Fachhochschule

Raul1 01.03.07 01:59

Ich studiere an einer FH, habe sehr gute Noten und zähle somit zu den Besten.
Hat man mit einem FH Studium chancen bei den Consulting Firmen?
Wenn nein, kann man seine Reputation dann mit einem MBA Studium einer Elite Universität auffrischen?

  1. jon... 01.03.07 09:22

    nein

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  2. Anonym 01.03.07 11:03

    @ join: Super fundierte Antwort, bitte mher davon.

    ALs FHler ssind Deine Chancen, es sei denn Du kommst aus Reutlingen oder ggf. aus Münster (sehr selten), aber tatsächlich gleich Null.

    Ein Top-MBA kann tatsächlich ein Türöffner sein, allerdings benötigst Du für diesen einige Jahre an Berufserfahrung - und diese sollte auch signifikant sein um in die Top-MBA-Programme reinzukommen.

    Es sieht also tatsächlich so aus, als wären Dir die Türen der Top-UBs auf mindestens 3-4-Jahressicht verschlossen.

    2nd-Tier Consultants wie Accenture nehmen jedoch afaik FHler.

    Du könntest jedoch, wenn Dein Ziel die Top-Consultants sind, und das nicht erst in 5 Jahren, über einen MSc in einem angelsächsischen Land nachdenken. Dauer ca. 1 Jahr, Dein FH-Abschluss ist ja zumindeest ein BSc-Equivalent.

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  3. Anonym 01.03.07 13:09

    @Raul1 @markus_m-- Die entscheidende Frage ist: Welches Consulting (IT, Strategie....), welches Unternehmen?

    Der Begriff "Consultant" sollte genauer beschrieben werden, da mittlerweile sogar Finanzdienstleister ihre Aussendienstmitarbeiter als "Finance Consultant" titulieren.

    Ich selbst bin FH'ler und hatte Kontakte bzgl. Bewerbung u. a. mit Deloitte, HP, CapGemini. Ein ehemaliger Kommilitone ist bei Roland Berger untergekommen. Sicherlich verlangen einige Unternehmen prinzipiell "höhere" Abschlüsse, aber mit FH- Diplom sind die Chancen sicherlich nicht aussichtslos (siehe o. g. Frage).

    @markus_m: Nach welchen Kriterien werden die Unternehmen in "Top UB's" und "2nd-Tier" Klassen eingestuft?

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  4. Anonym 01.03.07 13:21

    @wwalter: Top UBs sind, was eigentlich hier nicht weiter erläutert werden müssete, die Strategieberater - ich rechne hierzu McK, BCG, Bain, Berger, Booz, ADL, ATK, Monitor, Mercer, Stern Stewart. TO be completed.

    Diese unterscheiden sich vom Anforderungsprofil an Bewerber signigikant von ITlern und Implementierern wie Accenture oder CapGemini. Sorry - ist einfach so.

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  5. Raul1 01.03.07 13:29

    zur Antwort nein:
    wenn man sich die Bewerbungsprofile der Firmen so anschaut steht da als Fakultätsform Hochschule (=Fachhochschule und Universität). Nur bei folgenden Firmen steht deutlich auf der Homepage das sie keine Fhler nehmen, die da wären McKinsey, Booz Allen Hamilton, BCG, Bain!

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  6. Anonym 01.03.07 13:34

    Hochschule = Universität, zur Unterscheidung FACHhochschule.
    Wie gesagt Ausnahme Reutlingen und u.U. Münster.

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  7. Raul1 01.03.07 13:37

    das ist falsch!

    Hochschule ist eine umfassende Bezeichnung für eine Bildungseinrichtung des tertiären Bildungsbereichs. Hierzu gehören

    * Fachhochschulen,
    * Gesamthochschulen,
    * Handelshochschulen,
    * Kirchliche Hochschulen,
    * Kunst- und Musikhochschulen,
    * Medizinische Hochschulen und Tierärztliche Hochschulen
    * Pädagogische Hochschulen,
    * Private Hochschulen,
    * Technische Hochschulen,
    * Technische Universitäten,
    * Universitäten,
    * Wirtschaftshochschulen.

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  8. Anonym 01.03.07 13:39

    Da kann einer aus Wikipedia kopieren, nicht schlecht.

    Fakt ist, dass Du, mit Ausnahme von Reutlingen und Münster, keine FHler bei den Top-UBs finden wirst. Und das aus gutem Grund.

    Alles andere ist lächerlich.

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  9. Raul1 01.03.07 13:40

    Also Lieber Markus,

    du willst mir jetzt sagen das man als Fhler lächerlich ist?!

