Festanstellung: Background Check IB

Anonym 06.09.07 11:35

Hallo,

habe eine Frage bzgl. dem Festanstellungsprozess bei den grossen IBs und dem Unterschied zwischen Deutschland und England (London).

In Deutschland ist es mir klar. Man muss ein polizeiliches Führungszeugnis vorlegen bzw. originale der Zeugnisse.

Wie sieht es hingegen in England (London) aus? Wie "beglaubigt" man dort seinen Hintergrund?

Vielen Dank für deine Antwort.

  1. Ertan_Ongun 06.09.07 11:53

    Die lassen Agenturen den Check machen. Die Rufen bei alten Vermietern und checken ob du nicht irgendwelche Leichen im Keller hast.

    Aber einmal Telefonrechnung nicht bezahlt haben, ist denen wiederum auch egal!

    Gruesse,

    Ertan

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  2. Anonym 06.09.07 12:21

    Danke für die schnelle Antwort Ertan.

    Leichen dürften nicht im Keller liegen...d.h. die rufen bei der Uni an und erfragen die Noten, etc.?

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  3. Ertan_Ongun 06.09.07 17:45

    Jetzt verstehe ich...


    Junge, Zeugnisse fälschen könnte dich echt in was reinraten. Klar rufen die Prüfungsamt an.

    Übertreibs nicht, das ist Urkundenfälschung, Junge!

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  4. Anonym 06.09.07 18:18

    Es geht hier nicht um Fälschung!

    Mich hat nur die Prozedur interessiert.

    Vielen Dank für die Info.

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  5. oli... 06.09.07 21:21

    Sowas geht aber nur in London. Deutsche Behörden (PA´s) geben keine Infos raus wg. Datenschutz. Evtl. wird mal überprüft ob der akademische Grad den man angibt auch besteht und die Abschlussnote aber die checken nicht jede einzelne Note ab.

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  6. oli... 06.09.07 21:28

    In Deutschland ist sowas noch unüblich. Evtl. machen das einige amerikanische IB´s im Rahmen der deutschen Rechtssprechung bzgl. Datenschutz aber deutsche Banken und IB´s haben da keine diekte Möglichkeit wenn´s um ne deutsche Uni geht. Allerdings kann wie gesagt auf Anfrag gecheckt werden ob man den Diplomgrad auch hat den man vorgibt zu haben. Da man in D aber Zeugnisse mitschickt ist das hier mit dem Check auch unüblich denn man sieht es ja. In GB und USA hat man nur CV und Cover Letter. Da muss man dann ja mal nachhaken, denn man sieht ja nichts offizielles ausser den selbst verfassten Dokumenten. Deswegen lieben die auch References (die auch gecheckt werden). In D kennt man das meist nicht bzw. gehört nicht zum üblichen Recruiting. Das liegt eben auch daran dass man in USA und GB der gläserne Bürger ist und in D noch viel vom Datenschutz hält-

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  7. ibman 06.09.07 22:13

    Danke an den denjenigen der diesen Thread gestartet habe, denn ich mach mir im Zuge meiner Bewerbung für eine Festanstellung für nächstes Jahr (IB - M&A) in London auch Gedanken über dieses Vorgehen.

    Ich musste im 3. und 4. Semester meines Studiums pausieren, da ich erkrankt bin.

    Hat der Arbeitgeber in London das Recht, meine medizinischen Akten einzusehen? Muss ich meine Krankheit bekanntgeben? Ich Frage mich, ob mir dies "negativ" ausgelegt werden kann.

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  8. oli... 06.09.07 22:19

    Ich weiss es nicht genau inwieweit da medizinische Daten reinlaufen allerdings ist es bei Londoner IB üblich da sehr genau zu screenen. Wie gesagt in D wäre sowas nicht möglich.

    Bei den meisten Detekteien die sowas in D übernehmen geht es um polizeiliches Führungszeugnis, Vorstrafen, Meldebescheinigung, pers. Daten zur Person (Geb-Datum etc)....Prüfung ob man tatsächlich bei den angegebenen Arbeitgebern gearbeitet hat....Studiumsdaten (Jahr des Abschlusses, Art des Abschlusses, Anzahl der Jahre in denen man studiert hat, aber keine Noten - höchstens mal ne Abschlussnote.....Notenüberblick wie der Student diese erhält im PA bekommen die nicht in D lediglich Abschluss und Jahr.

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