Gehaltswunsch

Anonym 15.06.03 21:53

Hi squeaker! die Frage ist sicher schon zig Mal gestellt und beantwortet worden, dennoch... Wie formuliere ich am besten den Satz des Bewerbungsschreibens, der meinen Gehaltswunsch (gefordert in der Stellenanzeige) nennt? Tausend Dank! ;-)

  1. J_F... 16.06.03 14:03

    Am Ende des Anschreibens, z.B.:

    ...Die beiliegenden Bewerbungsunterlagen vermitteln Ihnen detaillierte Informationen über meinen bisherigen Werdegang und die Bewertung meiner bisherigen Leistungen. Meine Gehaltsvorstellung ist x0.000 p.a., meine Kündigungsfrist beim bisherigen Arbeitgeber beträgt sechs Wochen zum Quartalsende. Es würde mich freuen, hiermit Ihr Interesse an einem persönlichen Gespräch zur Diskussion möglicher Einsatzfelder
    in Ihrem Hause zu wecken.

    Mit freundlichen Grüßen...

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  2. Suesse 16.06.03 17:11

    Unter Umständen ist es sinnvoll, keinen festen Betrag, sondern eine (nicht zu große) Spanne anzugeben, schließlich gibt es ja auch noch diverse Nebenleistungen zum Gehalt, die durchaus eine Menge ausmachen können...

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  3. Anonym 16.06.03 21:19

    Danke! eine sehr gute idee, auch wenn es keine nebenleistungen gäbe. ein bisschen verhandlungsraum ist viel wert...

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  4. TOM... 16.06.03 17:21

    Knapp ein Drittel der Bewerber wird wegen zu hoher Gehaltsforderungen
    abgelehnt. [1] Etliche Jobanfänger (zuweilen wird von 20 % gesprochen) werden allerdings mit ihrem
    Einstiegsgehalt über den Tisch gezogen, weil sie nicht wissen, was sie wert sind.
    Wenn nicht ausdrücklich gefordert, sollte man auf eine Gehaltsnennung
    im Anschreiben verzichten. Fordert das
    Inserat Ihre Gehaltsvorstellungen, kann man ggf. indirekt oder allgemein bleiben, um sich nicht festzulegen und so
    eventuell aus dem RasterMeine
    Gehaltsvorstellungen orientieren ich an der Vergütungsgruppe XYZ/an den für Akademiker üblichen Einstiegsgehältern.
    Über meine Gehaltsvorstellungen möchte ich
    persönlich mit Ihnen sprechen. (Gegenwärtig habe ich ein
    Jahreseinkommen von XY Euro.)

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  5. Anonym 16.06.03 21:24

    Vielen Dank! Für die ausführliche Antwort an dieser Stelle sowie für die präzise Quellenangabe. ;-)

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  6. Tue... 17.06.03 13:19

    wichtig ist: nicht lügen bei der Angabe des alten Gehaltes (= möglicher Kündigungsgrund)

    ein Aufschlag von 25% gegenüber dem alten Gehalt wird als akzeptabel angesehen

    Quelle: ein ehem. Personalchef einer Bank, der bei uns jetzt Professor ist

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