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  10. Anonym 01.03.07 13:46

    Ich will Dir damit überhaupt nichts sagen, ich weiße darauf hin dass Du in der Empirie keine, von den genannten Ausnahmen abgesehen, Fhler finden wirst, die es nach einem FH-Abschluss direkt in die Top-Strategieberatung schaffen.

    Nach 2 absolvierten Praktika bei Top-UBs weiß ich wovon ich spreche und Du wirst mir einen gewisesn Überblick nicht abstreiten können.

    Erzähle doch mal von Deinen fundierten Kenntnissen des Consulting Business.

    Und wenn Strategieberater Wert auf einen Uniabschluss legen, dann werden sie dies sicherlich nicht grundlos tun. Mit einem Uniabschluss signalisierst Du einfach eine analytischere Herangehensweise als mit einem FH-"Studium".

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  11. Raul1 01.03.07 13:49

    Das war ja klar das das kommt. Wenn ich mir meine Freunde an der Uni aunschaue arbeiten die nicht wissenschaflticher als meine Wenigkeit.

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  12. Anonym 01.03.07 13:53

    Dann scheinst Du nja tolle Freunde zu haben :-)

    Wenn Du es nicht glaubst, dann bewerbe Dich doch einfach und teile uns dannd as Feedback mit.
    Schließlich warst Du es, der hier um Rat fragte, und mit ehrlichem Feedback jetzt nicht umgehen kann.

    Also - schick Deine Bwerbung raus, aber an Top UBs, und damit meine ich nicht Accenture.

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  13. Anonym 01.03.07 13:54

    P.S. bitte netschuldige die flüchtigen Tippfehler.

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  14. Raul1 01.03.07 13:59

    ne ist doch ok!
    Ich würde mich eh nicht direkt nach dem Studium Bewerben. Erst drei Jahre arbeiten und dann noch nen MBA an einer renomierten Fakultät absolvieren. Und dann kanns ja vielleicht klappen. Würde eh lieber zu einer kleiner gehen wollen. Theron, Horvath oder OCC...

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  15. Anonym 01.03.07 19:23

    Sorry, aber das ist der typische Schwachsinn den viele Berater oder "2 Praktika und ich weiss alles"-Berater versuchen einem FH´ler zu erzählen! Und mit Deinen "fundierten" Consultingwissen solltest mal mit ehrlichen Partnern sprechen! Richtig ist: mit FH keine Chance, falsch ist: angeblich analytischer. Vielmehr muss man die Jungs beim Klienten verkaufen können, das geht mit nem Dr. oder Uni-Diplom nun mal einfacher als mit FH-Diplom. Ein guter Tip an FH´ler: einfach nach dem FH (mit max. 1,5) einen Master an einer Elituni wie Oxford, Cambridge, oder LSE, dann sollte es zumindest mit Interviews klappen.

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  16. Anonym 01.03.07 19:27

    ach ja, kurz zu mir: FH und dann Master in Cambridge. Nun habe ich den Salat und 3 Angebote (keine Accenture)

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  17. Raul1 01.03.07 21:54

    Was hast du in Cambridge studiert? Nen MBA?

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  18. refco 01.03.07 14:58

    Also ich finde das echt unfair. Wieso werden FH'ler so benachteiligt. Ich studier zwar selbst an einer Uni, aber ich kann mir dennoch nicht vorstellen, das FHler um vieles schlechter sind als Uni-Studenten. Man sollte nicht darauf schaun ob FH oder Uni, sondern vielmehr welche Uni/FH bzw. welche Noten und Studienrichtung.

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  19. Benjaminham 01.03.07 15:27

    Du hast recht markus. Strategieberatung nehmen keine Fhler - da wirst du keine Chance haben. Dennoch finde ich das Total lächerlich, weil mir einer bitte mal hier erklären soll wo da der großer UNterschied sein soll. Es mag sein es ist noch theoretischer un damit vielleicht "genauer", aber das ist auch wieder auf der anderen Seite ein nachteil, da ich Leute kenne die keine einzige praktische Erfahrung haben und in den Arbeitsmarkt wollen - das find ich schlimmer als Fhler ohne tiefere Theorie. Das die Fhs Reutlingen / Münster besser sein solllen als die anderen ist mir auch neu (mag aber sein).... Manche behaupten auch das die privaten z.B. ISM, MBS besser sein sollen - keine Ahnung. Würde hierzu auch gerne mal ne Diskussion anregen ...

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  20. jon... 01.03.07 15:47

    FH ist FH, sonst hättest du ja auf eine Uni gehen können

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  21. Anonym 01.03.07 16:40

    Halten wir fest - es ist so dass bei den Strategieberatern de facto keine FH-Absolventen eingestellt werden.

