner vor mir gesagt hat, mbaler haben i.d.r. 3-5 jahre berufserfshrung auf dem buckel...darüber hinaus erhältst du diese gehälter nur wenn du kontakte hast!!! das sind ja maximum werte...-die durchschnittswerte liegen bei 70-80T€...

    kannst ja in hong kong anfangen, da bekommst du als einsteiger im IB ca 60-70 T€ (ohne MBA!!!!) leider kostet die monatsmiete auch 2000T€ für eine 10qm wohnung!!! andere länder andere sitten!

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  8. Anonym 07.02.03 19:13

    Aussage von HR-Leuten bei Accenture Mitte Oktober: Einstiegsgehalt 38.000 Euro, Überstunden werden aber bezahlt (glaubwürdig?). Kenne aber auch Leute, die jetzt gerade mit ca. 44-47.000 Euro dort einsteigen, ebenfalls + bezahlte Überstunden.

    Bei BCG hiess es "um die 60.000", dafür muss man aber auch 55-65 Stunden in der Woche auf Draht sein, manchmal auch mehr (lt. Aussagen von Mitarbeitern).

    Lustiger Effekt:
    52 Wochen im Jahr mal 5 Arbeitstage = 260 Tage.
    minus 25 Urlaubstage, minus ca. 10 Feiertage = 225 Arbeitstage.

    Accenture: 225*8=1800h/Jahr - 21,11 Euro/h (bei 38k) oder 25 Euro/h (bei 45k)

    BCG: 225*12=2700h/Jahr - 22,22 Euro/h

    Fragt sich, wo man "mehr" verdient... umgekehrt lassen sich wohl kaum genaue Aussagen über tatsächliche Arbeitszeiten und Überstundenregelungen treffen.

    Andere Meinungen?

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  9. Anonym 08.02.03 09:53

    Also wem's ums Geld geht der soll schauen dass er sich als "Expat" gen Osten verschiffern lässt.

    Nach 2 Jhren kommt man leicht auf 40 000€ JahresNETTOgehalt und Wohnung Reisen Auto etc zahlt die Firma.

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  10. Anonym 10.02.03 09:14

    ich denke zur zeit sollte man nicht auf das geld achten...es ist viel wichtiger einen sicheren job zu haben in dem man über einen gewissen zeitraum perspektiven hat. auf 10.000 € p.a. solle es nicht ankommen...denn 10.000€ sind ca. 800€ p.m. und weniger als 400€ nach steuern und abgaben...

    ich habe in den letzten monaten mitbekommen wie dreckig die welt da draussen seien kann und wie im investmentbanking (leider nicht Berater! -daher auch die kassenerfahrung!!!) mit mitarbeitern umgesprungen wird...

    ich würde mir ein Unternehmen suchen (falls man die wahl hat) wo das umfeld stimmt, d.h. die mitarbeiter sympathisch wirken, man in die arbeit eingebunden wird ohne als kammersklave zu enden und man etwas lernt...mit der Erfahrung kann man in 2-3 jahren wieder ziehen...

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  11. Glo... 10.02.03 10:37

    Auch bei den Beratern wird ähnlich mit den Leuten umgesprungen!

    Bin voll und ganz Deiner Meinung, dass es auf einige Tausend € p.a. nicht ankommt - aber dann nenn doch mal einen "sicheren" Job ;-)

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  12. Anonym 10.02.03 15:13

    Ich stimme meinen Vorrednern völlig zu. Wichtig ist doch momentan nicht, dass man mächtig Kohle scheffelt - gerade als Absolvent besteht doch die größte Schwierigkeit darin, erstmal einen Job zu finden, bei dem die Wünsche und Vorstellungen einigermaßen zusammen kommen. In zweiter Linie besteht dann die Herausforderung darin, diesen Job auch zu behalten. Nur Beamten haben sichre Jobs...

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  13. Anonym 13.02.03 11:45

    mit sicher meine ich einen job, bei dem man die gewissheit hat diesen auch auf mittlere sicht behalten zu können...das wort sicher wurde ziemlich down gerated, oder?! ich würde nicht auf Teufel komm raus einen job im Investment Banking anfangen wollen...der job sollte eine perspektive haben...

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  14. sclper 19.02.03 09:38

    ... das klingt ja, als ob Jobs im Investment Banking keine perspektive boeten.....

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