Gehalt - schlechte Angabe im ersten Gespräch

bigmeiki 12.05.04 16:09

Hallo,

ich hatte vor ein paar Wochen ein erstes Bewerbungsgespräch und bin in diesem mit der Frage nach meinen Gehaltsvorstellungen überrascht worden. Warum auch immer, hatte ich mir im Vorfeld darüber keine Gedanken gemacht und daher auch nur eine unüberlegte Antwort parat.
Im Nachhinein ärgere ich mich darüber, da es nach gründlicher Überlegung und Recherche eine viel zu niedrige Gehaltsforderung ist.

Nun bin ich zu einem zweiten Gespräch eingeladen und rechne mir auch gute Chancen auf eine Einstellung aus. Natürlich möchte ich in diesem Gespräch meine Gehaltsforderungen gerne korrigieren.
Wie kann ich dies am geschicktesten anstellen bzw. mit welchen Argumenten kann ich dies belegen.

Vielen Dank für eure Hilfe.

Gruß
Meiki

  1. sch... 12.05.04 19:21

    Mir ging es mal recht ähnlich in einer Situation. Vielleicht könntest Du ja argumentieren, dass das Deine absolute Untergrenze bzgl. Deiner Gehaltsvorstellungen war. So ungefäHR wirst Du ja richtig gelegen haben und Dich nicht bei einer Null verschaut haben, oder?

    Wenn sie Dich wirklich haben wollen, dann gibt es sicherlich noch Spielraum in der Gehaltsfrage. Schließlich ist das ein wichtiges Kriterium für die Konkurrenzfähigkeit auf dem Arbeitsmarkt und ein schlagendes Argument, um Dich langfristig zu binden. Sonst bist Du ja gleich wieder weg und davon haben die Jungs ja auch nicht viel.

    Im Endeffekt hängt es natürlich von Deiner Gesamtsituation ab, ob Du etwas pokern möchtest.

    Beste Grüße aus Wien

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  2. lena6 12.05.04 20:09

    bigmeiki, ich hätte dich fast angepöbelt, ich war ganz knapp dran, aber dann habe ich mir gedacht, dass ich es einfach sein lasse. was gar nicht so einfach war, weil es ist schon sehr erbärmlich nachträglich herumzupokern, ein ehrenmann steht zu seinem wort und nimmt dann auch das schlechte jobangebot an, immerhin hat er es auch vorgeschlagen. aus dieser überlegung heraus wäre ein aggressiv, leicht destruktives posting durchaus gerechtfertig, jeder so agierende läppliche jammerer sollte auf sein unwürdiges wirken hingewiesen werden. deswegen habe ich mich eingeloggt, zum schreiben angesetzt und dann. ja dann kam dieser kleine moment. der entscheidende. in dem ich mir es wie gesagt anders überlegt habe.

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  3. sch... 13.05.04 07:42

    So ein bullshit...Du lässt Dich also lieber jahrelang auslutschen? Wo siehst Du den Sinn, unzufrieden ein Arbeitsverhältnis zu beginnen? Und meines Erachtens solltest Du Dich nicht unter Wert verkaufen. Zumindest ist bei einem Offer immer noch Verhandlungsspielraum drinnen. Wer's nicht versucht ist selbst Schuld und dies ist sicherlich keine Frage der Ehre, sondern des Verhandlungsgeschicks!

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  4. lena6 13.05.04 09:25

    wieso ich? ich bin hier nur kommentator, es ist bigmeiki um den es hier geht.

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  5. Glo... 13.05.04 11:46

    meiki,

    da hast Du Dich in ein wirklich nicht gerade beneidenswerte Situation gebracht - und dass noch aus eigener groben Fährlässigkeit.

    Na klar kannst Du beim 2. Gespräch argumentieren, dass Du Deine Min.grenze geschildert hast, aber der Stein ist nun mal in den Brunnen gefallen. Des weiteren solltest Du beachten, dass jedes Unternehmen gewisse Gehaltsbänder hat, in die auch Du eingestufen werden würdest.

    Das Learning für Dich sollte sein, Dich beim nächsten Mal auch auf diese fundamentale (!) Frage gut vorzubreiten. Laß uns doch mal wissen, wie es ausgegangen ist!

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