    Man kann hier natürlich eine endlose Debatte vom Zaun brechen, ob dies gerechtfertigt ist oder nicht.

    Meiner bescheidenen Meinung nach werden die Berater, welche ja in allen Fachrichtungen nach den besten Absolventen suchen, sicher treffende Gründe haben, warum sie FH-Absolventen von vornherein ausschließen.
    Dies basiert meines Erachtens nach auf dem oberflächlicheren Studium an einer FH, den weniger tiefgehenden wissenschschaftlichen Anforderungen dort, der verschulten FH_Systematik und dem daraus resultierenden weniger strukturierten, selbständigen, analytischen und problem- und lösungsorientierten Denken.

    Stichwort Fachhochschulen: Dass die ESB Reutlingen und das European Business Studies Programm der FH Münster einen sehr guten Ruf genießen ist in einschlägigen Kreisen sehr wohl bekannt.

    Über ISM und MBS wollen wir an dieser Stelle wohl nicht ernsthaft diskutieren - kein Vergleich zu Reutlingen, geschweige denn zu einer der Top-Wirtschaftshochschulen im deutschsprachigen Raum (WHU, HHL, Mannheim, Köln, WWU Münster, St. Gallen, WU Wien)

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  22. Raul1 01.03.07 17:12

    In meinen Augen kann man das nicht so einfach vergleichen. Es gibt ja schon allein im Vordiplom Unterschiede.

    z.b. Vordiplom Maschinenbau an der Uni
    man benötigt vier Semester und schreibt jedes
    Semester zwei bis drei Prüfungen.

    Vordiplom Maschinenbau an der FH
    in zwei Semestern erreicht und es werden in der zeit 13 Prüfungen abgelegt.

    Und zum Thema Strategieberatung möchte ich sagen, dass ich mir als Fhler auch nicht vorstellen kann sofort nach dem Studium dort genommen zu werden. Jedoch glaube ich nachdem man z.b. an der Said Business
    School in Oxford studiert schon gut Chancen hat. Oder was denkst du Markus?

    Ich glaube aber auch das man als Fh Student gute Möglichkeiten bei Inhouse Consulting Firmen hat (Porsche, Siemens, Lufthansa usw.) oder?

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  23. Raul1 01.03.07 17:13

    P.S.: Ich entschuldige meine Tippfehler:-)

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  24. Anonym 01.03.07 17:16

    Wie ich schon in meinem ersten Beitrag in diesem Strang geschrieben hatte, hast Du definitiv die Möglichkeit, nach einem Top-MBA, und da gehört Oxford für Europa sicherlich dazu, bei den Top-Beratern einzusteigen.

    Bzgl. Inhouse Consulting habe ich Null Informationen bzw. Erfahrungswerde, sorry.

    Bzgl. Vordiplom an Uni bzw. FH - lassen wir die Diskussionen, es zählt, als letzte Anmerkung, wohl nicht die Quantität von Prüfungen, sondern deren Qualität i.S. des Anforderungsniveaus.

    Studierst Du Maschinenbau? Wo?

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  25. MaMatt 01.03.07 17:13

    Hab mich gefreut diese Kommentare
    durchzulesen.

    Diese Frage brennt mir nämlich seit meinem
    Studium auf der Zunge. Es ist zwecklos zu
    diskutieren wo die Unterschiede zwischen FH und
    Uni, speziell aus Sicht der UBen, liegen.
    Ich selbst studiere an einer FH jedoch hatte ich
    zu Anfang die Wahl ob Uni oder FH, manchmal
    könnt ich mir dann doch in den Allerwertesten
    beißen das ich den FH-weg gewählt habe, aber
    den Stoff den ich beigebracht bekomme prägt
    sich bei mir durch praxisnahe Beispiele viel
    besser ein von daher...

    Ihr solltet euch die Mühe machen die Recruiting
    Seiten der TOP UBs genauer anzuschauen. Dort
    steht definitiv "Universitätsstudium" wird
    verlangt und als Gegenpol zu Accenture und
    95% der Firmen in anderen Branchen =
    "Hochschulstudium".

    Wieso müssen sich die Menschen immer auf das
    stürzen was eher unerreichbar ist??

    Ich für meinen Teil werde nach meinem B.a
    einen Master in einem angelsächsischen Land
    antreten, an einer guten Uni. Dann so hoff ich
    werde ich bei den Top UBs wenigstens in
    Betracht gezogen.

    in diesem Sinne Mahlzeit...

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